Der Mega-Eintrag zum Champions League Finale 2010 – Bayern München vs. Inter Mailand

Hallo liebe Leser,

am Samstag wird ganz Deutschland nach Madrid schauen. Alle wollen wollen wissen, ob die Bayern in dieser Saison das Triple holen. Es wäre der größte Erfolg in der Geschichte von Bayern München. Egal ob man Fan der Bayern ist oder nicht, dieses Spiel ist für das Land und auch für andere Vereine in Deutschland extrem wichtig, denn mit einem Sieg der Bayern im Finale hätten wir ab der Saison 2011 auch den vierten Startplatz in der Champions League sicher.

Ich kenne es von mir selbst… ich zähle die Tage runter… und bald ist es soweit… bald ist Samstag, der 22. Mai 2010 – Der Tag, an dem die Bayern das Triple gewinnen können, der Tag, an dem das Land den Atem anhält und gespannt vor dem Fernseher die Daumen drückt und der Tag, an dem man bei einem Erfolg die Sau raus lassen kann.

Vor dem Finale hat sich natürlich auch der Trainer von Inter Mailand, Jose Mourinho auf der Pressekonfenz zu Wort gemeldet:

„Das Champions-League-Endspiel ist wichtiger als ein WM-Finale“

Der Mensch Jose Mourinho ist fast besessen von diesem Finale, denn für ihn persönlich gibt es nichts wichtigeres als den Gewinn der Champions League. Seinen Traum mit dem FC Chelsea die Champions League zu gewinnen, konnte er sich nie erfüllen, am Samstag hat er die Chance, eben dies mit Inter Mailand zu schaffen. In Mailand geht man davon aus, dass Mourinho nach der Saison Inter verlässt und ab der kommenden Saison neuer Trainer bei Real Madrid wird.

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Ein etwas anderer Trainer – Jose Mourinho – The Special One

Hallo liebe Leser,

in diesem Planet of Sports Spezial widmen wir uns einem Trainer, der einfach anders ist, als alle anderen. Es geht um „The Special One“, Jose Mourinho. Es gibt auf dieser Welt keinen Trainer, der so polarisiert wie José Mário dos Santos Félix Mourinho oder einfach Jose Mourinho.

Man fragt sich, wieso ist er so, wie er ist? Er ist arrogant, schneidet Grimassen, regt sich auf, beschimpft Spieler und Presse und ist manchmal einfach ein Arschloch, dennoch lieben und respektieren ihn die Fans und vor allem seine Spieler.

Jose Mourinho wurde am 26. Januar 1963 in Setubal, also in Portugal geboren. Ich denke damals, hätte niemand gedacht, welche Karriere der kleine Jose einschlägt. Wenn man sich die Karriere von Mourinho anschaut, dann sagt man oft, dass er niemals Profi-Spieler war. Ich sehe es anders, er hat zwar keine lange Karriere als Spieler gehabt, dennoch war er einige Zeit als Spieler in der zweiten portugiesischen Liga aktiv. Mit 1,75 cm war er für die Profikarriere am Ende entweder zu klein oder seine Fähigkeiten im Fußball spielen waren zu limitiert.

Die Karriere des Jose Mourinho

Das sah er dann auch ein und wurde im Jahre 1990 Co-Trainer beim CF Estrela Amadora in Portugal. Dort bliebt er aber auch nicht lange und wechselte relativ schnell zu einem weiteren portugiesischen Verein. Beim AD Ovarense blieb er drei Jahre und konnte dort erste Erfahrungen als Trainer machen. Mourinho wäre aber nicht Mourinho, wenn er sich nicht akribisch nach vorne gearbeitet hätte, denn im Jahre 1993 wechselte er zu einem der größten Vereine in Portugal, zu Sporting Lissabon. Zu dieser Zeit arbeitete er mit der Trainerlende Sir Bobby Robson zusammen.  Mourinho arbeitete dort nicht nur als Co-Trainer, sondern auch als Übersetzer. Dieser Sir Bobby Robson hat Mourinho dann im Jahre 1996 mit zum FC Barcelona genommen. Jose lernte nun sogar Katalanisch, um sich in Barcelona gut ausdrücken zu können und um einfach ein Teil dieser Mannschaft, dieser Region zu werden. In den darauffolgenden Jahren lernte Jose Mourinho beim heutigen Bayerntrainer Louis van Gaal, der von 1997-2000 Cheftrainer beim FC Barcelona war. Für seine Laufbahn war die Arbeit und die Erfahrungen, die er mit van Gaal gemacht hat sehr wichtig um sich weiterzuentwickeln.

