Die Top Kommentatoren des Jahres 2008 – Top 10 – Jacques Schulz ist der Kommentator des Jahres + Die komplette Tabelle + Persönliche Einschätzungen

Hey@all,

im TV Sportforum haben wir in den letzten Monaten jeweils die Leistungen der Kommentatoren bewertet. Nun haben wir uns dazu entschlossen, euch diese Liste zu präsentieren. Je nach Leistung gab es von 1-10 Punkte zu verteilen. Die Wertung bzw. die Liste entstand dann durch eine Durchschnittsrechnung aus allen Leistungen.

Es wird jeden Tag ein Update geben.

Wir fangen heute mit Platz 10 an, morgen dann Platz 9 usw. Es gibt immer Informationen zu diesem Konmmentator, sowie Zahlen und Einschätzungen.

Schaut es euch einfach an.

Ein dickes Lob geht an Jakob Fischer, der das TV Sportforum leitet und diese Listen jeweils ausgewertet und gepflegt hat. Jakob wird die Berichte der Eurosport und ARD Kommentatoren schreiben und ich die für die Premiere Kommentatoren.

Wenn ihr auch Lust habt, dem TV Sportforum beizutreten und die Kommentatoren zu bewerten, dann schaut doch einfach mal rein. Hier der Link:

http://www.carookee.com/forum/TV-Sportforum

Am besten wir fangen nun auch an !!!

Platz 10

Rolf Kalb – Eurosport – 44 Bewertungen – Durchschnitt: 6,49

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Bildquelle: Eurosport

Steckbrief:

Geburtstag:   29.09.1959

Geburtsort:    Doveren

Wohnort:      Gütersloh

Seine journalistische Karriere begann Kalb 1973 bei der Erkelenzer Lokalausgabe der Rheinischen Post, deren Sportredakteur Hans Groob sein Mentor war. Nach dem Abitur 1978 studierte er in Bonn Informatik und Mathematik. Währenddessen (bis zum Jahr 1991) war er als Pressesprecher der Deutschen Billard-Union (DBU) im Einsatz. Seit 1989 arbeitet er – neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als Autor von Sachbüchern und Sachfilmen – als Kommentator bei Eurosport. Dort kommentiert er die Bereiche Rudern, Billard, Snooker, Tanzsport, Taekwondo, Darts und Bowls. Rolf Kalb ist seit 1985 verheiratet.

Quelle: wikipedia

Analyse/Einschätzung seiner Leistungen und der Tabellenposition:

Rolf Kalb hat den Sprung unter die besten 10 Sportkommentatoren des Jahres 2008 also geschafft. Für ihn war es sicher kein so einfaches Jahr, weil er vor allem außerhalb des Snookersports mit einigen schwächeren Bewertungen leben musste. Trotzdem gelang ihm am Ende ein bravouröser Schnitt von 6,49 Punkten.

Der Westdeutsche schaffte einen sensationellen Jahreseinstieg mit den ersten Bewertungen bei der Snooker-WM in Sheffield und katapultierte sich gleich zu Beginn des Jahres auf die starke 4. Position. Er profitierte natürlich auch von den teilweise herausragenden Leistungen der Spieler und den beiden Maximumbreaks, wo man einen selten emotionalen Rolf Kalb sah. Die Emotionalität meidet der Gentleman unter den Kommentatoren aber großteils, er versucht durch einen ruhigen, sachlichen Stil den Snookersport zu repräsentieren, und es gelingt immer jedes Jahr aufs Neue. Auffallend ist, dass sich Kalb heuer schon deutlich stärker zurückgenommen hat in Bezug auf die Erklärung des Reglements. In diesen Fällen verweist er sehr oft auf die „Freaquently asked questions“ – Rubrik auf der Eurosporthomepage. Die Snookerübertragungen werden dadurch immer mehr auf die Experten unter den Zuschauern zugeschnitten und Kalb geht auch viel öfter in die Spielanalyse als früher.

Nach dieser tollen WM standen ihm alle Türen offen und Kalbs Chancen auf den Titel „Kommentator des Jahres“ waren durchaus vorhanden. Der Westfale erlitt aber dann bei Olympia einen kleinen Einbruch in seiner Punkteskala und wurde vor allem für schwächere Leistungen beim Rudern abgestraft. Dort fehlte ihm das sonst vorhandene Fachwissen und seine Betrachtungen des Rennens waren überwiegend oberflächlich. Rolf Kalb verlor durch Bewertungen unter der 5-Punkte Marke seine guten Chancen und fiel in der Tabelle aus den Top 10 heraus.

Als es dann aber wieder zum Snooker ging und die nächsten Events anstanden(China Open, Grand Prix) blühte er wieder auf und konnte sich vor allem im Laufe der Turniere steigern. Die großen Finals sind normalerweise seine Stärke. Desto wichtiger ein Spiel, desto besser schafft es meist auch Kalb sich darauf vorzubereiten und Leistung zu bringen. Der Billardfachmann ist aber kein Faktenfreund, der seine Zuschauer mit langweiligen Statistiken zutextet. Er versucht stets seinen Kommentar auf Wichtiges oder Interessantes zu beschränken, sodass der Sport im Mittelpunkt steht. Dieses Talent und auch die Bereitschaft es sich zurückzunehmen, haben nur sehr wenige Sportkommentatoren!

Kalbs persönlicher Saisonhöhepunkt war schließlich das Finale der Bahrain-Championship, wo man hochklassigen Snooker geboten bekam, aber auch einen Kalb in absoluter Höchstform!

Für mich war dies nicht nur sein persönlicher Höhepunkt, sondern der Kommentar des Jahres. Er analysierte fast jeden Ball so, wie auch ich ihn gesehen habe und schaffte es auf grandiose Art und Weise Spannung zu erzeugen, ohne laut zu schreien oder die Wichtigkeit des Spiels in den Vordergrund zu drängen.

Der Saisonabschluss war nicht enttäuschend, aber er konnte an die guten Leistungen von zuvor bei der UK-Championship nicht mehr anknüpfen. Im Gegensatz zum restlichen Jahr brach er im Laufe des Turniers etwas ein, war nicht mehr so informativ und ungewohnt fehleranfällig. Es wäre aber unfair, genau diese Kommentierungen im Gedächtnis zu behalten. Kalb lieferte gute Leistungen ab, und steht meines Empfindens nach zu Recht unter den besten 10 Sportreportern des Jahres!

Gratulation zu Platz 10 und bitte mach so weiter, Rolf!!!!!

Platz 9

Tom BartelsARD – 24 Bewertungen – Durchschnitt: 6,52

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Bildquelle: Taz.de

Steckbrief:

Geburtstag: 13.09.1965

Geburtsort: Celle

Nach dem Abitur 1985 am Gymnasium Melle und einer Ausbildung zum
Bankkaufmann studierte Bartels an der Deutschen Sporthochschule
(Schwerpunkt: Publizistik). Seine Karriere beim Fernsehen begann er als
Mitarbeiter in der Sportredaktion des Westdeutschen Rundfunks.

1996 wechselte Bartels zum Privatsender RTL, wo er bis 2000 als Reporter der
Champions-League-Spiele eingesetzt wurde. Ab 2000 kommentierte er zusätzlich
die RTL-Skisprung-Übertragungen.

2003 begann Bartels schließlich für den Pay-TV-Sender Premiere zu
arbeiteten. 2006 kommentierte Bartels Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft
für RTL.

Nach der Fußball-WM 2006 wechselte er zur ARD und kommentiert dort
Bundesligaspiele in der Sportschau und Länderspiele der
Fußball-Nationalmannschaft, kommt aber auch bei anderen Sportarten, wie
Skispringen oder bei den Schwimmeuropameisterschaften zum Einsatz. Am 29.
Juni 2008 kommentierte er das Finalspiel der Fußball-Europameisterschaft in
Wien.

