Die Situation auf Schalke – Es geht um die Wurst… äh… um den Fleischfabrikanten??? Irgendwie so…

Am Mittwoch war es die Zeitung „WAZ“ die in einem Artikel schrieb, dass Schalke sich von Felix Magath trennen wird. Am gleichen Tag gab es das weiterkommen in der Champions League. Schalke-Boss Tönnies, der Fleisch-Spezialist wollte Magath eigentlich feuern, aber da Schalke die „Jetzt gehts um die Wurst-Spiele“ gewann, bleibt das Fleisch im Kühlschrank.

Ich habe oft über Schalke 04 geschrieben. Meist negativ, weil es eben in dieser Saison nicht viel gutes aus Gelsenkirchen zu berichten gab. Die Meldung in der WAZ, dass Schalke Magath entlassen will, kam für mich relativ überraschend, da Schalke kurz davor erst ins Pokalfinale einzog.

Um es ganz klipp und klar zu sagen. Tönnies wusste, dass Felix Magath ein Trainer ist, der seine ganz eigenen Vorstellungen hat. Wenn der Fleisch-Fabrikant nun wie ein kleines Kind dafür sorgen will, dass Magath gehen muss, weil er nun sieht, dass es Unruhen auf Schalke gibt, dann hat er wohl irgendwas falsch interpretiert. Magath ist Magath und Schalke wird sich nicht ändern. Wieso auch? Bisher hatte er Erfolg. Wie gesagt, Schalke, Tönnies & Co wussten, worauf man sich einlässt.

Hätte man Magath vor Wochen, als die Ergebnisse nicht so gut waren entlassen, dann hätte es keine Probleme und Kritik gegeben. Nun steht man im DFB-Pokal Finale, im Viertelfinale der Champions League und in der Liga auf Platz 10. Schaut man sich die Saison der Bayern an, dann ist das vergleichbar. Sie sind zwar in der Liga weiter vorn, aber dafür im Pokal raus. Nach diesem grausamen Start in die Saison hat Magath gute Arbeit geleistet und trotz dieser Mannschaft, die im Sommer so geschwächt wurde, noch gute Leistungen gebracht und diverse Ziele erreicht. Mit dem Sieg im Pokal spielt man auch in der kommenden Saison in Europa. Es wäre zwar nur die Europa League, aber es wäre das internationale Geschäft. Wenn Tönnies dachte, dass man mit dieser Mannschaft locker flockig einen Champions League Platz erreichen könne, dann hätte er doch lieber weiter Fleisch-Spieße produzieren sollen. Die Mannschaft ist auf einigen Positionen nicht doppelt besetzt, Stammspieler hatten Probleme in die Saison zu kommen.

Auch Magath ist kein Magier, dennoch muss man das, was die Mannschaft nach diesem Start noch erreicht hat respektieren und schätzen. Die Facebook-Aktion von Magath zeigte auch, dass er sich Mühe gibt, mit den Fans in Kontakt zu bleiben. Liest man viele Beiträge auf Facebook, dann kommt das bei vielen Fans auch sehr gut an.

Wenn Schalke Magath demnächst rausschmeißen sollte und dann als Ersatz Otto Rehhagel oder ähnliches auf die Bank setzt, die Mannschaft dann keinen Erfolg hat, dann sollte man Clemens Tönnies zurück in seine Fleischfabrik buxieren und sich nen neuen Chef suchen. Wer von Fußball keine Ahnung hat, der sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Die Aussagen und alles drumherum in den letzten Wochen waren nicht peinlich für Magath, sondern für Tönnies, der diese Aussagen nun vollkommen zurecht wie ein Bumerang um die Ohren bekommt.

Geschrieben von Florian Hellmuth

Ein Kommentar

  1. Magath hat es eben nach Tönnies Meinung zu wenig gebracht. Da hilft ihm auch ein eventueller DFB-Pokal+CL nichts mehr. Alea iacta est. Magath geht. Vorzeitig.
    Traurig, aber wahr…
    VG Vanessa

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