Nach knapp vier Jahren wollte Mourinho seine gelernten Fähigkeiten umsetzen und wurde im Jahre 2000 Trainer von Benfica Lissabon. Er übernahm damals den Trainerstuhl vom jetzigen Trainer von Bayer Leverkusen, Jupp Heynckes. Damals wusste er noch nicht, dass seine Trainertätigkeit bei Benfica nicht lange anhalten würde. Nachdem ein neuer Präsident gewählt wurde und Mourinho um eine Vertragsverlängerung bat, wurde eben dieser Vertrag nicht verlängert und Mourinho musste sich einen neuen Job suchen.

Seinen ersten großen Erfolg hatte Jose Mourinho dann im Jahre 2001, als er Cheftrainer beim kleinen portugiesischen Verein União Leiria wurde. Er führe diesen Verein am Ende der Saison auf Rang fünf und damit auf die beste Platzierung aller Zeiten für diesen Verein. Nun wurden einige Vereine auf Mourinho aufmerksam. Es war logisch, dass Mourinho nicht bei União Leiria bleiben würde, stattdessen wechselte er zum FC Porto.

Nach einem guten ersten Jahr beim FC Porto wollte er mehr, er versprach sogar in der nächsten Saison Meister zu werden und was Jose sagt, dass hält er auch. Der FC Porto wurde im Jahre 2003 mit 86 Punkten nach 34 Spielen Meister. Dies war ihm aber nicht genug, im gleichen Jahr gelang es dem FC Porto auch den damaligen UEFA Pokal zu gewinnen. Mourinho und der FC Porto setzte aber ein Jahr später noch einen drauf. Er wurde in der Saison 2003/2004 nicht nur Meister, sondern er gewann mit dem FC Porto auch noch die Champions League mit einem Sieg im Endspiel gegen den AS Monaco.

In Portugal hatte Mourinho alles erreicht, was man erreichen wollte. Es sollte der nächste Schritt kommen und dieser machte ihn berühmt, dieser Schritt war der vielleicht wichtigste in seinem Leben. Jose Mourinho wechselte zur Saison 2004/2005 zum FC Chelsea London.

Bei seiner Vorstellung als Trainer beim FC Chelsea sagte er: „Bitte nennen Sie mich nicht arrogant, aber ich bin Champions-League-Sieger und etwas ganz Besonderes.“

Mourinho behielt recht und konnte schnell einige Erfolge sammeln. In den Jahren 2005 und 2006 wurde er englischer Meister und gewann 2005 und 2007 ebenfalls den Ligapokal. Nach einigen Differenzen mit Chelsea Boss Roman Abramowitsch verließt Mourinho im Jahre 2007 den Verein und wurde neuer Cheftrainer bei Inter Mailand.

In der Saison 2008/2009 wurde Inter Mailand dann direkt Meister in Italien. Auf dem zweiten Platz landete damals Juventus Turin mit einem Abstand von 10 Punkten. In der Liga lief es also richtig gut für Mourinho, aber international, bzw. in der Champions League lief es damals nicht so gut und man flog bereits im Achtelfinale gegen Manchester United raus.

Kommen wir zur Saison 2009/2010. In dieser Saison könnte sich Mourinho wieder selbst übertreffen. In der Liga steht Inter 2 Spieltage vor Schluss auf Rang eins. Man führt mit zwei Punkten vor dem AS Rom. Ich gehe davon aus, dass Jose Mourinho auch in diesem Jahr die Meisterschaft in Italien gewinnen wird. Auch international lief es in dieser Saison für Mourinho und Inter richtig gut. Im Halbfinale der Champions League schmiss man für viele sehr überraschend den Sieger vom letzten Jahr, also den FC Barcelona aus dem Wettbewerb. Am 22 Mai trifft Jose Mourinho dann im Finale der Champions League in Madrid auf den FC Bayern München und somit auf  seinen alten Freund und Cheftrainer Louis van Gaal.

Wie dieses Finale ausgehen wird, ob Mourinho in diesem Jahr wieder die Champions League gewinnt oder eben van Gaal neben dem Meistertitel in Deutschland auch die Champions League gewinnt, sehen wir dann am 22. Mai im Estadio Santiago Bernabeu in Madrid.