Am 30. Dezember 2008 moderierte er erstmals eine Fernsehsendung. Bartels
präsentierte die Sendung Deutschlands größter Gedächtnistest in der ARD. Die
von Johannes B. Kerner produzierte Show wurde von 6,04 Millionen Menschen
gesehen

Quelle: wikipedia

Analyse/Einschätzung seiner Leistungen und der Tabellenposition

2008 sollte sein Jahr werden, Tom Bartels bekam neben seiner Tätigkeit als
Skisprung- und Schwimmreporter nun auch die Möglichkeit bei der
Fußball-Europameisterschaft als Chefreporter der ARD anzureisen. Trotzdem
ist für mich der große Fortschritt dieses Jahr bei ihm nicht erkennbar
gewesen und Bartels stagnierte zunehmens.

Der Einstieg ins Jahr 2008 glückte ihm nicht besonders, mit einer eher
unmotivierten Leistung beim Neujahrsspringen. Trotzdem konnte er sich aber,
vor allem durch starke Vorstellungen in den Weltcupspringen weit nach vorne
arbeiten. Bartels ist beim Skispringen, wenn er in Form ist, ein sehr
angenehmer, informativer und keineswegs aufdringlicher Kommentator. Er
versteht die technischen Feinheiten der Sprünge und analysiert diese oft bis
ins Detail. Obwohl er eher zur ruhigeren Gruppe der Live-Reporter zählt, hat
er auch heuer wieder einige sehr emotionale Kommentierungen hingelegt.
Trotzdem ist das nicht sein Markenzeichen und würde auf die Dauer
unauthentisch wirken. Seine große Stärke sind ruhige und fachlich
bestechende Kommentierungen.

Tom Bartels präsentierte sich auch in den ersten ARD-Fußballspielen des
Jahres 2008 in geradezu bestechender Form und schaffte eine gute Mischung
aus Faktenwissen und Spielanalyse. Die ersten kleineren Rückschritte folgten
dann bei den Vorbereitungsspielen der deutschen Nationalmannschaft, wo er
sich verstärkt ruhiger und zurückgenommener präsentierte. Die EM in
Österreich und der Schweiz stand schließlich an, und es sollte sein erster
großer Karrierehöhepunkt werden. Bartels hätte alle Möglichkeiten dazu
gehabt sich in Rampenlicht zu „kommentieren“, hat es sich aber selbst
genommen, sich in der ARD als Chefkommentator durchzusetzen. Nach guten
Leistungen zu Beginn, zum Beispiel beim Spiel Frankreich-Rumänien, folgte
dann ein rascher Einbruch, der sich bis zum Finale hinzog. Leider
präsentierte er sich im entscheidenden Spiel des Großereignisses nicht gut.
Er war nicht immer auf Ballhöhe und wiederholte sich auffallend oft. Die EM
war nicht der erwünschte Erfolg, und von ganz oben fiel Bartels auch in der
Tabelle aus den Top 10 heraus!

Knapp nach dem Fußballereignis stand mit Olympia schon der nächste Höhepunkt
auf dem Programm, und der Tom Bartels war wieder dabei. Diesmal durfte er
ohne seinen Kollegen und langjährigen ARD-Schwimmreporter, Alexander Bleick,
ran und schaffte damit auch im Schwimmsport den Sprung zur alleinigen Nummer
1. Peking war ein riesiges Sportfest mit Emotionen und gefeierten Athleten.
Anscheinend lies sich auch der ARD-Fachmann davon anstecken. Plötzlich sah
man einen völligen veränderten Tom Bartels, der teilweise sogar zu schreien
begann und mit den deutschen Athleten (meist vergebens) mitfieberte. Leider
litt seine große Domäne, die Fachlichkeit, sehr stark darunter und der
Niedersachse baute einige Fehler in seine Kommentierungen ein. Es begann
beim falschen Aussprechen von Namen und endete in Fehleinschätzungen,
betreffend den Rennausgang.

Nach Olympia wurde es ruhig um ihn und er kommentierte bis Anfang Dezember
lediglich ein paar kleinere Fußballspiele in den regionalen Programmen und
im „Ersten“. In diesen Spielen wirkte er meist leicht uninformiert und
teilweise leider auch gelangweilt. Trotzdem reichte es großteils zu
durchschnittlichen Bewertungen im Bereich von 5 Punkten, die es ihm
ermöglichten, beim Skispringen wieder durch gute Leistungen zurück in die
Top 10 zu kommen.

Das Skispringen am Ende des Jahres war schließlich der volle Erfolg für ihn
und er konnte sich durch eine hervorragende Leistung in Trondheim wieder auf
den 10. und später 9.Platz verbessern. Sein persönlicher, goldener Dezember
macht es möglich, ihn nun auch hier, in der Tabellenanalyse vorzustellen,
und seine Leistungen genauer unter die Lupe zu nehmen. 2009 könnte bei Tom
Bartels noch eine weitere Steigerung kommen, vielleicht kann sich der
Niedersache sogar in Richtung des Podests verbessern!

Platz 8

Matthias Stach – Eurosport – 41 Bewertungen – Durchschnitt: 6,52

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Bildquelle: Kickwelt

Steckbrief:

Geburtstag: 19.12.1962

Wohnort: Buchholz in der Nordheide
Stach ist seit 1988 als Sportjournalist für Radio und Fernsehen (Tele 5,
DSF, Sat.1, Eurosport, Premiere) tätig. Er kommentiert bei Premiere die
Fußball-Bundesliga, die Weltmeisterschaften und die UEFA Champions League,
daneben ist er Chefkommentator für Tennis bei Eurosport.

Stach wurde bei Umfragen (z.B. Tennismagazin) bereits mehrfach zu
Deutschlands bestem Tennis-Kommentator gewählt.

Er war selbst im Tennis und Fußball aktiv. Stach spielte beispielsweise über
15 Jahre in der 1. bzw. 2. Bundesliga Tennis und war jahrelang deutscher
Ranglistenspieler. Er wurde z.B. mit der Uni Frankfurt mehrfacher deutscher
Universitätsmeister, gewann mit Kelkheim den süddeutschen Mannschaftstitel
und war unter anderem Finalist der hessischen Meisterschaften im Doppel

Quelle: wikipedia

Analyse/ Einschätzung der Leistung und seiner Tabellenposition:

Obwohl der vielseitige Reporter-Routinier nicht so stark im Rampenlicht
steht, wie viele seiner Kollegen, hatte er ein großartiges Jahr 2008. Stach
durfte erneut viele wichtige Fußspiele der Bundesliga und Champions-League
bei Premiere kommentieren und zeigte im Free-TV bei Eurosport sein Können
als Chefreporter der Tennis-Grand Slums und der olympischen
Schwimmentscheidungen. Seine Vielseitigkeit zeigt sich aber nicht nur in der
großen Palette an Sportarten, die er kommentiert, sondern auch daran, dass
er seinen Stil stets dem sportlichen Ereignis anpasst. Stach kann sowohl
hochemotional werden, sich aber auch zurücknehmen und angenehm, inhaltlich
hochwertig informieren.

Sein Jahr 2008 begann in Melbourne, wo er für den europäischen
Spartensender Eurosport die Australien Open kommentierte. In Australien
überzeugte der Westdeutsche durch ein großes, breit gefächertes
Faktenwissen. Seine Analysen waren aber noch nicht so stark ausgeprägt, wie
später bei den French Open. Stach reihte sich dennoch gleich zu Beginn des
Jahres weit vorne in der Kommentatorenbewertungstabelle ein und konnte eine
Zeit lang von diesen guten Leistungen profitieren, obwohl er im Frühjahr
etwas zurückfiel.

Dafür blühte der „Mann für alles“ im Wasserwürfel von Peking richtig auf.
Der Niedersachse ist ein Kommentator, der grundsätzlich zur eher emotionalen
Sorte zählt, aber hier hat er sich noch einmal gesteigert und ist bei
manchen Entscheidungen derart stark mitgegangen, dass man fast das Gefühl
hatte, er würde in eine emotionale Extasse verfallen. Für mich waren das die
emotionalsten Kommentare des Jahres, die er von 8.-16. August bei Olympia
abgeliefert hat. Matthias Stach schaffte in seinen Kommentaren eine
einzigartige Mischung aus Information und Spannungsaufbau. Er erzählte des
Öfteren interessante Anekdoten zu den Sportlern während der Vorstellung
selbiger und konnte sich im Rennen durch gute Einschätzungen und am Ende
große Emotionen auszeichnen. In dieser Phase des Jahres schaffte Stach sogar
einen Schnitt von rund 7,3 Punkten in unserer Tabelle. Wenn er dieses
Niveau bis zum Ende gehalten hätte, wäre er zum Kommentator des Jahres
geworden!

