Der Blog am Sonntag – 3. Februar – „Mir geht der Hintern gewaltig auf Grundeis“ – Christina Graf feiert ihre Premiere als Sky-Kommentatorin!

Eine Mischung aus Nervosität, Schnappatmung und der Glaube an sich selbst – Als Kommentator/in kennt man das Gefühl, vor allem bei der Premiere. Heute darf Christina Graf zeigen, was sie kann!

Im Studio zu sitzen und ein Spiel zu kommentieren ist ziemlich unromantisch. Wenn dann nur ein paar Sky-Mitarbeiter hinter verschlossenen Türen dabei sitzen und dieses dann bewerten ist es zwar auch aufregend, aber eben nur minimal. Wenn es dann aber raus ins Stadion, auf den Sender geht und dich jeder Abonnent hören kann, dann geht dir der „Hintern gewaltig auf Grundeis“.

Aber genau das gehört dazu und macht irgendwie auch den Reiz aus. Es ist so eine Mischung aus Himmel und Hölle, die Christina Graf heute um kurz vor halb zwei in ihrem Inneren spüren wird. „Funktioniert meine Stimme?“ „Bin ich gut vorbereitet?“ „Spielt die Technik mit?“ – Fragen über Fragen vor ihrem ersten Live-Spiel für Sky.

Mit Jahn Regensburg vs. Hertha BSC Berlin darf sie ein Spiel kommentieren, welches von den Partien um 13:30 Uhr sicherlich die größte Aufmerksamkeit bekommen wird. Für uns Zuschauer sollte es egal sein, wer live aus dem Stadion kommentiert. Im Vorfeld gab es positives, aber auch negatives Feedback zur ersten Live-Partie von Christina Graf. Ganz ohne Vorurteile läuft es einfach nicht, wie sie auch selbst in einem Interview bestätigte.

Das alles kann und darf ihr aber morgen Nachmittag ziemlich egal sein. Auch das Feedback nach dem Spiel von den Zuschauern sollte eine untergeordnete Rolle spielen, wichtig ist es die Partie nach bestem Wissen und Gewissen, zu kommentieren. Druck kann sie sich eigentlich nur selbst machen und das wäre meiner Ansicht nach der falsche Weg.

Von daher bleibt mir nur zu sagen – „Hab Spaß, genieß den Moment und alles andere wird schon!“

Viel Erfolg!

Geschrieben von Florian Hellmuth

3 Kommentare

  1. Ich bin der Meinung eine Frau als Live Kommentatorin war schon längst überfällig. Eine Frau kann ein Livespiel deutlich emotionaler rüberbringen als ein Mann das kann, rhetorische Fähigkeiten vorrausgesetzt. Leider muss ich aber bemerken, das der Trend für Moderatorinnen und Reporterinnen im Sport eher mehr in Richtung Aussehen als in Richtung fachliche Kompetenz geht.

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