Eljero Elia – Selbstüberschätzung? Liebe zum HSV sieht anders aus…

Spieler haben Träume – Sie würden gerne bei großen Vereinen wie dem FC Barcelona oder Manchester United spielen – Aber sind sie auch gut genug für diese Vereine und vor allem, was ist mit dem jetzigen Verein?

Es ist nur legitim, wenn sich ein Eljero Elia einen Wechsel zu einem anderen, zu einem größeren Verein wünscht. Dennoch muss sich der Spieler fragen, ob er für diesen Verein auch gut genug ist, bzw. ob er sich etwas zutraut, dem er nicht gewachsen ist? Elia ist 24 Jahre jung, spielte in dieser Saison beim HSV keine große Rolle, wünscht sich aber einen Wechsel zu einem ganz großen Klub. Elia selbst behauptet, dass der Verein mehrere Angebote vorliegen hatte, um ihn abgeben zu können. Bis heute hat er aber noch einen Vertrag beim Hamburger SV.

Der „NUsport“ aus den Niederlanden sagte er:

„Es gab genug Interessenten. Liverpool, Everton und Juventus wollten mich im Winter zunächst mit einer Kaufoption ausleihen. Wolfsburg hat direkt 20 Millionen und ein Top-Gehalt geboten. Hamburg versteht meine Situation, aber ich will Spaß am Fußball haben.“

Quelle: NUsport

Das Problem ist einfach, dass Elia einen Vertrag hat. Der Verein kann sich zwar anhören, was sich Elia wünscht, muss ihm aber keine Freigabe erteilen. Vertrag ist Vertrag, auch wenn das in diesen Zeiten ein sehr dehnbarer Begriff ist. Unter Neutrainer Michael Oenning bekam Elia mehr Einsätze, tat der Mannschaft gut und zeigte auch Leistung.

Dennoch hat man das Gefühl, dass Elia den Verein weiterhin verlassen möchte. Er scheint nicht glücklich genug in Hamburg. Vielleicht bekommt er dort auch nicht die Anerkennung, die er braucht, um sich wohl zu fühlen. Heutzutage weiß man, dass ein Spieler der nicht glücklich ist, lieber abgegeben werden sollte. So etwas überträgt sich schnell auf die Mannschaft und bringt alles, aber keine gute Stimmung ins Team.

Für den HSV wäre es sicherlich eine gute Entscheidung, wenn man Elia bei einem guten Angebot ziehen lassen würde. Beim HSV braucht es vor allem eines: Ruhe! Wenn es in einem Verein etwas zu tun gibt, dann ist es der Hamburger Sportverein. Zur kommenden Saison will man wieder Erfolge sehen – Neben und auf dem Platz.

Geschrieben von Florian Hellmuth

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