Erwartungsgemäß lief es aber, zurück bei Premiere, nicht mehr ganz so rund,
und Stach verfiel teilweise ins biedere Mittelmaß. Als Fußballreporter wurde
er im Winter kaum bewertet, das änderte sich dann aber mit Beginn der
Rückrunde stark! Stachs Beurteilungen waren meist konstant zwischen 5 und 7
Punkten. Immer wieder wurden die Leistungen mit „ordentlich“ umschrieben.
Für den ganz großen Schlag reichte es aber nie. Stach zählt zu den
Reportern, die nicht so stark polarisieren, obwohl es auch im Forum einige
gab, die seine Fähigkeiten im Fußballbereich nicht nur als durchschnittlich
einstufen. Sein Aufstieg in der Premierehierarchie zeigt jedenfalls, dass
der Niedersachse kein schlechter ist, sondern sich einfach nicht so sehr in
den Mittelpunkt drängt, wie manche andere. Stach ist fast immer auf Ballhöhe
und hat des Öfteren auch einen guten Spruch auf Lager, was ihn nicht nur im
Fußball auszeichnet.

Die stressigste Zeit seines Kommentatorenjahres dürfte der September gewesen
sein. Tagsüber kommentierte er für Premiere Fußballkonferenzen und in der
Nacht wurde er bei den US-Open eingesetzt. Aber auch diese 2 Wochen
überstand der Mann aus Buchholz ohne Probleme und konnte sich vor allem bei
der „Tennisshow“ aus Flushing Medows stark präsentieren. Er zeigte auch dort
noch einmal, dass er hervorragende Veranlagungen als Tenniskommentator hat,
obwohl er teilweise dazu neigte, in eine gewisse Euphorie während des
Kommentierens zu verfallen.

Der Jahresabschluss verlief bei ihm eher ruhiger und er wurde manchmal auch
als leicht fehleranfällig kritisiert. Trotzdem konnte er, unter anderem,
auch durch kleine Schwächephasen der Konkurrenz, den guten achten Platz
verteidigen und ins Ziel bringen! 2009 wird auch für ihn kein leichtes Jahr
werden, die Erwartungen sind groß, aber Stach hat alle Möglichkeiten seine
Position noch einmal zu verbessern.

Platz 7

Oliver Faßnacht – Eurosport – 18 Bewertungen – Durchschnitt: 6,60

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Bildquelle: Rockantenne

Steckbrief:

Geburtstag: 28.04.1968

Wohnort: München

Oliver Faßnacht ist Moderator, Präsentator, Sport-Kommentator, Sprecher und
Redakteur in München.

Seit 14 Jahren in den Medien präsent, arbeitete er sowohl bei den
öffentlich-rechtlichen Anstalten als auch bei privaten Programm-Anbietern.

Referenzen: Bayern 3, SWR, Eurosport, Premiere World, DSF, F.A.Z., Rock
Antenne.

Für den pan-europäischen TV-Sender Eurosport war Oliver Faßnacht von
1992-1997 auf der ATP-Tour als Tenniskommentator vor Ort. Er ist bei
Premiere World und DSF als Fußball- Kommentator tätig. Bei F.A.Z.
Businessradio war er News-Anchorman. Er arbeitet als freier Event- Moderator
und Moderations-Coach.
Oliver Faßnacht absolvierte eine Sprech- und Schauspielausbildung in
Würzburg und am Stadttheater Bamberg.
Faßnacht ist ein erfahrener Vollblut-Moderator. Sein Markenzeichen ist die
Mischung aus Passion, Intuition, Spontanität und höchster Professionalität.

Quelle: model-press.de

Analyse/Einschätzung der Tabellenposition:

Oliver Faßnacht ist mit Sicherheit eine der ganz großen Überraschungen des
Jahres 2008. Der Mann, der bei Premiere im Fußball in der zweiten Reihe
steht, und sich fast immer mit der 2. Bundesliga begnügen muss, hat heuer
den Großteil seiner internen Konkurrenz hinter sich gelassen. Die
Traumbewertungen, die ihn in diese Position brachten, waren aber keineswegs
die Leistungen bei den Fußballübertragungen, sondern die durchwegs starken
Vorstellungen im Free-TV als Tenniskommentator von Eurosport.

Wie bei Stach, begann auch sein Reporterjahr 2008 in Melbourne bei den
Australian Open. Die Anzahl der Bewertungen beschränkte sich aber noch auf
ein Minimum, weil kaum jemand bereit war, nachts für die Tennisspiele
aufzustehen. Seinen ganz eigenen Stil konnte man aber schon dort beobachten.
Der Münchner hat die Gabe sehr dramatisch und dementsprechend spannend zu
kommentieren, ohne besonders laut werden zu müssen. Dieser Stil kann
einerseits fesselnd sein und begeisternd wirken, anderseits aber auf die
Dauer auch einen leicht nervigen Eindruck hinterlassen, obwohl das meist nur
bei zu starken Übertreibungen passiert. Fachlich ist Faßnacht aber
bestechend. Gute Vorbereitung und viele Informationen, angenehm verpackt,
sowie eine meist deutlich tiefgründigere Analyse als seine Kollegen,
zeichnen ihn aus.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Art und Weise, wie
er diese Informationen weitergibt. Während andere ihr Faktenwissen trocken
dem Zuschauer übermitteln, findet er meist den richtigen Zeitpunkt dafür,
sein recherchiertes Wissen an den „Mann zu bringen“. Faßnacht kann auch
schweigen, was beim Tennis fundamental wichtig ist. Trotzdem zählt er zur
eher gesprächigen Sorte und redet teilweise sogar ein bisschen zu viel. Ein
weiteres kleines Manko ist, dass er oft dazu neigt sich auf einen Spieler zu
fokussieren und den Großteil der Spielzüge aus dessen Perspektive zu
analysieren. Neutralität fehlt dem ehemaligen Tennis-Chefreporter von
Eurosport doch ein bisschen. Sein Stil hat Ecken und Kanten, wie die Person
selbst, aber dennoch kann man, wenn man sich ein bisschen auf ihn einstellt,
tolle Tennisduelle mir Kommentator Oliver Faßnacht genießen.

Nach einem eher ruhigen Frühjahr begann sein Bewertungsreigen schließlich
mit dem Start der Rückrunde der deutschen Fußballigen. Der Bayer wurde dabei
natürlich hauptsächlich in der 2. Bundesliga bewertet und bekam die eine
oder andere böse Überraschung zu spüren. Seine Leistungen divergierten sehr
stark und er konnte sich nicht ganz so weit oben in der Tabelle halten, wie
noch zu Beginn des Jahres. Ende August erreichte er schließlich auch den
vorläufigen Tiefpunkt, seine niedrigste Bewertung 2008 waren 3,5 Punkte.
Immer wieder gab es die Kritik, Faßnacht würde zwar auch sehr gute
Leistungen als Fußballreporter abliefern, zeige sein Desinteresse an
schwächeren Partien aber zu deutlich.

Aber es sollte auch bei Faßnacht wieder bergauf gehen. Dies geschah mit
Beginn der US-Open. Gleich an den ersten Tagen folgten mehrere Paukenschläge
und der Tennisfachmann geriet in ungewohnte Höhen. Bewertungen von teilweise
sogar 8 Punkten und mehr konnte er für sich verbuchen. Noch in der ersten
Septemberwoche kam er auf seine höchste Note im gesamten Jahr: 8,5 Punkte.
Nun war plötzlich wieder alles möglich und Oliver Fasnacht war dabei, sich
auf Podestkurs zu bewegen. Sein Gesamtschnitt lag damals, durch die vielen
guten Bewertungen, knapp über 7 Punkten.

