Christian Straßburger im Interview: „Einen weiteren fleischlichen Fragenkatalog braucht niemand“

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Christian lebt seinen Traum. Am kommenden Sonntag ist er zu Gast bei Sky90 in München. Wie es dazu kam und welche Ziele er verfolgt, erzählt er uns im Interview!

„Wenn du etwas willst, investierst und niemals aufgibst, dann schaffst du das auch! Jeder sollte sich das sagen, in jedem Bereich! Glaubt an euch und gebt niemals auf!“

Es sind keine leeren Phrasen. Christian verfolgt seine Ziele mit der größten Leidenschaft, die man sich vorstellen kann. Er arbeitet hart, ist sehr authentisch, sympathisch und möchte nur eines – Eine Chance, seinen Traum zu leben.

 

Hallo Christian, für dich ist heute ein ganz besonderer Tag. Vor wenigen Stunden hast du erfahren, dass du am kommenden Sonntag zu Gast bei Sky90 bist. Wie überrascht warst du und vor allem: Was bedeutet das für dich persönlich?

Hallo Florian, zunächst einmal danke für die Ehre mal in deinem Blog vorzukommen! Ich habe damit gerechnet heute oder morgen einen Anruf zu bekommen. Als es dann soweit war, habe ich einfach gehofft nun etwas Positives zu hören. Es gibt ja das Sprichwort „Sky is The Limit“ und das trifft für mich einfach zu. Ich möchte Sportreporter werden. Ich möchte das Sky Mikrofon in der Hand halten und jeden Tag mit einem Lächeln aufstehen, in der Gewissheit, heute wieder meinen Traum zu leben.

Da rutscht einem dann sicherlich das Herz in die Hose. Bevor wir genauer auf das Casting zu sprechen kommen, wäre es gut, etwas mehr über deinen beruflichen Background zu erfahren. Was machst du beruflich und welche Wege bist du bereits gegangen?

Natürlich da geht der Puls auf 293! Puh meinen beruflichen Weg ist geprägt von Zick Zack, Möglichkeiten suchen und aufsaugen. Ich bin derzeit Stadionsprecher und medienverantwortlicher beim Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen. Dazu Sportchef bei einem Krefelder Radio Sender, dort moderiere ich und kommentiere Fußball, Football und manchmal auch Sachen wie Rollhockey. Da kann ich einfach LIVE unfassbar viel lernen und erleben. Ich war u.a. Sport1-Fanmoderator und durfte mit Olli Schwesinger BUNDESLIGA Aktuell live moderieren. War Praktikant bei Liga Total!, n-tv, beim Radio und durfte vor etwas über 1 Jahr als Sport Bild Fankommentator für Sky das BuLi-Spiel Düsseldorf vs. BVB live im Stadion kommentieren.

Da bist du ja ordentlich rumgekommen. Aber gerade das ist in dieser Branche wichtig. Viele Erfahrungen sammeln, egal ob positiv oder negativ. Am Ende wird man reifer, zieht seine eigenen Schlüsse.

Imponiert hast du mich vor einiger Zeit mit einem Interview, denn du hast recht ausführlich mit Marco Hagemann gesprochen. Da ich Marco sehr gut kenne, kann ich viele Dinge auch entsprechend einschätzen. Du warst super vorbereitet und hast viele Facetten eingebaut. Da ging es um berufliches, persönliches, aber auch um die neuen Medien. Hier hat sich gezeigt, wie sehr Vorbereitung, aber auch Leidenschaft wichtig sind, um gute Ergebnisse zu erzielen. Auch bei Marco spürte man, wie sehr er das Interview genossen hat.

Sind es diese Momente, die einfach Lust auf diesen Beruf machen, aber gleichzeitig die Herausforderung sind?

