#SkyFanTag – Warum ein Besuch bei einem TV-Sender immer besonders ist!

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Ein paar meiner Twitter-Follower sind heute zu Gast beim #SkyFanTag in Unterföhring. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: So ein Besuch ist immer besonders.

Der 28. Oktober 2010. Es ist der Tag, an dem ich das Sky-Gebäude zum allersten Mal betreten habe. Wer noch nie da war, der kann sich vielleicht gar nicht so wirklich vorstellen, wie aufregend es ist, einen Fernsehsender zu besuchen. Direkt am Eingang blickt man hinauf, sieht das „Sky Sport News HD“ Studio, unten geht es in die Kantine. An den Seiten neben dem Eingang, geht es zu den Großraumbüros und in die verschiedenen Abteilungen.

Natürlich kommt niemand ohne Anmeldung am Empfang vorbei. Außer, er hat eine entsprechende Berechtigungskarte. Aber das ist im Grunde völlig normal und auch richtig so.

Bei meinem ersten Besuch in Unterföhring, traf ich u.a. Ralph Fürther, heute „Senior Vice President Consumer Communications“, wie es auf Neudeutsch heißt. Scheiße, war ich damals aufgeregt. Vor allem als jemand, der eh einen Moment braucht, um warm zu werden. Die vielen Eindrücke aufzusaugen, zu verarbeiten, macht einen gewissen Reiz aus.

Auf der anderen Seite, kann es durchaus einschüchtern. Man wird erschlagen von Eindrücken, von Fakten, muss immer auf der Höhe sein. Nicht jeder, wird eine gewisse Aufgeregtheit sofort ablegen können. Teilweise wird dieser Faktor sicher auch unterschätzt.

Ich kann für mich selbst sagen – Jedes verdammte Mal, an dem ich in die Sky-Zentrale komme, bin ich aufgeregt. Warum? Weil ich vor allem Respekt vor dem Sender, den Machern, aber auch den Mitarbeitern habe.

Als kleiner Blogger, der den Nachteil hat, nicht studiert zu haben, nicht in der Großstadt zu wohnen, vielleicht nicht das größte Ego zu haben, ist das teilweise furchteinflößend. Weil man sich manchmal unbewusst kleiner fühlt, als man vielleicht ist. Vielleicht auch Angst hat, nicht so wahrgenommen zu werden, wie man ist.

Vor ein paar Tagen traf ich Britta Hofmann im wunderschönen Café „Kistenpfennig“ in Unterföhring. Als Moderatorin ist sie es gewohnt, im Mittelpunkt zu stehen. Sie stimme mir zu, dass man für diesen Job schlichtweg gemacht sein muss. So wie ich gerne im Hintergrund arbeite, so liebt sie den Job vor der Kamera.

Worauf möchte ich also hinaus? Ganz einfach. Jeder von uns hat Stärken, genauso auch Schwächen. Wichtig ist, dass man sich selbst treu bleibt. Perfekt ist niemand und das ist auch gut so.

„Respekt“ kann man nicht kaufen. Nur verdienen. Durch gute Leistungen im Beruf, aber auch durch den Umgang mit anderen Menschen.

Als ich vergangene Woche auf kurzem Besuch in Unterföhring auch in der Sky-Zentrale vorbeischaute, da saß ich unten im Foyer. Erst sah ich zu, wie Sky-Moderator Sebastian Höffner für das Sky-Magazin drehte, später kam SSNHD-Reporter Torben Hoffmann die Treppe vom SSNHD-Studio hinunter. Er erkannte mich sofort und wir sprachen kurz.

Das sind so Momente, die ich schätze. Weil sie respektvoll und sympathisch sind.

Übrigens gelten diese Eindrücke nicht nur für Sky. Vor einigen Monaten war ich auch mal zu Gast in Ismaning bei Sport1. Auch hier, war ich natürlich aufgeregt. Auch hier, bei aller Kritik, die der Sender regelmäßig abbekommt, habe ich Respekt. Vor dem Sender und den Mitarbeitern.

Ich glaube, man muss die Dinge auch trennen können. Wenn ich über Sport1 oder Sky schreibe, auch mal scharf kritisiere, so ist das in den meisten Fällen mit großem Respekt verbunden. Denn überall arbeiten täglich Menschen, die mit viel Hingabe versuchen, das Beste herauszuholen. Oft haben sie nicht die Möglichkeit, Dinge sofort zu verändern oder es sind laufende Prozesse, die schlichtweg Zeit in Anspruch nehmen.

In den Jahren, habe ich viele tolle Leute kennengelernt. Bei Sky, bei Sport1, bei anderen Sendern.

Das Gefühl, auch nach Jahren einen TV-Sender zu besuchen und ein gewisses kribbeln zu haben, ist eine Mischung aus Motivation, Ansporn und Anspruch, etwas bewirken zu können.

Ich bin sehr gespannt, welche Eindrücke die Gäste beim #SkyFanTag bekommen haben und auch, ob sie aufgeregt waren, mit welchen Erwartungen sie dort reingingen, sowie die Frage, wie dieses Erlebnis auf sie wirkte.

Geschrieben von Florian Hellmuth

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