Trotzdem schaffte er es nicht, diese Konstanz auch bei Premiere weiterhin zu
zeigen. Der Herbst war aber für ihn dennoch ziemlich erfolgreich. Er konnte
sich auch bei Fußballbewertungen im Bereich von 5,5 und 6,5 Punkten
einpendeln und somit seine Position unter den ersten 10 halten. Im Herbst
durfte er auch noch ein paar Mal bei Eurosport kleinere Turniere
kommentieren, zeigte aber dort die hervorragenden Leistungen von New York
nicht mehr ganz. Am Ende reichte es immerhin für den stolzen 7. Platz. 2009
wird es aber fast unmöglich für ihn sein, dass noch einmal zu wiederholen,
weil Faßnacht wohl deutlich mehr Bewertungen im Bereich des Fußballs
erhalten wird. Oder kann er uns vielleicht erneut überraschen?

Platz 6

Kai Dittmann – Premiere – 18 Bewertungen – Durchschnitt: 6,61

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Bildquelle: Info.Premiere.de

Steckbrief:

Geburtsdatum: 25.08.1966

Geburtsort: Walsrode

Wohnort: München

Dittmann, der in Langenhagen aufgewachsen ist, hat an der Universität Göttingen studiert und war danach in Hannover freier Mitarbeiter beim NDR, bis er schließlich als Redakteur nach Hamburg zum NDR wechselte.

In Hamburg arbeitete Dittmann in der Sportredaktion des NDR und war auch Reporter der Bundesligakonferenz im ARD-Hörfunk. Danach wechselte er zum Bezahlfernsehen PREMIERE wo er auch heute noch arbeitet. Dort berichtet Dittmann aus der Bundesliga, der Champions League, dem UEFA-Cup und der Fußball Weltmeisterschaft. Während der WM hat er unter anderem ein Halbfinalspiel kommentiert. Außerdem war er Kommentator des UEFA-Cup Finales 2007 und des Champions-League-Finales Chelsea-Manchester United 2008 aus Moskau.

Kai Dittmann ist für seine Kommentare für den Deutschen Fernsehpreis 2008 nominiert worden.

Quelle: wikipedia

Analyse/Einschätzung der Tabellenposition:

Nach Tom Bartels von der ARD kommt mit Kai Dittmann von Premiere wieder einer der bekannteren Kommentatoren in unserem Ranking. Dittmann hat wie ich finde, ein sehr gutes Jahr gehabt. In der letzten Saison war er in unserem Ranking, sogar auf Rang 2, in dieser Saison nur auf Rang 6. Ich persönlich sehe es in diesem Jahr eher andersrum, aber jeder hat seine eigene Meinung.

Kai Dittmann ist einer der wenigen Kommentatoren, der fast schon die Zuschauer selbst anspricht. Er hat immer einen guten Spruch auf den Lippen und kann zu jedem Thema etwas Passendes sagen. Manchmal spielt er sich aber ein bisschen zu sehr in den Vordergrund, in einigen Situationen sollte er sich ein bisschen zurückhalten. Sein großer Vorteil ist, dass er aus dem Bauch raus kommentiert. Das wirkt dann nicht so trocken und zeigt dem Zuschauer auch, dass der Kommentator Spaß am Spiel hat. Mit Sätzen wie: „Moment, ich suche meinen Zettel“ wirkt er sehr sympathisch und nicht so statisch wie viele seiner Kollegen. Mit seinen blitzschnellen Analysen und seiner Übersicht spielt er ganz vorne mit. In der Konferenz gefällt er mir dennoch besser als im Einzelspiel. Die lockere Art passt da einfach besser rein.

Die Bewertungen am Anfang des Jahres waren nicht überragend. Mit knapp 6,4 Punkten im Durchschnitt viel er am Anfang etwas zurück. Klar besser wurde es im Oktober und November, wo er mit stärkeren Leistung in unserem Ranking Aufstieg.

Eines fällt aber auf. Das geht aber nicht nur Dittmann so. Bei Premiere kommentiert er immer sehr locker und wirklich auf den Punkt genau. Seine Auftritte für Sat1 im Rahmen der Sendung „Champions TV“ waren aber nicht so der Hit. Er wirkte nicht so locker wie bei Premiere, es mangelte an Emotionalität und Fachwissen. Ich denke, dass die Kommentatoren, die für Champions TV kommentieren einen größeren Druck haben, da einfach mehr Zuschauer diese Sendung verfolgen, als im Pay TV. Auch wenn es vom kommentieren das gleiche ist, hat man es dennoch im Hinterkopf.

Für seinen Kommentar zum Spiel FC Barcelona vs. FC Schalke 04 ( Champions TV ) wurde Kai Dittmann für den deutschen Fernsehpreis nominiert. Das passt zwar nicht besonders gut zu dem, was ich oben geschrieben habe, aber es ist so. Das Dittmann für den Preis nominiert wurde geht völlig in Ordnung, dennoch habe ich im letzten Jahr bessere Leistungen von Dittmann gesehen, als die, für die er nominiert wurde.

Die Auftritte im Champions TV kann man zwar ein bisschen kritisieren, aber der Rest des letzten Jahres war sehr stark. Er ist eine Bereicherung für das Premiere Team und steht in der Hierarchie zu Recht sehr weit oben. Er ist einer der besten Kommentatoren in Deutschland und wir sind froh ihn Woche für Woche zu hören.

Ich mag seine lockere Art, ich hoffe er bleibt dieser Eigenschaft treu und macht weiter wie bisher. In diesem Jahr kann er sich in unserem Ranking vielleicht wieder ein bisschen nach oben arbeiten.

Platz 5

Wolff Fuss – Premiere – 25 Bewertungen – Durchschnitt 6,62 Punkte

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Bildquelle: Info.Premiere

Steckbrief:

Geburtsdatum: 23.06.1976

Wohnort: München

Wolff-Christoph Fuss (* 23. Juni 1976) ist ein deutscher Fußballkommentator. Derzeit arbeitet er für den Bezahlfernseh-Sender Premiere. Seine früheren Sender waren DF1, DSF und ESPN.

Markenzeichen des in München lebenden Sportjournalisten sind seine unabgenutzten, markigen Sprüche (Beispiel: Bei einer üblen Grätsche „kommt der Bus“ oder „der geht da rein, als wenns‘ kein morgen gibt“, mit einem Klassetrick werden „gleich zwei Mann ins Kino geschickt“, und in der Nachspielzeit „gibt es nur noch langen Hafer“.), so wie seine lauten Torschreie. Ein weiteres Markenzeichen ist sein Abschiedsgruß nach jedem Spiel „bleiben Sie sportlich“. Seinen Kommentationsstil beschreibt Fuss als „ausgewogen emotional“, aber „immer am Spiel orientiert“.

Quelle: wikipedia

Analyse/Einschätzung seiner Leistungen und der Tabellenposition

Im letzten Jahr war Wolff Fuss die Nummer 1 in unserem Ranking. Nun hat er sich ganz knapp auf Platz 5 geschoben. Sein Jahr war von den Leistungen her eher befriedigend als gut. Die Erwartungshaltung wurde in den letzten Jahren immer größer und größer. In der Premiere Hierarchie ist er weiter aufgestiegen. In diesem Jahr hat er dennoch nachgelassen.

Es gab im letzten Jahr viele unterschiedliche Leistungen von Wolff Fuss. In der Premier League ist er weiterhin noch vor Marco Hagemann, auch wenn der Abstand kleiner wird. Im letzten Jahr durfte er bessere Spiele kommentieren, z.B. mehrere Einzelspiele der Bayern oder Top Partien in der Konferenz. Das gleiche Bild in der Champions League.

Seine Stärken sind vor allem seine Stimme und seine Emotionalität. Er ist immer gut informiert, gerade bei Partien aus der Premier League. Außerdem kann er ein Spiel gut Lesen. Er hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist sehr beliebt bei den Fans. Wolff Fuss ist weiterhin einer der besten Kommentatoren in Deutschland, der viel Potenzial hat, irgendwann das Erbe von Marcel Reif bei Premiere anzutreten.