Ein Mann mit Charisma

Wenn man versucht Jose Mourinho zu beschreiben, dann reichen einem wenige Worte nicht aus. Mir fällt jetzt zum Beispiel: Selbstverliebt, draufgängerisch, charmant, humoristisch, charismatisch und emotional ein. Nicht nur der Trainer Jose Mourinho ist interessant, sondern auch der Mensch.

Als Trainer hat er sehr viel erreicht, er hat sich wirklich von unten nach oben hochgearbeitet und dann zeichnet ihn aus. Er ist ein Arbeiter, ein Mensch, der nie zufrieden ist. Mourinho will sich immer verbessern, immer an sich arbeiten. Auf der anderen Seite zeigt und sagt er, was er erreicht hat. Er schneidet Grimassen, legt sich mit offiziellen an, er sagt einfach: Hier bin ich… ich bin „The Special One“ Jose Mourinho.

Manchmal sorgte Mourinho für einige Schmonzetten, die einige Leute lustig finden, andere wiederum nicht. Er geriet zum Beispiel im Jahre 2005 in negative Schlagzeilen, als er dem ehemaligen FIFA Schiedsrichter Anders Frisk Bestechung vorwarf. Mourinho wurde daraufhin für zwei Spiele gesperrt. Für Anders Frisk war seine Karriere kurz darauf vorbei, er erhielt Morddrohungen gegen sich und seine Familie, nachdem die Chelsea-Fans ihn für die Niederlage im Champions League Hinspiel gegen den FC Barcelona verantwortlich machten.

Vor einigen Jahren wurde es dann sogar richtig teuer für Jose Mourinho. Hinter dem Rücken von Arsenal London verhandelte Mourinho mit deren Verteidiger Ashley Cole zu einem Wechsel zum FC Chelsea. Das Ganze ist aber in England verboten, wenn der Verein nichts von diesen treffen weiß. Er wurde zu 450.000 € Strafe verdonnert.

Ein wenig Slapstick gab es dann im Jahre 2005. Mourinho wurde für zwei Spiele von der UEFA gesperrt. Jose Mourinho dachte sich, dann bin ich eben gesperrt, aber ich will dennoch Einfluss auf die Mannschaft haben. Das tat er dann auch, aber eben auf einem nicht unbedingt legalem Wege. Laut einem Zeitungsbericht der „Londoner Times“ soll er während des Spieles mittels Zettel und Funk Einfluss auf sein Team genommen haben. Es gab auch Gerüchte, dass Mourinho in der Halbzeitpause mit einer Art Speisewagen in die Kabine gerollt wurde. Bei Jose Mourinho ist auch das möglich ;)

Auch wenn er in der Presse immer als eine Art „Schlechter Mensch“ dargestellt wird, weil er sich oft selbst inszeniert, manchmal auch Leute beleidigt und einfach das tut, worauf er gerade Lust hat, ist Jose Mourinho als Trainer eine ganz andere Person. Jeder Spieler, der unter Mourinho gespielt hat sagt, dass Mourinho der beste Trainer sei, den er je hatte. Sein Standing ist beeindruckend, für viele ist er wie ein Kumpeltyp, ein Mensch, mit dem man über alles reden kann. In diesem Sinne ist er von außen betrachtet fast ein bisschen schizophren, denn draußen oder in der Presse ist er oft der „böse“ und in der Mannschaft kommt er fast einem „Gott“ gleich.

Mourinho ist ein guter Schauspieler, er weiß, wie er mit der Presse umgehen muss, damit sie das tun, was er verlangt. Er liebt mit ihnen zu spielen, oft auch im Rampenlicht zu stehen, er weiß sich einfach zu inszenieren und auch das macht ihm zu „The Special One“.

Mourinho Privat

José Mourinho ist ein gläubiger Katholik und regelmäßiger Kirchgänger, auch wenn man das auf Anhieb vielleicht nicht glauben mag. Nach dem Spiel gegen den FC Barcelona soll Mourinho z. B. sofort in eine Art „Gebetsraum“ im Stadion gegangen sein, um zu beten.

