Jefferson Farfan forderte 14 Millionen Euro Handgeld für eine Vertragsverlängerung – Brauchen wir solche Spieler in der Bundesliga?

„Geld verdirbt den Charakter“ – An diesem Spruch ist vieles dran, wenn man sich die Forderungen von Jefferson Farfan anschaut, die gestern in der „Bild-Zeitung“ , sowie in anderen Medien genannt wurden. Sind Fußballer nur noch Geschäftsleute?

Wie zu lesen ist, wurde Farfan bereits im Vorfeld der neuen Saison eine deutliche Gehaltserhöhung versprochen, wenn er seinen Vertrag mit dem FC Schalke 04 bis 2014 verlängert. Bisher verdiente Farfan rund 2,8 Millionen Euro im Jahr. Bei einer Verlängerung hätte Farfan rund 6 Millionen Euro verdient, also mehr als das doppelte als zum jetzigen Zeitpunkt.

Farfan war sogar gewillt diesem Deal zuzustimmen, aber eben nur, wenn er ein zusätzliches Handgeld für die Vertragsverlängerung erhalten würde. Das ist zwar nicht unüblich, aber Farfan wollte laut Medienberichten schlappe 14 Millionen Euro für seine Unterschrift kassieren. Laut „Transfermarkt.de“ liegt der Marktwert von Jefferson Farfan derzeit bei 18 Millionen Euro. Von daher ist es kein Wunder, dass Horst Heldt das Angebot zur Vertragsverlängerung zurückgezogen hat.

Da bekommt ein Spieler ein Vertragsangebot, was ihm das doppelte Gehalt einbringen würde, aber der Spieler ist dennoch nicht zufrieden und will noch mehr, viel mehr. Hier stellt sich natürlich die Frage, ob die Forderung nach diesem völlig überzogenen Handgeld nur von ihm kommt oder ob auch sein Berater ein wenig Geld verdienen möchte. Die Einflüsse der Berater darf man in der heutigen Zeit nicht vernachlässigen. Bei einem möglichen Wechsel zu einem anderen Verein würde der Berater noch mehr Kohle verdienen, von daher ist ein Wechsel von Farfan mehr als nur möglich.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass Spieler nur noch Fußball spielen um Geld zu verdienen. Fußballprofi zu sein ist mehr als ein Job, Fußballprofi zu sein ist eine Leidenschaft. Ein Hobby, dass man zu seinem Beruf machen durfte – Ebenso hat man eine Vorbildfunktion. Für mich ist Farfan kein Vorbild, sondern ein Spieler der nicht mehr Fußball spielen will, weil er Spaß daran hat, sondern weil er so viel Kohle verdienen möchte wie möglich. Das er sich mit seinen Forderungen mehr als nur überschätzt, dass merkt er vielleicht nicht. Für 14 Millionen kann man mehrere Top-Spieler verpflichten.

Ich rate dem FC Schalke 04 dazu Jefferson Farfan abzugeben und Spieler zu verpflichten, die Fußball spielen wollen und mit Liebe und Leidenschaft den Traditionsverein in der Bundesliga vertreten. Gelsenkirchen ist eine Arbeiterstadt und dort braucht man geldgierige Spieler wie Farfan eben nicht. Soll Farfan zu Manchester City gehen oder nach Katar. Spieler, die sich selbst überschätzen und den Hals nicht voll bekommen brauchen wir jedenfalls nicht in der Bundesliga.

Geschrieben von Florian Hellmuth

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