Nico Hülkenberg – Ein Sky-Experte, der diese Bezeichnung nicht verdient!

Bei Nico Hülkenberg als Sky-Experten hat man nie das Gefühl, dass man in irgendeiner Art und Weise etwas erfährt, dass man vorher noch nicht wusste – Er bringt bei Sky nichts rüber und wirkt einfach fehl am Platze.

Das ist natürlich eine harte Kritik, aber wir finden, dass sie zu Recht angesprochen werden muss. Der 23-Jährige Hülkenberg, der seit dieser Saison für Sky als Experte fungiert, hat unserer Meinung nach wenig sachdienliches zu erzählen, dass uns Zuschauer wirklich weiterbringt. Der „Hulk“, wie er auch genannt wird, kann in dieser Rolle nicht überzeugen. Ein Experte ist jemand, der dem Zuschauer verschiedene Dinge genau erklären kann, der weiß, wovon er redet, nichts nachplappert und eine eigene Meinung hat. Wenn Sky-Moderator Peter Lauterbach Fragen stellt, dann gibt es immer nur kurze Antworten von Hülkenberg, die am Ende einfach unbefriedigend beantwortet werden. Meist stimmt er Lauterbach einfach zu. Man hat manchmal auch den Eindruck, dass er sich nicht recht traut, etwas Eigenes zu sagen, vielleicht auch, weil er Angst hat, dass es falsch sein könnte.

Heute zum Beispiel in den Nachberichten zur Qualifikation – Auf die Frage von Peter Lauterbach, dass Hülkenberg erklären solle, was das Besondere am McLaren ist, antwortete dieser:

„Äh, da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Es ist einfach ein geiles Auto.“

Danach gab es zwar noch einen Mini-Hinweis von Hülkenberg, dass die Seitenkästen vom McLaren speziell und einzigartig seien, aber mehr leider auch nicht. Für einen Experten, der ein Top-Auto einschätzen oder analysieren soll, ist das eindeutig zu wenig. Klar, er ist noch jung, aber wenn er dieser Aufgabe als Experte für einen „Pay-TV“ Sender nicht gewachsen ist, dann muss er selbst einsehen, dass es nicht sein Ding ist.

Das Thema „F1-Experten“ wird seit Jahren diskutiert. Nach Hans-Joachim Stuck, der bei den F1-Fans sehr beliebt war, da er eine Meinung hatte, sowie Humor besaß und einfach etwas rüberbrachte, gab es keinen richtigen Ersatz mehr im Team von Sky. Egal ob vor einiger Zeit Keke Rosberg oder jetzt Nico Hülkenberg. Außer Marc Surer, der noch immer neben Jacques Schulz kommentiert und manchmal unten als Experte aushilft, gibt es keinen, der diesen Job so ausführt, wie es sich für einen Experten gehört.

Ein Lichtblick im Sky-Team: Da die Bundesliga in der Sommerpause ist, kehrte Simon Südel als Boxen-Reporter zum F1-Team zurück.

Geschrieben von Florian Hellmuth

4 Kommentare

  1. In Verbindung mit dem Lauterbach macht das Vor- und Nachberichterstattung wirklich zur Farce, gucke mir das meist auch gar nicht mehr an.
    Finde aber leider auch allgemein das die Expertisen auch beim Marc oft nur sehr sehr oberflächlich sind und vorallem wiederholt sich jedes GP-Wochenende oft das gleiche, besonders zu bemerken in den Berichterstattungen zu den Trainingssitzungen. Oft ändert sich leider auch die Meinung von Tag zu Tag. Beispiel, Do hiess es noch Alonso wird auf keinen Fall wie 2010 den Wagen wegwerfen, heute ja doch evtl wirft er das Auto im 3. Training weg…

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  2. Konnte auch zB auch der Expertise von Rosberg Sr. nie wirklich etwas abgewinnen, gut wurde dann ja eh aussoriert. Die Krönung war natürlich Boris Becker damals…

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  3. Bei Nico Hülkenberg als Sky-Experten hat man nie das Gefühl, dass man in irgendeiner Art und Weise etwas erfährt, dass man vorher noch nicht wusste – Er bringt bei Sky nichts rüber und wirkt einfach fehl am Platze.

    So gehts einem mit deinem blog!

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