Seine Ex-Geliebte Elena Souza erzählte in einem Interview auch von einer anderen Seite, die man normal von Mourinho nicht kannte. In diesem Interview heißt es:

„José machte den Kamin an, wir hörten ‚Everything I do‘ von Bryan Adams. Er fiel auf die Knie, griff sich ans Herz, sang es für mich. Wir kuschelten auf dem Sofa, er sagte, dass er mich liebt, Kinder mit mir will. Er war sehr zärtlich, ließ sich Zeit. Wenige Tage später zog ich bei ihm ein.“

Laut Elena Souza hat Mourinho sogar einen Keks-Tick:

„Wenn er verloren hatte, schrie er den Fernseher an. Wenn er gewonnen hatte, machte der Sex Spaß. Er fütterte mich dabei mit Keksen, manchmal machte er eine Pause und aß selbst einige“

Quelle: RP-Online

Mourinho ist ein Mann mit vielen Seiten, mit vielen Gesichtern, ein Mann, der wirklich unberechenbar ist, was ich überhaupt nicht negativ meine.

Kinder hat Mourinho gleich zwei, beide von seiner Ehefrau Matilde. Seine Kinder heißen: Matide (11) und José Mario (7).  Der englische Pay-TV Sender „Sky“ forderte vor kurzem die Seligsprechung für seine Frau Matilde mit der ironischen Begründung: „Sie muss die Qual der Ehe mit Mourinho ausstehen. 1989 nahm sie Josés Heiratsantrag an und entschied sich, sich zu opfern und die anderen portugiesischen Frauen zu retten.“

Er benutzt das Wort „Hurensohn“ nach eigenen Angaben rund 50 Mal während eines Spiels und 50 Mal im Training, so schreibt es das GQ-Magazin.

Es gibt einen Satz, eine Ausführung der Financial Times Deutschland, die den Menschen und den Trainer Jose Mourinho wirklich sehr gut charakterisiert.

Dieser liest sich so:

Erfolg ist für Mourinho die logische Konsequenz einer Topleistung – die er in jedem Spiel erreichen will. Er definiert sich und andere über Leistung. Das ist ein programmiertes kulturelles Missverständnis in Italien, wo Menschen oft nicht für ihre Leistung, sondern in erster Linie für ihre Beziehungen bewundert werden. Mourinho sagt über Italiens Fußball: „Ich mag ihn nicht, und er mag mich nicht.“

Quelle: Financial Times Deutschland

Einfach Jose Mourinho

Man muss Jose Mourinho nicht lieben, nicht verehren, aber man sollte ihn respektieren. Er hat sich alles selbst erarbeitet, hat Sprachen gelernt, neue Kulturen kennengelernt und war sich einfach immer selbst treu. Mourinho polarisiert, er steht gerne im Mittelpunkt, denkt aber zur gleichen Zeit auch an seine Mannschaft, an seine Spieler.

Er ist nicht perfekt, aber er arbeitet Tag für Tag daran, der Trainer zu sein, der er sein möchte… „The Special One“ oder ganz einfach – Jose Mourinho, der Trainer!

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Die Bayern auf dem Weg zur Unsterblichkeit

Noch ein Sieg bis zur Unsterblichkeit. Ich kann es seit heute Nachmittag kaum noch erwarten. Die Spannung steigt, der FC Bayern München kann morgen mit einem Spiel Geschichte schreiben, die Spieler als Champions-League-Sieger unsterblich werden.

Ich bin stolz auf den bisherigen Erfolg der Bayern, aber Morgen kann eine tolle Saison gekrönt werden. Am 23.Mai.2001 brach ich zuletzt in Jubelschreie und Euphorie aus und genau 9 Jahre später hoffe ich, dass ich den neuen Champion Europas am Marienplatz in München wieder bejubeln kann. Jeder Sieg und jeder Titel der Bayern ist schön, keine Frage, aber ein solches Finale nimmt mich emotional richtig mit. Mir persönlich gehen im Moment wieder die Bilder vom Finale 1999 gegen Manchester und die Ereignisse vom 23.Mai.2001 durch den Kopf. Was hatten wir damals für eine sensationelle Mannschaft. Auf Kahn, Effenberg, Elber und Co. konnte man sich immer verlassen. Der Geist der Mannschaft war überragend. Die Power und Dominanz mitreißend. Diese Mannschaft wird mir immer in Erinnerung bleiben. Niemals aufgeben, immer weiter, immer weiter. Ich denke, der Charakter und die Einstellung der Mannschaft hat auch mir einiges gegeben.

Es ist keine Theorie, der FC Bayern ist Tradition, Familie, Leidenschaft, Heimat, Erflog und Gemeinschaft. Ich liebe den Verein und ich bin stolz auf die Mannschaft und die Vereinsführung.

