Zwei Spieler, viele Emotionen, Staranwälte, die Presse und der DFB – Ein Spucker, der mir Leid tut…

Am vergangenen Wochenende konnte sich Javier Pinola im Spiel gegen die Bayern nicht beherrschen und spuckte Bastian Schweinsteiger an. Heute erwartet man nun das Urteil des DFB. Man fragt sich dennoch, wieso dieser „Bullshit“ in den letzten Tagen so hochgekocht wurde?

Ich denke, es gibt keine zwei Meinungen, wenn es um das Verhalten von Javier Pinola beim Spiel gegen die Bayern geht, dennoch muss man konstatieren, dass es in den letzten Tagen kein anderes Thema in den Medien gab, außer dem Spucker Pinola. Wobei auch das nicht stimmt, man schrieb immer über das Opfer, Bastian Schweinsteiger. Nun stelle ich mir einfach die Frage, würde die deutsche Presse so eine Welle schieben, wenn es nicht Bastian Schweinsteiger bzw. ein prominenter Spieler gewesen wäre? Wer ist denn nun der Staatsfeind, wer ist der Idiot in der Presse? Genau, der Spucker, Javier Pinola. Ein durchschnittlicher Bundesligaspieler, kein Star, einfach ein Fußballer.

Dieser ganze Fall ist so lachhaft, dass ich mich Frage, wieso ich mich diesem Thema auch noch anschließe? Hurra, endlich wieder einer der einen anderen anspuckt? Hatten wir lange nicht, ich verlange eine große Story… leider ist es heutzutage so, der Fußball verkommt zu einer Seifenoper von Seiten der Presse. Es geht kaum noch um den Fußball, sondern nur noch um Nebenschauplätze, die die Presse auch gerne mal selbst buddelt.

Fakt ist, Pinola hat einen Fehler gemacht und muss dafür bestraft werden. Es gibt keine Entschuldigung, Spucken ist respektlos, dennoch war es ein Spiel mit vielen Emotionen – Es wird berichtet, dass Schweinsteiger provoziert haben soll, dass sind alles Dinge, die sich ansammeln, die Situationen aufbauschen und am Ende war es Pinola, der sich dazu hinreißen hat lassen. In der Vergangenheit gab es viele Spieler die angespuckt worden, es darf nicht passieren, aber es passiert… Mit einem Staranwalt will der Club nun eine mildere Strafe erzielen. Bis zu 6 Monate kann ihm diese Reaktion kosten. Ich hoffe dennoch, dass sich der DFB nicht an dieses *Blitzgewitterpressehochjubelzeugs* dranhängt und so eine hirnrissige Strafe ausspricht. Ich halte vier Wochen für angemessen, mehr aber auch nicht.

Auch Pinola hat eingesehen, dass er einen Fehler gemacht hat. Einen Teil seiner Geldstrafe vom Verein, wird er spenden. Viel mehr gibt es auch nicht zu berichten, da war ein Fußballer, der einen Fehler gemacht hat, mehr aber auch nicht.

Geschrieben von Florian Hellmuth

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