470.000 Zuschauer für Tele5 – #SchleFaz ist ein Erfolg, weil einfach alles passte – Warum der Second Screen gestern Abend so wichtig war!

Trash-Filme, tolle Kommunikation und Internet-User, die sich darauf einlassen. #SchleFanz bei Tele5 war so gut, weil der Film so schlecht war. Aber genau darum ging es!

Endlich mal wieder Hailights im Fernsehen. Warum immer gute Filme schauen? Es gibt auch „die schlechtesten Filme aller Zeiten“, wie sie Tele5 nennt. Im Rahmen von #SchleFaz gibt es genau diese zu sehen. Wie gestern Abend mit Sharknado. Da regnet es gerne mal Haie, da sind die Effekte einfach mal total billig und schlecht und von den Schauspielern wollen wir gar nicht erst anfangen. Aber ja, genau darum geht es!

Wir wollen unterhalten werden, sowie auch über den Film lästern. Auch dafür gibt es den Second Screen und Tele5 hat vielen anderen Sendern nun gezeigt, wie man genau diesen richtig nutzt.

Arbeit im Bereich Social Media ist brutal hart, weil sie so viele Facetten hat. Wer Social Media aber nur als Job sieht, der hat etwas falsch verstanden. Social Media arbeitet man nicht, sondern lebt es. Wer das nicht tut, hat den falschen Job und wird nie erfolgreich sein. Es gilt eine gewisse Weitsicht zu haben, sympathisch, informativ und nah dran an den Zuschauern zu sein. Wer Social Media lebt und selber nutzt, der weiß, wie er es einsetzen muss, weil er ein Teil der Community ist.

Tele5 hat in den vergangenen Wochen über die verschiedenen Kanälen so richtig Lust auf dieses Event gemacht. Mit Postings, mit Bildern, mit Fanartikeln. Die Kommunikation war liebevoll und man spürte, wie viel Lust der Sender, aber auch die Moderatoren Peter Rütten und Oliver Kalkofe dabei hatten.

Wer sagt, Social Media hat keine Macht, der hat für mich mittlerweile keine Ahnung mehr von der Materie. Die Zeiten ändern sich, der Second Screen wird immer wichtiger. Er wird genutzt, nimmt eine wichtige Meinungsmache ein und spricht für eine Vielzahl von Menschen, die Formate konsumieren. Ein aktuelles Beispiel is die #Millionärswahl. Es gab über die sozialen Netzwerke, vor allem über Twitter so viel Kritik am Abstimmungs-Verfahren, dass ProSieben/Sat1 am nächsten Tag reagierte und es änderte.

Ja, Social Media hat Einfluss!

Gestern Abend zeigte uns aber auch #SchleFaz, dass man etwas manipulierbar ist, was in diesem Fall aber absolut positiv zu bewerten war. Wer Twitter gegen 22:20 Uhr einschaltete, der hatte vielleicht schon einige #SchleFaz-Tweets in seiner Timeline. Die waren amüsant, machten Lust auf #SchleFaz, obwohl viele sicherlich nicht wussten, was zur Hölle das überhaupt ist. Wir lasen weiter, schalteten Tele5 später auch ein. Wir twitterten dazu und spürten, wie die Timeline immer voller wurde. #SchleFaz war ein Thema, ein großes in der Timeline. Viele weitere Follower lasen die Tweets und schalteten auf Tele5, um mit dem Sender und den eigenen Followern mitzudiskutieren, zu lästern, einfach dabei zu sein. Meine Timeline war voll von #SchleFaz, es war eine Art Haiwitz-Mob, wie @Steelfrage richtig twitterte.

Viele Twitter-Nutzer hatten sicherlich nicht geplant den leider nicht für den Oscar nominierten Streifen „Sharknado“ einzuschalten, aber sie taten es, weil die Tweets der eigenen Follower sie fast schon dazu verleitete.

Am Ende schafften es #SchleFaz und #Sharknado in die Deutschland-Trends!

Der kleine Sender Tele5 hat es geschafft, weil er gut arbeitete, Social Media perfekt für sich nutzte und vor allem immer dran blieb. Das galt nicht nur für Twitter, sondern auch für Facebook. Der Aufwand war groß, aber der Erfolg ist in diesem Fall der verdiente Lohn und zeigt, dass auch ein noch so kleiner Sender mit einem tollen Konzept und einer richtig starken Social Media Kommunikation für große Aufmerksamkeit sorgen kann.

Auch hier heißt es wieder zu sagen: Es geht nicht darum, Social Media Arbeit zu leisten, weil man es heutzutage muss, sondern weil man es möchte. Genau diesen Unterschied merkt jeder Zuschauer und jeder Internet-Nutzer.

Großes Kompliment an Tele5 – Genau so lebt man heutzutage Social Media!

Geschrieben von Florian Hellmuth

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