Zwischen 2001 und 2009 kam Bayern nicht mehr ernsthaft an das Finale heran. Es fehlt der gewisse Teamgeist. Das hat sich mit van Gaal und mit den heutigen Spielern eindeutig geändert. Louis van Gaal passt wie angegossen zum FC Bayern. Ich finde ihn sehr sympathisch. Seine Art verkörpert die Grundlagen für den Erfolg. In erster Linie ist es die Disziplin, die Konsequenz und der Erfolg die das Team geformt und zum Erfolg geführt haben. Ich gebe zu, ich habe so manche Entscheidung von van Gaal nicht verstanden. Immer wieder habe ich mich über die Startformationen gewundert, über Auswechslungen geärgert. Den Transfer von Lucio habe ich nie verstanden. Aus heutiger Sicht muss man wohl sagen, alles richtig gemacht. Keine Frage, Glück gehört auch dazu. Überzeugend waren die Spiele auch in der 2. Saisonhälfte nicht immer. Ich sage nur Florenz und Manchester. Die Leistungen und der Kampfgeist der letzten Wochen waren jedoch überzeugend. Ich bin für morgen sehr optimistisch gestimmt. Natürlich träumen auch die Fans von Intern und von halb Italien vom Titel, aber leider kann nur einer gewinnen. Es ist auf alle Fälle ein schönes, ausgeglichenes Finale. Ein Finale mit grandiosen Geschichten. Van Gaal trifft Jose Mourinho, Lucio trifft seine Ex-Kollegen und Robben und Sneijder treffen Bernabeu.

In dieser Champions-League-Saison habe ich nur ein Heimspiel verpasst, dass gegen Olympic Lyon. Ein besonderes Erlebnis war das Auswärtsspiel in Manchester. Dort war der unglaubliche Teamgeist des FC Bayern zu spüren. Auf dem Feld, aber auch bei den Fans. Trotz der 3:0 Führung glaubten wir immer noch an das mögliche Halbfinale. Nach dem Weltklasse Tor von Robben brachen sämtliche Emotionen und sämtliche Energie bei Mannschaft und Fans heraus. Spätestens nach dem Spiel gegen Manchester glaubten alle Bayern Fans vom Finale. Was ich noch erwähnen möchte, ich habe selten so faire Fans wie die von Manchester United erlebt. Sie blieben trotz Ausscheiden sehr fair und haben sich vereinzelt sogar mit Handshake verabschiedet. Respekt.

Ich hoffe und wünsche es mir morgen so sehr, dass der FC Bayern München morgen die Champions League gewinnt.  Für die Bayern Fans, für die Fußball Fans, für die Bundesliga, für Deutschland.

Also Spieler und Fans, macht euch Unsterblich und erfüllt uns unseren Traum. Pack ma’s.

Geschrieben von Wolfgang Winter

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Ein paar Aussagen der Bayern vor dem Champions League Finale

Van Gaal kennt Mourinho bestens, da sie beide beim FC Barcelona einige Jahre zusammengearbeitet haben. Auf einer Pressekonferenz sagte der Bayern-Trainer:

„Mourinho trainiert nur um zu siegen. Ich will mit attraktivem Fußball gewinnen. Das ist der Unterschied zwischen uns“

Wie man bereits lesen konnte, plant Mourinho im Finale ähnlich zu spielen, wie gegen den FC Barcelona, also sehr sehr defensiv ausgerichtet. Ob das am Ende auch so kommt, kann ich nicht sagen, bei Mourinho weiß man nie.

Bastian Schweinsteiger über Maicon, Sneijder und Eto`o

„Maicon ist ein Top-Verteidiger, der sehr gerne nach vorne marschiert, Sneijder macht das Spiel und Eto’o ist immer für ein Tor gut. Da gilt es höllisch aufzupassen.“

Ich denke, gerade auf Sneijder muss man extrem aufpassen. Er ist gut mit einem Arjen Robben zu vergleichen, beide können mit einer einzigen Aktion das Finale für sich entscheiden.

Van Gaal spricht von etwas historischem:

„Dann hätten wir Unglaubliches erreicht!“

Eines ist sicher: Die Stimmung bei den Bayern vor dem Finale ist wirklich sehr sehr gut. Man weiß, was man kann und ich denke, dass die Mannschaft Top vorbereitet sein wird, dafür wird van Gaal schon sorgen.

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Offener Brief an die Fans

Eine wie ich finde tolle Aktion haben die Bayern nun vor dem Finale veröffentlicht. Es gibt einen Brief mit einigen Worten zu diesem Finale. Neben Worten, haben auch alle Spieler, sowie van Gaal unterschrieben.