Leider ruft er nur noch selten ab, was ihn so bekannt und erfolgreich gemacht hat. Sein Stil zu kommentieren ist nicht mehr der alte. Alles wirkt ein bisschen abgekühlt und lustlos. Gerade bei Spielen ohne großes Starpotenzial sind seine Leistungen nicht mehr so gut, wie es einmal war. Ich vermisse vor allem seine Sprüche. Wenn ich bei ESPN Classic rein schalte, dann sehe ich die Premier League Classics, die Wolff Fuss kommentierte. Ich höre dort den alten Wolff Fuss, der seine alten Sprüche wie: „gleich zwei Mann ins Kino schickt“, „kommt der Bus“ oder „Monstertackling“. Auch an Emotionalität fehlt es in der letzten Zeit ein bisschen. Das sind die Dinge, die ihn bei den Fans so beliebt gemacht haben und auch bei der Presse gut angekommen ist. Wie sagte es Marco Hagemann bei uns im Interview: „ Ich kommentiere für die Zuschauer.“ Daran sollte sich Wolff Fuss wieder halten.

Für Wolff Fuss gilt das gleiche, wie für Kai Dittmann. Auch Fuss merkte man bei den Übertragungen im Rahmen von Champions TV eine gewissen Aufgeregtheit an. Er war nicht so locker wie sonst. Es ist halt ein Unterschied, ob man im Pay TV, oder im Free TV kommentiert. Seine schlechteste Leistung hatte Wolff Fuss im Champions TV, wo er mit 4,0 Punkten am schlechtesten bewertet wurde. Ich habe das Spiel nicht im Champions TV gesehen, so das ich dazu nichts sagen kann. Sein Jahreshöchstwert lag bei guten 8,0 Punkten für ein Premier League Spiel. Im Schnitt lag Fuss bei guten 7,0 Punkten. Im August waren seine Bewertungen eher durchschnittlich, zum Ende des Jahres holte er aber noch auf und kam dann auf einen knappen 5 Platz in unserem Ranking.

Ich hoffe, dass Wolff Fuss in diesem Jahr wieder zu seinen alten Stärken findet.

Platz 4

Hansi Küpper – Premiere – 16 Bewertungen – Durchschnitt 6,81 Punkte

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Quelle: Info.Premiere

Steckbrief

Fußballerische Karriere

Er war Mittelfeldspieler bei SSV Werne, SV Herbern und Dav. Davensberg.

Kommentatorentätigkeit

Seit 1989 kommentierte er Bundesligaspiele für die ARD-Bundesligakonferenz im Radio. In dieser Zeit arbeitete er bei WDR Köln. Außerdem arbeitete er bei tm3, Sat. 1, Premiere, DSF und in der Saison 2006/07 für den damaligen Bundesliga Sender Arena, bis dieser nach nur einem Jahr die Bundesligarechte an Premiere übertrug. Seit der Saison 2007/08 ist Hansi Küpper wieder bei Premiere angestellt. Dort ist er für die Fußball-Bundesliga und die UEFA Champions League zuständig. Dort ist Küpper aber kein Topspielkommentator mehr, wie im Jahr zuvor bei Arena. Im Jahr 2003 wurde er für die Premiere-Bundesligakonferenz mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Sonstige Tätigkeiten

Hansi Küpper ist in der Werbung z. B. bei Duplo und Hanuta, Loewe, Feine Milde, Betandwin gefragt. Außerdem ist er bei dem Videospiel „Pro Evolution Soccer“ als Co-Kommentator neben Wolff-Christoph Fuss seit vielen Jahren tätig. Er wirkte auch bei vielen Fußball-Musikproduktionen mit. Außerdem ist Küpper bei vielen Talksendungen des DSF (z. B. Doppelpass) ein gern gesehener Gast. Er ist Veranstaltungsmoderator bei vielen Events (z. B. Saisoneröffnung von Borussia Dortmund). Hansi Küpper ist bei der Vertonung von Magazinbeiträgen z. B. für Unternehmens-TV beteiligt.

Quelle: Wikipedia

Analyse/Einschätzung der Tabellenposition:

Hansi Küpper hat einfach nur Pech. Im letzten Jahr stand er auf Rang 4 in unserem Ranking und nun steht er wieder auf einem sehr guten Platz 4. Küpper hat ein aufregendes Jahr hinter sich. Am 1 März war er für Premiere auf dem Weg nach Bremen. Dabei stieg er in das Flugzeug LH 044, dass wenige Sekunden nach dem Start wieder Notlanden musste. Diese Geschichte war lange Zeit in den Medien. Einige Leute haben diese Notlandung sogar aufgezeichnet. Zum Glück ist alles gut gegangen und niemand wurde verletzt.

Das Jahr als Premiere Kommentator war dennoch sehr erfolgreich. Es gab bei Premiere in diesem Jahr nur einen Fußball Kommentator, der eine bessere Wertung als Hansi Küpper bekommen hat. Dieser folgt dann Samstag. Küpper ist ein Kommentator, der weiß, wann er emotional sein muss und wann nicht. Er hat eine gute Übersicht auf das Spielgeschehen und kommentiert dies tadellos. Er ist immer gut informiert und weiß wovon er redet. Er ist einer der beständigsten Kommentatoren in Deutschland ohne groß aufzufallen. Er ist kein Reif, kein Rethy und kein Simon. Küpper ist ein klasse Kommentator der in der Öffentlichkeit nicht so wahrgenommen wird, wie die eben aufgezählten. Die breite Masse kennt ihn wahrscheinlich eher von seinen Besuchen im DSF Doppelpass, wo er öfters zu Gast ist. Auch dort glänzt er durch sein Fachwissen.

Kein Kommentator ins unserem Ranking war konstanter als Küpper. Mitte Oktober lag er bei 6,9 Punkten, danach viel er auf 6,7 Punkte zurück. Am Ende ging es aber wieder bergauf und er landete auf Rang 4. Außerdem war seine schwächste Wertung ( 5,5 Punkte)  so gut, wie bei keinem anderen.

Meiner Meinung nach gibt es bei Hansi Küpper nichts, aber auch Garnichts zu meckern oder zu kritisieren. Er ist in dieser Saison emotionaler geworden, desweiteren besticht er durch seine Sachlichkeit und Kompetenz. Premiere kann froh sein, dass er nach dem Arena Desaster zurückgekehrt ist. Er ist unglaublich wichtig für die Konferenz und es macht einfach Spaß ihm bei kommentieren zuzuhören. Ich finde auch, dass er vollkommen zurecht vor Kai Dittmann und Wolff Fuss steht. Er hat einfach konstant gute Leistungen gebracht und eigentlich nie wirklich geschwächelt. Deshalb geht auch Platz 4 vollkommen in Ordnung.

Weiter so, Hansi !!!

Platz 3

Marco Hagemann – Premiere / Eurosport – 29 Bewertungen – Durchschnitt: 6,83

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Bildquelle: Info.Premiere

Analyse/Einschätzung der Tabellenposition:

Nun ist es also so weit, der erste Mann auf dem Podest wird unter die Lupe genommen, und dies ist, für viele wohl überraschend, Marco Hagemann!

Wenn in diesem Jahr jemand der Durchbruch gelungen ist, dann Marco Hagemann. Der Premiere- und Eurosportkommentator hat es als einer der ganz wenigen geschafft, bei teilweise noch so unbedeutenden Spielen, einen tollen Kommentar mit vielen Hintergrundinformationen und bestechender Analyse abzuliefern. Den meisten großen Sportkommentatoren fällt es schwer, bei „kleineren“ Spielen ebenfalls zu punkten und an die sonst guten Leistungen anzuknüpfen. Genau das aber, ist seine große Stärke! Egal ob Hallenfußball bei Eurosport, Tennis aus Dubai, eine Frauenfußballweltmeisterschaft oder ähnliches, der Mann, der mittlerweile in München wohnt, weiß meist zu überzeugen. Sein Motto: „Ich kommentiere für den Zuschauer“, spiegelt sich dort auf authentische Art und Weise wieder. Ein Leitspruch, der jeden guten Sportjournalisten auszeichnen sollte!

