Der Fall Breno – Ein 21-Jähriger, der vielleicht nur auf seine Probleme aufmerksam machen will!

Es passiert nichts ohne Grund – Falls Breno seine Miet-Villa wirklich angesteckt hat, dann nicht unbedingt wegen dem Geld, sondern weil er Hilfe benötigt!

Wir haben in den vergangenen Tagen viel über das Thema „Burnout“ gelernt. Der Fall Breno hat mit dem „Burnout-Syndrom“ sicherlich nicht ganz so viel zu tun, wie z. B. bei Ralf Rangnick. Und dennoch scheint mir Breno ein Mensch zu sein, der Angst vor der Zukunft hat und deshalb „vielleicht“ etwas tat um zu signalisieren: „Mir geht es nicht gut.“

Jeder Mensch ist verschieden – Jeder Mensch nimmt Rückschläge anders auf. Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann macht man Dinge, die andere Menschen vielleicht nicht verstehen.

Breno kam im Jahre 2008 zu den Bayern – Vorher spielte er beim FC São Paulo in Brasilien. Im Jahre 2010 wurde er an den 1. FC Nürnberg verliehen und bestritt nur 8 Spiele. Nun ist er zurück in München und erneut verletzt. Für einen 21-Jährigen kann dies vieles bedeuten. Er kommt entweder mit dem Druck im Profigeschäft nicht zurecht, ist enttäuscht von sich selbst oder hat Angst um seine Existenz.

Was passiert mit einem Spieler beim FC Bayern, wenn er oft verletzt ist oder nicht mehr benötigt wird – Natürlich, er wird auf die Transferliste gesetzt. Findet sich dann kein deutscher Verein, dann müsste er vielleicht ins Ausland, eine neue Sprache, neute Leute kennenlernen. Breno ist 21 Jahre jung, lebt so weit weg von zuhause und hat vielleicht große Angst davor, sein Leben nicht mehr in den Griff zu bekommen. Das würde auch den Alkohol erklären, den er laut Medienberichten zu sich genommen hat.

Die Aussagen von Uli Hoeneß sprechen ebenfalls dafür – Der Verein hat mit der Privatperson, die vielleicht angeklagt wird zwar nicht so viel zu tun, aber er kennt den Menschen, den wir als Beobachter nicht kennen. Wenn im Verein bekannt ist, dass Breno Probleme mit sich selbst hat, unzufrieden ist, dann möchte man Breno schnellstens aus dem Gefängnis herausholen, um ihm die Unterstützung und die Aufmerksamkeit zu geben, die er benötigt, um selbst wieder in die richtige Spur zu kommen.

Zurück zum Brand – Breno hat eine Frau und eine Familie. Das sind zwei Gründe, die für einen Hilfeschrei sprechen könnten. Es geht nicht nur um ihn, sondern auch um seine Familie. Beim Brand war nur er zuhause, nicht seine Familie, was bedeutet, dass Breno „falls“ er das Feuer gelegt hat wusste, dass niemand verletzt wird. Ich bin der Meinung, dass „wenn“ es Breno war, dies nicht ohne Grund passierte.

Wenn es so war, dann gehört Breno nicht in den Knast, sondern in medizinische Behandlung.

Geschrieben von Florian Hellmuth

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