Quelle: FC Bayern.de

Positiv finde ich auch, dass der Brief eben nicht nur an die eigenen Fans gerichtet ist, sondern auch an alle anderen, die den Bayern im Champions League Finale am Samstag die Daumen drücken.

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Howard Webb wird das Champions League Finale leiten

Mit Howard Webb wird ein Engländer das Champions League Spiel leiten. Für Webb persönlich wird es das 20 Champions League spielt, welches er pfeiffen wird.

Bereits in dieser Saison leitete Webb fünf Partien. Diese waren:

Gruppenphase:

  • Bayern – Juve 0:0
  • AC Milan – Marseille1:1
  • Dynamo Kiew – Barcelona 1:2

K.o.-Phase:

  • Olympiakos – Bordeaux 0:1
  • Inter – ZSKA Moskau 1:0

Howard Webb hat also in dieser Champions League Saison schon beide Mannschaft jeweils einmal gepfiffen. Ob Webb für das Finale der richtige Mann ist, kann ich nicht beantworten, dass werden wir erst am Samstag sehen.

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Das Champions League Finale im TV

Beide Sender, also Sat.1 und Sky haben für dieses Finale ihre Sendezeiten verlängert. Bei Sky gibt es sogar noch eine Sondersendung, man merkt einfach, dass sich beide Sender wirklich Mühe geben, dieses Finale und die Stimmung perfekt rüber zu bringen.

Samstag von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Der Countdown – Live aus Madrid

FINALE!!! Schon ab 19 Uhr heißt es beim „ran“-Countdown in SAT.1: Vorfreude und Mitfiebern! Johannes B. Kerner und Experte Franz Beckenbauer widmen sich live aus Madrid 105 Minuten vor Anfpiff aktuellen Hintergründen und den letzten Vorbereitungen für das alles entscheidende Spiel in der Königsklasse. Wer hat die besseren Karten, Nachfolger vom FC Barcelona zu werden?

Samstag von 20:15 Uhr bis 23:45 Uhr

Live – Das Champions League Finale

SAT.1 überträgt heute das Endspiel der UEFA Champions League mit der Begegnung Bayern München gegen Inter Mailand. Moderator Johannes B. Kerner und „ran“-Experte Franz Beckenbauer melden sich live aus dem Estadio Santiago Bernabéu in Madrid.

Kommentator: Wolff Fuss

Freitag von 12:55 Uhr bis 13:45 Uhr

Die Pressekonferenz der Bayern live

Die Bayern vor dem großen Finale: die letzte Pressekonferenz, dann geht es in die heiße Phase der Vorbereitung auf das Match gegen Inter Mailand.

Freitag von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Sky 90 Extra – Das Abschlusstraining der Bayern

Der letzte Feinschliff, die letzten Fitnesstests, das Estadio Santiago Bernabeu beschnuppern – das Abschlusstraining der Bayern vor dem Finale gegen Inter Mailand. Mit Marcel Reif, Lothar Matthäus, Giovane Elber und Moderator Patrick Wasserziehr.

Samstag von 19:30 Uhr bis 23:30 Uhr

Das Champions League Finale – FC Bayern München vs. Inter Mailand

„Diese Mannschaft hat es verdient, die Champions League zu gewinnen“, jubelte Vorstand Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß genoss beim 3:0-Halbfinaltriumph der Bayern in Lyon „Fußball fast in Vollendung“. Doch genau darauf, Fußball-Feinschmeckern die Suppe zu versalzen, ist Gegner Inter Mailand spezialisiert. Das bewiesen die „Nerazzurri“ zuletzt gegen Titelverteidiger Barcelona (3:1, 0:1). Eingestellt von Coach José Mourinho, der einst bei Barça Assistent von Bayern-Trainer Louis van Gaal war, und getrieben von der Sehnsucht, erstmals seit 1965 den wertvollsten Vereinspokal zu erobern, wollen die „Schwarzblauen“ den Münchnern das Leben schwer machen.

Kommentator: Marcel Reif

Quellen und Infos: Sat.1 und Sky

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Das Kommentatoren-Duell – Marcel Reif vs. Wolff Fuss

Hallo liebe Leser,

am Samstag gibt es nicht nur das Champions League Finale zwischen Bayern München und Inter Mailand, sondern auch ein ganz besonderes Duell der Kommentatoren. Für viele ist Wolff Fuss der Nachfolger von Kommentatoren-Legende Marcel Reif. Der Sky Chef-Kommentator denkt aber noch nicht ans Aufhören. Wer ist denn nun besser?