Hagemann gab früh im Jahr, auf sehr ungewohntem Terrain, seinen Einstand. Der Fußballfachmann kommentierte Tennis für Eurosport und erntete für seine einzig bewerte Partie großes Lob und hohe Punkte. Seine Vielseitigkeit war aber heuer nicht immer ein Vorteil für den Mann aus von Premiere. Sie wurde ihm, aufgrund der hohen Belastungen, teilweise auch ein bisschen zum Verhängnis. Auf die Dauer fällt es natürlich schwer, immer Top zu sein. Auch Kommentatoren können die Leistungen nicht maschinell abrufen. Mit weniger Einsätzen wäre womöglich schon heuer der Titel realistisch gewesen!

Hagemann zeigte in der ersten Jahreshälfte kaum Schwächen, tat sich aber im Sommer und Frühherbst dann des Öfteren bei Partien der 2. Ligakonferenz schwer, das gute Niveau zu halten. Dort bekam er auch seine niedrigste, trotzdem noch ordentliche, Bewertung von 4,5 Punkten. Durch diese kleine Schwächephase fiel Hagemann aus den Top 15 heraus. Nachdem es eine Zeit lang eher schwer für ihn schien, das Ziel Top 10 zu erreichen, konnte sich der Wahlbayer durch überragende Spiele aus England und Spanien, sowie manchmal auch bei der Bundesligakonferenz, wieder nach oben arbeiten.

In der breiten Premierespitze ist es schwer, positiv hervorzustechen, weil sehr viele gute, talentierte Sportreporter beim deutschen Pay-TV Sender unter Vertrag sind. Hagemann hat das aber bei vielen Spielen geschafft. Das gelang ihm unter anderem auch, geschuldet der Tatsache, dass er fast gar nicht zum Verwenden alter, manchmal abgenützter Fußballfloskeln und Metaphern neigt. Das ist eine sehr angenehme Kompetente seines Stils, die ihn, in gewisser Weise, auch vom Durchschnitt abhebt und authentisch macht. Der …… profitiert natürlich andererseits auch von seiner guten Vorbereitung und dem Talent, ein Spiel lesen zu können. Fachlich zählt er unlängst schon zu den besten in seiner Berufssparte!

Trotzdem hat er es kaum geschafft, sich über die 8-Punkte-Grenze zu arbeiten. Das gelang ihm nur zweimal, dafür wurde er so oft zwischen 7 und 8 Punkten bewertet, wie kein anderer.

Hagemanns Position schien Mitte November vorbestimmt, es würde knapp nicht für die Top 10 reichen, aber er könne sich wahrscheinlich unter den besten 15 platzieren. Als er aber, ab diesem Zeitpunkt, nur noch Bewertungen von 6 Punkten und, im Durchschnitt, deutlich mehr, bekam, konnte er sich durch ein sensationelles Jahresfinish auf dem Podest platzieren!

Auch wenn manchen beim Stichwort „Sportkommentatoren von Premiere“ weiterhin Namen wie Reif, Dittmann und Fuss in den Kopf kommen werden, hat dieser Mann sie heuer alle geschlagen! Marco Hagemann bekommt 2008 die (imaginäre) Bronzemedaille und dürfte 2009 einer der Topfavoriten auf den Titel „Kommentator des Jahres“ sein!

Platz 2

Tobias Barnerssoi – ARD – 10 Bewertungen –  Durchschnitt: 7,10

Steckbrief

Geburtsort: Eichstätt

Tobias Barnerssoi ist ein ehemaliger deutscher Skirennläufer.

Barnerssoi, der die Internatsschule Hohenschwangau besuchte, war in den neunziger Jahren hinter Markus Wasmeier der beste deutsche Riesenslalomfahrer, ohne jedoch den ganz großen Durchbruch zu schaffen. So nahm er zwar an einigen Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen teil, gewann jedoch keine Medaille.

Heute ist Tobias Barnerssoi als freier Autor und Interviewer für das Bayerische Fernsehen tätig. Auch im Rahmen von ARD-Übertragungen kommt er zum Einsatz. Dort war er bisher hauptsächlich mit dem Langlaufsport und mit dem alpinen Rennsport beschäftigt.

Analyse/Einschätzung seiner Tabellenposition

Tobias Barnerssoi ist mit Sicherheit die ganz große Überraschung dieses Jahres. Er feierte sein Kommentatorendebut im Januar 2008 in Cortina d’Ampezzo, konnte gleich in seinem ersten Jahr als Ski-Alpin-Kommentator der ARD überzeugen und die gesamte Wintersportkonkurrenz hinter sich lassen.

Barnerssoi, der lange als Interviewer und Berichtemacher bei den Langläufern war, trat das Erbe von Axel Müller an, der seinen Status als Live-Reporter des „Ersten“ verlor. Am Anfang merkte man dem Oberbayern seine Nervosität noch ein bisschen an, aber er steigerte sich von Einsatz zu Einsatz und war bei manchen Rennen der Perfektion schon nahe. Seine größte Stärke ist sicherlich die Fachkenntnis. Der ehemalige Riesenslalomspezialist versteht viel von den technischen Facetten und analysiert die Rennen auf den Punkt. Im Gegensatz zu all seinen Kollegen weiß er meist, wie es zum Zeitrückstand beziehungsweise zu guten Zwischenzeiten kommt und kann es für den Zuschauer verständlich erklären. Etwas gewöhnungsbedürftig war zu Beginn sicherlich seine auffallend helle Stimme, wie man es bei Fernsehmoderatoren selten erlebt. Aber auch das stellte weiters kein Problem dar, weil er sich inhaltlich deutlich von der Konkurrenz absetzen konnte.

Sein Eintand als Sportkommentator verlief noch nicht ganz so rund. Tobias Barnerssoi zeigte noch die eine oder andere kleine Formulierungsschwäche und tat sich schwer, die gedachte Analyse richtig zu artikulieren. Damals reichte es nur zu Durchschnittsbewertungen von 5 Punkten, das sollte sich aber bereits schnell ändern. Die Weltcups in Sestriere, Val D’Isère und Kvitfjell waren seine nächsten Einsätze, und der Eichstätter überzeugte durch Emotion, Spannung und hohe Fachkompetenz. Vor allem die Leistungen von Sestriere wurden sehr hoch bewertet, mit 8 Punkten und deutlich mehr!

Barnerssoi erlebte aber nicht nur in seinen Kommentaren eine sehr abwechslungsreiche Saison. Er hatte es gar nicht leicht, in dem er zum Beispiel auch den Horrorsturz von Lanzinger einschätzen und beschreiben musste. Der erste Winter brachte für den ARD-Neuling einen Sensationsschnitt von über 8 Punkten! Damit war er an der Spitze unserer Tabelle, eine Position, die er bis zum 28.12. mit kleinen Unterbrechungen halten sollte.

Im Sommer war Barnerssoi beim Bayrischen Fernsehen wieder in seiner gewohnten Position: Er machte die Berichte! Aus dem Rampenlicht des Live-Reporters war er plötzlich wieder der Mann, der lediglich den kurzen Einspielern von Blickpunkt Sport seine Stimme verlieh. Eine Tätigkeit, die zeigt, dass der ehemalige Topskiläufer noch nicht zu den renommierten ARD-Kommentatoren zählt und sich seinen Status erst erarbeiten muss.

Sein großes „Comeback“ gab’s dann in Übersee Anfang Dezember, mit Zusammenfassungen der Speed-Disziplinen aus Beaver Creek. Dort verlor der Bayer aber viel von seinem komfortablen Polster an Vorsprung. Barnerssoi war etwas verkrampft, tat sich mit der Analyse der Läufe schwer und wirkte in seinem Stil sehr „gestellt“. Er präsentierte sich weder locker, noch authentisch. Der eigentlich gute Durchschnitt fiel von 8,3 Punkten auf 7,3 Punkte zurück. Damit betrug sein Vorsprung in der Kommentatorentabelle nur noch 2-Zehntel-Punkte.

Das Jahresfinale mit den Rennen von La Molina und Semmering musste seine Endposition entscheiden. Barnerssoi konnte sich wieder leicht verbessern und kam in Spanien auf über 6 Punkte im Schnitt, viel aber dann in Niederösterreich, am Semmering etwas zurück. Der Eichstätter konnte seine Topposition nicht mehr halten. Am Ende fehlten ihm 0,01 Punkte um zu gewinnen – Es reichte ganz knapp nicht zum Titel! Vielleicht kann der Bayer nächstes Jahr noch einmal eine Steigerung durchleben und sich das holen, was ihm heuer noch verwehrt blieb. Die Chance auf den Titel 2009 lebt!