Zunächst mal danke, dass du es geschaut hast und so positiv einschätzt! Das mit Marco war sehr spontan und natürlich auch keine 24h nach seinem RTL Debüt. Ich habe ihn so wie viele andere Reporter natürlich immer verfolgt. Ich sauge Interviews auf, versuche Schlüsse daraus für mich zu ziehen und vor allem will ich lernen. Ich genieße es Menschen, die etwas erreicht haben zuzuhören und Kraft daraus zu schöpfen. Ich bin zum Beispiel an das Hagemann-Interview rangegangen mit dem Ziel, mit ihm zu sprechen. Ich wollte keine Fragen abarbeiten, sondern einfach sein RTL-Debüt, seine Karriere, seine Erfolge, seine Ängste, Charaktereigenschaften aufsaugen und rauskitzeln. Denn das interessiert die Menschen draußen, damit können sie sich identifizieren. Einen weiteren fleischlichen Fragenkatalog braucht niemand.

Gerade das ist eine gute Eigenschaft. Ein Interview soll einen Mehrwert bieten. Daher stimme ich dir absolut zu – Kommen wir zurück zu Sky. Viele wollen sicherlich wissen, wie du es geschafft hast, am nächsten Sonntag live bei Sky90 zu sitzen. Wie kam es zu dem Casting?

Es gab vor ein paar Wochen den Aufruf in einer sky90-Sendung mit dem Titel „Wir suchen den 4.Gast“ – Man sollte sich mit einem Selfie-Video bewerben und zeigen, warum man Gast sein will, welche Meinung man vertritt, was einem Fußball bedeutet usw. Ich wurde dann in die Top 4 bestimmt und durfte am letzten Sonntag nach München. Dort haben wir dann eine Sky90-Sendung simuliert, natürlich moderiert von Patrick Wasserziehr. Es war wie eine echte Sendung. Das hat scheinbar sehr gut geklappt und heute bekam ich den Anruf, dass ich ausgewählt wurde.

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Wie geht man eine solche Situation, eine solche Herausforderung an? Es ist ja schon eine absolute Ausnahmesituation. Flug nach München, wie bereite ich mich vor, was ziehe ich an, wie ist das Hotel, was erwartet mich, bekomme ich alles hin? Fragen über Fragen. Wie war das bei dir?

Mit purer Freude. Ich habe in meinem Leben schon einiges erlebt bzw. erleben müssen. Ich weiß am Ende ist das schlimmste was passieren kann, dass du nicht genommen wirst, aber danach dreht sich die Welt weiter und irgendwann kommt eine neue Chance und dann muss ich wieder da sein. Ich habe normal wie immer Kicker und Sportbild gelesen. Habe wie jeden Tag ne gute halbe Stunde #SSNHD geschaut. Dann bin ich dahin geflogen und habe durchgehend gelächelt. Ich weiß, dass der liebe Gott mir ein Talent auf den Weg gegeben hat, so wie jeder ein Talent hat. Am Ende muss ich daraus etwas machen und wenn dann so eine Chance kommt, dann erwarte ich einfach von mir, dass ich alles gebe, denn am Ende des Tages, lebe ich genau dafür!

Und du hast es geschafft, worauf du absolut Stolz sein kannst. Ich kenne einige Situationen auch, von daher ist der wichtigste Schritt der, es durchzuziehen, hinzugehen, aber vor allem man selbst zu sein. Am Sonntag geht es dann erneut nach München, genauer gesagt ins Studio nach Ismaning. Ist das dann eher Aufregung oder einfach Freude, ein Teil der Sendung zu sein und seinen Traum zu leben?

Da hast du absolut Recht! Am Sonntag geht es nach München und ich freue mich darauf! Ich habe damals beim LigaTotal!-Praktikum immer auf dieses Gebäude geschaut. Hab sonntags Gäste kommen sehen und gesag: „Da willst du mal hin, da willst du rein.“ Ich habe aber nicht wie Gerhard Schröder an irgendwelchen Gittern gerüttelt. Ich werde natürlich angespannt sein. Viele Menschen schauen zu. Aber auch viele Menschen die immer hinter mir stehen, die mich immer pushen, die an mich glauben und mir den Glauben zurückgeben, wenn ich ihn mal verliere. Für die Menschen möchte ich da auch am Sonntag sitzen und sie stolz machen!