Nach seinem Wechsel von Premiere zu Sat.1/Liga Total ist er die unumstrittene Nummer 1 bei diesen beiden Sendern. Alle wichtigen Spiele werden von Wolff Fuss begleitet. Das gleiche gilt auch für Marcel Reif, der seit Jahren alle Top-Spiele und alle Final-Spiele kommentiert.

Im Internet gibt es über beide eine Menge zu lesen. Wolff Fuss hat im Internet eine extrem große Fanbase, die sich in den letzten Jahren vergrößert hat. Seine lockere Art, seine Sprüche, die Emotionen, diese Dinge haben Fuss sehr bekannt gemacht. Seine Kommentare bei den Big 4 Duellen in der Premier League sind legendär. Es gibt in Deutschland keinen Kommentator, der sich auf der Insel besser auskennt als Fuss. In den letzten Wochen und Monaten gab es allerdings viel Kritik an Wolff Fuss. Für ihn persönlich ist das Neuland, da es eigentlich immer fast nur positive Stimmen gab. Ihm wird nun vorgeworfen, dass er nicht mehr so kommentiert wie früher. Es fehlt die Lockerheit, er redet manchmal viel zu viel, ist aufgesetzt emotional und wirkt einfach aufgeregt. Im Sat.1 Forum gibt es kaum noch positive Stimmen über Fuss. Die Fan-Gemeinde ist etwas zurückgegangen und ich finde zurecht. Wolff Fuss ist nicht mehr der, der er mal war … nicht mehr der Kommentator, den man bei den Premier League Partien gehört hat, den man mitten in der Nacht bei seinem Kommentar zur WM-Qualifikation (Südamerika) mit Freude zuhörte. Zu Premiere Zeiten war es ein Genuss, heute eher ein Aufguss. Damals waren es Highlights, damals waren es die Emotionen, dass Fachwissen, was die Fans genossen, fast schon zelebriert haben… heute ist Fuss nur noch bei 60 % von dem, was er drauf hat. Fuss stand für eine neue Generation der Kommentatoren, heute ist er fast wie alle anderen und das ist einfach sehr schade.

Marcel Reif ist weiterhin der Kommentator in Deutschland, der polarisiert wie kein anderer. Die einen mögen ihn, die anderen hassen ihn. Die einen finden ihn arrogant, die anderen ehrlich. Für viele ist er die Nummer 1, für viele das letzte. Ich habe ihn immer mit Dieter Bohlen verglichen, Reif ist einfach ein Typ, entweder man mag ihn oder eben nicht. Er hat sich seinen Ruf erarbeitet und ist für mich zurecht einer, wenn nicht der beste Kommentator in Deutschland. Reif sagt seine Meinung, er redet nicht alles schön, er zeigt ehrliche Emotionen und das sind Dinge, die den Fußball einfach ausmachen. Für die meisten ist er Bayern-Fan für die anderen Bayern-Hasser … man wirft ihm vor, dass er bei guten Spielen die Bayern in den Himmel lobt und bei schlechten sie niedermacht. Ich sehe es anders … er kritisiert die Mannschaft für ihr Spiel und lobt sie, wenn sie es gut machen. Es gibt außer Michael Born keinen anderen Kommentatoren in Deutschland, der ehrlich sagt, was er denkt. Bei den Fans kommt das zwar nicht immer gut an, aber ich respektiere das. Ein Kommentator begleitet das Spiel und hat meiner Meinung auch das Recht zu sagen, was er denkt. Natürlich nimmt sich Reif manchmal Dinge raus, die sind nicht gehören oder einfach unpassend sind, aber diesen Status, sagen und machen zu können was er will, den hat er sich jahrelang erarbeitet.

Wenn ich persönlich sagen müsste, wer mir besser gefällt, dann ist es aktuell ganz klar Marcel Reif. Fuss ist und bleibt ein Top Kommentator, auch das hat er sich über die Jahre erarbeitet, aber er muss einfach wieder zu sich, zu seinen Stärken zurückfinden und so kommentieren, wie er das in den letzten Jahren getan hat. Fuss hat die Chance am kommenden Samstag der Quoten-König zu werden. Er wird so viele Zuschauer haben, wie noch nie … er wird sicherlich den Quoten-Rekord für dieses Jahr knacken … diesen hat momentan Tobias Drews inne (RTL Boxen). Fuss hat die Chance sich zu einer Legende zu machen, wenn die Bayern den Titel holen, dann ist Fuss ein Teil der Champions League Geschichte ! Reif muss nichts mehr beweisen, er ist eine Kommentatoren-Legende und das über Jahrzehnte.