Platz 1

Jacques Schulz – Premiere – 11 Bewertungen – Durchschnitt 7,11

schulz1

Bildquelle: Info.Premiere

Steckbrief

Jacques Schulz (* 1. April 1967 in Heidelberg) ist ein deutscher Sportjournalist und Kommentator der Formel-1-Rennen bei Premiere.

Jacques Schulz absolvierte ein BWL- und Jurastudium, bevor er ab 1991 bei den Münchener Radiosendern Radio M1 und Energy (vormals Xanadu) als Moderator tätig war. Ab 1993 kommentierte er für Eurosport Formel-1-Rennen, bevor er mit Beginn des digitalen Fernsehzeitalters 1996 zum Pay-TV Sender DF1 wechselte und auch nach der Fusion von DF1 und Premiere zu Premiere World / Premiere dort tätig blieb.

An der Seite des ehemaligen Schweizer Rennfahrers Marc Surer kommentiert er dort seither die Formel-1-Übertragungen für den Münchener Sender. Bis zum Großen Preis von Deutschland hat das Duo Schulz / Surer über 200 Formel-1 Rennen begleitet.

2006 und 2007 kommentierte er auch Liveübertragungen der Rennen des amerikanischen NASCAR Nextel Cups, die ebenfalls bei Premiere gezeigt wurden. Dort waren Klaus Graf und Christian Kuhn als Experten an seiner Seite am Mikrofon tätig.

2008 kommentiert er neben der Formel 1 ebenfalls einzelne Zusammenfassungen der NASCAR-Sprint-Cup-Rennen, sowie an Formel 1 freien Wochenenden auch die IndyCar Series.

Zu seinem Markenzeichen ist die Verabschiedung von jeder Übertragung geworden, die er stets mit den Worten „Keep racing“ beendet.

Quelle: Wikipedia

Analyse/Einschätzung seiner Tabellenposition

Wer hätte das gedacht? Es gewinnt kein Fußball Kommentator, sondern einer, der eher auf heiße Reifen steht. Eigentlich wollte er Busfahrer werden, nun sitzt er seit über 200 Formel 1 Rennen regelmäßig mit Marc Surer vor dem Mikrofon.

Der Kerl lebt seinen Sport, dass hört man bei jedem Freien Training, bei jedem Qualifying und bei jedem Rennen. Er machte seine Leidenschaft für schnelle Autos zum Beruf und hat nun seinen Traumberuf gefunden. Im Duo mit Marc Surer, der meistens ein wenig ruhiger ist, haben sich wirklich zwei gefunden.

Es ist nicht leicht zu beschreiben, was seinen Kommentar ausmacht, da er meist nicht alleine kommentiert. Momentan tut er das nur bei den Zusammenfassungen der Nascar Saison. Dort ist er immer gut informiert und oft emotional. Einziger Kritikpunkt: Er redet immer von der Formel 1, egal was er kommentiert. Das fällt gerade beim Nascar schauen auf, da er alles mit der Formel 1 vergleicht.

Schauen wir jetzt mal auf die Wertung: Mit 0,01 Punkten ist er so eng wie es nur geht auf Rang 1 gelandet. Das war super eng, geht aber für meinen Geschmack her in Ordnung. Sein tiefster Wert waren 5,0 Punkte, der Höchstwert lag bei 10 Punkten, die es in diesem Jahr nur einmal gab, wie ich mich erinnern kann. Schulz bekam die erste Bewertung erst im Juli: 5,5 Punkte. Er konnte sich dann vorerst in den kommenden Ein bis Zwei Monaten auf einen Schnitt von 6 Punkten  stabilisieren. Im September und Oktober gab es dann absolute Toppunkte und er konnte sich vor dem letzten Wochenende(Brasilien) auf 6,9 Punkte verbessern. Dort gelang ihm dann noch eine weitere Steigerung mit 8 Punkten im Qualifying und 10 Punkten im Rennen. So entstand Platz 1 in unserem Ranking.

Bei den Fans kann man ihn locker auf eine Stufe mit Wolff Fuss stellen. Er hat seine eigenen Schreisammlungen bei YouTube und in den Foren gibt es fast nur positive Stimmen. Schulz ist einfach Kult. Egal ob er gerade schreit, eine Dose aufmacht, etwas Lustiges sagt oder in seiner Lunchbox grabbelt. Er ist einfach ein Typ. Er bringt auch in langweiligen Rennen einen hohen Entertainmentfaktor rein, so dass man gut gelaunt weiterschaut.

Er ist einer der Emotionalsten Kommentatoren in Deutschland, dass kann man auf jedenfall sagen. Beim Start, bei wichtigen Entscheidungen oder ganz besonders bei Unfällen. Schulz schreit und es gefällt. Er lässt seinen Emotionen freien Lauf und kommentiert aus dem Bauch raus, auch wenn er manchmal seinen Zettel suchen muss.^^ Er ist einfach super populär. Es macht Spaß ihm beim kommentieren zuzuhören. Er hat nicht umsonst eine Schrei und Lachsammlung bei YouTube, die Fans regelmäßig zusammenschneiden und Online stellen.

Achja, ich hab noch was negatives^^ Schulz seine Homepage ist ein Witz, bzw. nicht so richtig vorhanden. Das einzige was zu sehen ist, ist eine E-Mail Adresse. Hab da auch mal hingeschrieben, aber nie eine Antwort bekommen. Also Jacques, bastel dir ne neue Homepage…^^

Jacques Schulz ist zurecht, vollkommen zurecht der Kommentator des Jahres. Herzlichen Glückwunsch dazu. Mach weiter wie bisher. Hoffentlich geht es mit dem Duo Schulz und Surer in den nächsten Jahren weiter.