Gerade das macht uns ja aus. Wir gewinnen, wir verlieren. Immer man selbst zu bleiben, ist wahre Größe. Leute zu haben, die hinter einem stehen ist nicht nur Ansporn, sondern auch Rückhalt. Diesen braucht man auch.

Twitter ist bei dir natürlich auch ein Thema. Wie wichtig ist dir Twitter (Bitte folgen unter @c_stra) in den vergangenen Jahren geworden. Also nicht nur als Informationsquelle, sondern auch im Austausch. Wie sehr profitierst du davon, bei Twitter regelmäßig zu kommunizieren?

Ich liebe Twitter Florian! Das ist für mich Social Media Nummer 1! Aber vor allem die Leute in meiner TL sind überragend! So einen Schulterschluss gab es da zur WM Zeit, als man gemeinsam nachts um 3 Uhr irgendwelche WM Spiele sah und eigentlich nur getwittert hat. Diese 140 Zeichen sind oft so lustig, kreativ und informativ. Ich kenne sogar die meisten meiner Favoriten bei Twitter auswendig, denke über die nach oder Rede mit anderen drüber. Sei es dieser verrückte @chieff89, dieses Goldstück @Blashina, diverse Bayern Fans die ich einfach klasse finde. Ich könnte dir zu jedem in meiner TL etwas sagen, aber dafür reicht die Zeit wohl nicht, oder?! Außerdem nutze ich Twitter auch um der einzigartigen Enissa Amani (@enissaamani) zu zeigen, wie stolz ich auf ihren Werdegang bin und das ich sie unendlich mag. Wie sollte ich so etwas machen ohne Twitter? Unverzichtbar einfach!

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Und weißt du was – Ich habe im Grunde noch so viele Fragen. Wie war das Treffen mit Franz Beckenbauer, welche Ziele hast du noch, in welchen Bereichen musst du besser werden? Viele Fragen. Alle irgendwie auch relevant. Aber: Es ist nicht der richtige Zeitpunkt. Wer deine Zeilen gelesen hat, der spürt, welche Leidenschaft für diesen Beruf in dir steckt. Diese Leute braucht die Branche und ich hoffe, dass die Sky90-Zuschauer genau das am kommenden Sonntag sehen.

Von daher mache ich jetzt etwas ganz verrücktes – Sag uns, was du vor deinem Auftritt, deiner Leidenschaft für diesen Beruf, aber auch ganz speziell noch loswerden willst.

Das sind deine Zeilen!

Du bist ja ein verrückter, Danke! Ich möchte Sportreporter werden. Ich möchte irgendwann in eine Kamera blicken und Zuschauer zu einem Bundesligaspiel begrüßen. Ich möchte irgendwann mal sagen „Willkommen hier oben vom Kommentatorenplatz“ – Aber vor allem möchte ich irgendwann mal zurückblicken und sagen: „Ja es stimmt wirklich.“ Wenn du etwas willst, investierst und niemals aufgibst, dann schaffst du das auch! Jeder sollte sich das sagen, in jedem Bereich! Glaubt an euch und gebt niemals auf!

Tja, was soll man da noch sagen? Ich bedanke mich für deine Zeit, denn das heute war absolut spontan. Ich wünsche dir für Sonntag einfach viel Spaß und ein tolles Erlebnis. Einfach aufsaugen und genießen!

Ich danke dir! Ist mir eine Ehre gewesen! Ich hoffe, es war nicht das letzte Mal!

Wenn du groß Karriere machst, findest du hoffentlich noch etwas Zeit für mich! Danke und alles Gute für Sonntag.

Interview von Florian Hellmuth

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