Eine Sache ist mir noch ganz wichtig. Im DF-Forum las ich, dass ein User forderte, dass Reif unparteiisch kommentieren solle … ich denke, dass das Spiel das letzte sein sollte, dass man unparteiisch kommentieren sollte … Ganz Deutschland wird Fuss und Reif beim kommentieren zuhören und wir, unser Land steht hinter den Bayern, daher wollen wir auch von den Kommentatoren einen deutschen Kommentar hören. Wir haben die Chance Fußball-Geschichte zu schreiben, da ist ein Kommentator, der für die Bayern ist viel besser, als einer, der unparteiisch ist. Ich will Emotionen und Leidenschaft hören, dieses Spiel ist ein Fußball-Fest, ein Highlight und dieses sollte man auch mit einem gewissen Kommentar begleiten.

Freuen wir uns auf ein tolles Champions League Finale, entweder bei Sat. 1 oder bei Sky mit den vielleicht besten Kommentatoren, die wir in diesem Land haben.

Geschrieben von Florian Hellmuth

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DAS CHAMPIONS LEAGUE FINALE

Samstag – 22. Mai – Estadio Santiago Bernabeu –

Bayern vs. Inter – Van Gaal vs. Mourinho

Was kann man am Ende von diesem Eintrag noch schreiben? Ganz ehrlich, mir fällt nichts ein. Ich möchte nichts über Taktik schreiben, denn über diese kann man nur Vermutungen anstellen. Wir wissen alle nicht, wie die Bayern oder wie Inter spielen wird. An diesem Tag wird eh nur die Tagesform entscheiden oder eben der Wille, dieses Ziel, dieses Triple zu erreichen, denn auch Inter hat die Chance dazu.

Die voraussichtlichen Aufstellungen

Bayern München

Butt  – Lahm, van Buyten, Demichelis, Badstuber  – van Bommel, Schweinsteiger  – Robben, Hamit Altintop – T. Müller – Olic

Inter Mailand

Julio Cesar – Maicon, Lucio, Samuel, J. Zanetti – Cambiasso, Stankovic  – Eto’o, Sneijder, Pandev  – Milito

Schiedsrichter: Howard Webb aus England

Natürlich ist es bitter für die Bayern, dass Ribery gesperrt … nun muss  die Mannschaft zeigen, dass man von Ribery nicht abhängig ist, sondern mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auch gegen Inter Mailand bestehen kann.

Fazit:

Wir können uns auf große Emotionen, viel Leidenschaft, Spannung und einfach auf das Besondere freuen.

Fußballherz, was willst du mehr?

Dieses Spiel kann man nicht beschreiben, man muss es erleben !

Planet of Sports drückt den Bayern in München ganz fest die Daumen !

Auf ein tolles Finale in Madrid

Geschrieben von Florian Hellmuth

10 Kommentare

  1. Was für ein Beitrag. Klasse geschrieben. Kann es auch kaum noch erwarten. Morgen bereits als Einstimmung die PK der Bayern sowie Sky90 Spezial live auf Sky.

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  2. Auch Du hast es anscheinend nicht verstanden, dass Vereine wie die Bayern mit jedem Spiel und Sieg in einem internationalen Wettbewerb durch irrsinniged Prämien die nationalen Wettbewerbe wie Bundesliga und DFB-Pokal immer mehr dominieren und sie somit auf Dauer unspannend machen. Wer als neutraler Beobachter den Bayern morgen die Daumen drückt, hat die Liebe zum Wesentlichen, nämlich den Sport verloren, und ist lediglich ein Anhänger des UEFA/FIFA Event und Spektakel.
    Ich hoffe Mourinho tritt dem Bayernpack in den Arsch und schickt sie mit einer deftigen Niederlage in die bayrische Provinz zurück!

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  3. Das ist in anderen Ländern genauso… in England sind es Chelsea, ManU, Liverpool und Arsenal… in Italien: Inter Mailand, Juve, AC Mailand, in Frankreich Lyon und Marseille und in Spanien Real und Barca… es ist eben so und es wird sich nie ändern…

    Dennoch freut es mich, wenn eine deutsche Mannschaft international etwas gewinnt..

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