Die Bewertungstabelle 2008

1

Jacques Schulz PRE

11

7,11

2

Tobias Barnerssoi ARD

10

7,1

3

Marco Hagemann PRE

29

6,83

4

Hansi Küpper PRE

16

6,81

5

Wolff Fuss PRE

25

6,62

6

Kai Dittmann PRE

18

6,61

7

Oliver Fasnacht ESP

18

6,6

8

Matthias Stach ESP

41

6,52

9

Tom Bartels ARD

24

6,52

10

Rolf Kalb ESP

44

6,49

11

Marcel Reif PRE

13

6,3

12

Roland Evers PRE

20

6,28

13

Dirk Thiele ESP

26

6,26

14

Michael Leopold PRE

14

6,22

15

Herrmann Valkyser ZDF

7

6,21

16

Tom Bayer PRE

16

6,1

17

Marcel Meinert PRE

10

6,05

18

Markus Lindemann PRE

5

6,05

19

Karsten Linke ESP

17

6,01

20

Uli Jansch ESP

56

5,99

21

Christoph Hamm ZDF

11

5,95

22

Frank Buschmann DSF

12

5,93

23

Oliver Seidler PRE

17

5,91

24

Sven Schröter PRE

9

5,8

25

Elmar Paulke DSF

7

5,77

26

Béla Réthy ZDF

21

5,75

27

Thorsten Kunde PRE

13

5,67

28

Wolf-D. Jacobi ARD

9

5,67

29

Alexander v d Gröben ZDF

8

5,61

30

Markus Höhner DSF

8

5,6

31

Steffen Simon ARD

12

5,58

32

Jens Jörg Rieck ARD

16

5,55

33

Karsten Migels ESP

58

5,49

34

Martin Groß PRE

17

5,41

35

Sascha Roos PRE

7

5,36

36

Marc Hindelang PRE

12

5,33

37

Peter Grube ARD

5

5,3

38

Andreas Schulz ESP

13

5,21

39

Andreas Renner PRE

10

5,2

40

Sigi Heinrich ESP

34

5,17

41

Ralf Scholt ARD

9

5,15

42

Florian Naß ARD

21

5,04

43

Florian Kurz ARD

15

5,03

44

Thomas Wagner PRE

5

5

45

Andreas Witte ARD

5

4,98

46

Gerhard Willmann PRE

8

4,94

47

Frank Winkler ESP

15

4,92

48

Thomas Wark ZDF

6

4,72

49

Stefan Bier ZDF

6

4,68

50

Dirc Seemann PRE

5

4,6

51

Peter Leissl ZDF

11

4,53

52

Philip Sohmer ARD

8

4,37

53

Stéphane Franke ESP

12

4,26

54

Ron Ringguth ESP

9

4,19

55

Matthias Cammann ARD

7

4,19

56

Jürgen Höthker ESP

9

3,99

57

Wolf D. Poschmann ZDF

9

3,98

58

Guido Heuber ESP

17

3,76

59

Guido Hüsgen PRE

8

3,65

60

Bernd Schmelzer ARD

9

3,61

61

Thomas Herrmann DSF

5

3,11

62

Joachim Schröther ARD

7

2,68

63

Matthias Preuss DSF

6

2,68

64

Michael Pfeffer ZDF

15

2,52

65

Wilfried Hark ARD

12

2,5

66

Heiko Wasser RTL

24

2,48

67

Volker Grube ZDF

5

1,85

Florians persönliche Meinung zu diesem Ranking usw…

Ich denke, dass Ranking in unserer Tabelle spiegelt die gezeigten Leistungen gut da. Mit Jacques Schulz gewann in diesem Jahr kein Fußballkommentator, dass ist für mich etwas verwunderlich, aber geht dennoch in Ordnung, da Schulz ein super Jahr hatte. Es gab im letzten Jahr viele Kommentatoren, die sich meiner Meinung nach verbessert haben und vielleicht schon in diesem Jahr in unsere Top 10 aufsteigen könnten.

Meine persönlichen Top und Flops des Jahres 2008

Kommentator des Jahres: Marco Hagemann

Hagemann war meiner Meinung nach der beste von allen, da er jedes Spiel mit der gleichen intensität und den nie lustlos kommentiert. Man merkt ihm den Spaß an den Spielen an.

Überraschung des Jahres: Frank Buschmann

Durch Schlag den Raab und einigen Spielen, die er beim DSF kommentieren durfte, ist Buschmann meine Überraschung des Jahres. Er hat immer Top kommentiert und mir ist kaum etwas negatives aufgefallen. Es macht Spaß ihm zuzuhören.

Enttäuschung des Jahres: Wolff Fuss

Für viele ist es vielleicht nicht nachvollziehbar, dass verstehe ich auch. Lest euch den Fuss Bericht durch, den ich verfasst habe. Das letzte Jahr war im Gegensatz zu den Jahren davor eher mau. Alles was ihn in den letzten Jahr so beliebt gemacht hat, fehlt mir in der letzten Zeit einfach. Er ist mir zu seriös geworden. Deshalb für mich eine Enttäuschung, auch wenn er in der Premier League brilliert.

Moderator des Jahres: Jan Henkel

Henkel ist souverän, symphatisch und einfach eine Bereicherung für Premiere.

Fieldreporter des Jahres: Ecki Häuser

Tolle Interviews, immer mit viel Witz. Besser geht es nicht. Seine Einspielfilme sind Weltklasse.

Beste Kommentator für die Premier League: Marco Hagemann und Wolff Fuss

In der Premier League ist Fuss immernoch der beste, dennoch ist Hagemann in der letzten Saison dichter rangekommen.

Bester Kommentator für die Primera Division: Andre Siems

Schade, dass er seit einiger Zeit nicht mehr kommentiert hat. Spiele, die Siems kommentiert hat, haben immer Spaß gemacht. Viele Emotionen, viel Fachwissen, ein toller Kommentator.

Jakobs persönliche Einschätzungen

Kommentator des Jahres: Marco Hagemann

Obwohl nur Nummer 3 in unserer Tabelle, ist er meine persönliche Nummer 1! Ein sehr selbstkritischer, ehrgeziger Kommentatir,, Bei dem fast den Eindruck hat, er sierht die Kommentierungen als sportliche Herausforderung und möchte sich stetig verbessern. Ich hab ihn nicht oft gehört, aber wenn er auf Eurosport zu hören war, war er immer top!

Überraschung des Jahres: Tobias Barnerssoi

Wer hätte damit gerechnet? Also ich ganz sicher nicht! Platz 2 in unserer Tabelle und eine ganz starke erste Saison in der ARD! Seine hohe Stimme ist zwar teilweise störend, aber fachlich ist er der Beste in der ARD(nicht nur im Wintrersportbereich!)

Enttäuschung des Jahres: Peter Leissl

Für mich war er eine große Enttäuschung 2008, weil ich ihn eigentlich sehr schätze! Peter Leissl ist ein sehr korrekter und immer gut informierter ZDF-Kommerntator. Der Ein oder andere Aussetzer 2008 war aber schon schockierend(Z.B. seine Leistung beim Radklassiker Paris-Tours)

Interviewer des Jahres: Frank Buschmann

Ein ganz starker Fieldreporter ist sicherlich frank Buschmann. Er stellt als einer der ganz wenigen kritische Fragen und fängt sich dafür auch die ein oder andere scharfe Gegenwehr des überraschen Interviewparntners ein(Z.B. Christoph Daum).

Moderator des Jahres: Wolfgang Nadvornik

Nadvornik ist einfach eine sehr angenehme Erscheinung. Er hat fachahnung und ist immer sehr zurückhaltend. In Blickpunkt-Sport ist er seinen Mitmoderatoren „Waldi“ und Othmer deutlich überlegen!

Wir bedanken uns bei allen Kommentatoren in Deutschland.

Ohne EUCH, hätten wir nichts zum Schreiben und Diskutieren.

Die Berichte im Einzelnen:

Von Jakob Fischer

  • Rolf Kalb
  • Tom Bartels
  • Matthias Stach
  • Oliver Faßnacht
  • Marco Hagemann
  • Tobias Barnerssoi

Von Florian Hellmuth

  • Kai Dittmann
  • Wolff Fuss
  • Hansi Küpper
  • Jacques Schulz

Wir bedanken uns bei allen , die diese Serie gelesen haben. Wir hoffen aber noch auf Feedback. Bitte schreibt noch was.

PS: Commis sind erwünscht. Gerne könnt ihr eure Meinung schreiben oder unsere kritisieren ;)

2 Kommentare

  1. * Überraschung des Jahres: Frank Buschmann

    * Enttäuschung des Jahres: Wolff Fuss
    Sorry, wenn ich mich irren sollte, aber soll das wirklich euer Ernst sein?
    Okay bei Wolff Fuss hätte ich auch eine bessere Platzierung erwartet, aber mit Platz 5 kommt er doch noch erhobenen Hauptes weg. Vielmehr enttäuschten doch die Stammkommentatoren der BL und CL: Der alternde Reif ist immerhin auch nur auf Platz 11, Thurn und Taxis taucht in der Liste erst gar nicht auf und Wagner und für mich überraschend auch Groß sind weit entfernt von den Top 30. Eher hier wären die Enttäuschungen des Jahres zu suchen.
    Die Überraschung des Jahres ist wie in der Beschreibung schön zu lesen doch eigentlich eindeutig Tobias Barnerssoi und nicht ein seit Jahren bekannter Buschman auf Platz 22. Lieber würde ich auf diesem Platz den eher unbekannten Valkyser auf Platz 15 oder der fast am meisten bewertete Jansch (immerhin trotz der großen Anzahl auf Platz 20 gelandet) sehen.

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  2. Deshalb gibt es diese Bewertungen usw doch.

    Hab ja auch geschrieben, dass ihr gerne diskutieren könnt^^

    Das mit Fuss, Buschmann usw. ist meine persönliche Meinung.

    Das hat mit der Tabelle usw nicht viel zu tun.

    Für mich ist Fuss im letzten Jahr eine große Enttäuschung gewesen. Einige Anmerkungen gibt es auch in dem Artikel. Das ist meine persönliche Meinung

    Buschmann kam in den letzten paar Jahren erst als Kommentator raus, dávor hat er eher moderiert. Durch Schlag den Raab und mehrere Spiele beim DSF ist er meine persönlich Überraschung.

    Gefällt mir

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