Feige, armselig, hasserfüllt – Jeder kennt diese FB-Nachrichten/Kommentare: Warum wir weiter dagegen angehen müssen!

Facebook ist die Plattform, auf der die meisten Kommentare zu allen Themen gepostet werden. Viele gute Diskussionen, aber leider auch Beleidigungen und Überschreitungen jeglicher Grenzen. Sky Moderatorin Britta Hofmann gibt uns ein trauriges Beispiel.

Das Schlimmste ist eigentlich, dass ich nicht überrascht bin. Die Grenzen werden leider regelmäßig überschritten. Genau das sollte uns allen zu denken geben. Bashing, niveaulose Kommentare, gar Beleidigungen sind an der Tagesordnung. Für mich ist das etwas, woran ich mich niemals gewöhnen möchte und es schlichtweg nicht zulassen werde. Sei es privat oder beruflich. Ein freundliches Miteinander, leidenschaftliche Diskussionen, sowie das respektieren anderer Meinungen sollte selbstverständlich sein. Ist es aber oft nicht.

In manchen Fällen wird es aber noch deutlich krasser. Das bekam nun Britta Hofmann von Sky zu spüren. Auf ihrer Facebook-Seite postete sie folgende Nachricht, die sie von einem „User“ bekommen hat.

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Es macht sprachlos. Einfach sprachlos. Wir brauchen hier auch nicht mehr über RB Leipzig sprechen, auch wenn das Thema im Netz regelmäßig ausufert, was schlimm genug ist. Aber hier sind wir im strafrechtlichen Bereich. Ich würde dem User auch einen deftigen Denkzettel verpassen und Anzeige erstatten. Hier wurde eine klare Grenze überschritten. Ein klares Zeichen setzen ist hier unabdingbar!

Britta Hofmann ist eine Frau, die damit umgehen kann. Die viel Anerkennung verdient, weil sie es auf ihrer Facebook-Seite klar kommuniziert. Das machen viele nicht. Weil sie Angst haben oder Scham empfinden. Dabei sind es solche „User“, die sich schämen sollten.

Nicht jede Frau oder auch jeder Mann kann mit solchen Nachrichten umgehen. Was ich verständlich finde. Sie tun weh, sind teilweise Drohungen. Was also tun? Sich anvertrauen, mögliche Schritte prüfen.

Wir dürfen solche Postings/Nachrichten nicht zulassen. Wir müssen zeigen: „Es gibt Grenzen“. Wer sich daran nicht hält, der muss mit den Konsequenzen leben.

Hinter jedem Bildschirm verbirgt sich ein Mensch mit Gefühlen. Gerade das geht oft unter, ist aber ganz wichtig zu berücksichtigen.

Vieles wird schnell geschrieben, ohne über Konsequenzen nachzudenken und darüber, wie der Adressat damit umgeht oder was es ihn für ihn bedeutet.

Leidenschaftliche Diskussionen ja, Kritik genauso. Aber bitte in einem vernünftigen Rahmen. Sachlich, direkt, aber mit Niveau.

Wir müssen gemeinsam darum kämpfen, dass solche Nutzer verschwinden. Wir wollen sie nicht.

Daher: Klare Zeichen setzen. Gemeinsam.

Geschrieben von Florian Hellmuth

2 Kommentare

  1. Leider ist das nur ein Beispiel unter sehr vielen. Dieses RB-Gebashe ist einfach oberflächlich und nicht zeitgemäß. Jahrelang habe ich das auch nicht nur im Internet „ertragen“ müssen. Es ist schlicht und einfach nicht fair. Als Wolfsburg-Fan weiß ich wovon ich rede. Es werden Gründe herangetragen, die eigentlich niemanden persönlich treffen sollten, weil sie kaum ein Fan ändern kann, aber irgendwo tun sie es aber.

    Niemand, kein Sportler, kein Verantwortlicher, hat gegen irgendein Gesetz oder Regel verstoßen, dass RB nun das erste Saisonspiel gegen Dortmund gewinnt. Und schon gar nicht Kommentatoren, selbst wenn man manchmal auch denkt, dass sie provozieren. Die machen ihren Job so gut es geht, das gibt mir aber noch lange – unendlich lange – keinen Grund jemanden so übel anzupöbeln bzw. sogar zu bedrohen.

    Das jemand „Blödsinn redet“ ist immer noch eine andere Aussage als „Verrecke und stirb!“! Leute denkt mal drüber nach!

    Gefällt mir

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