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Archiv für Juli 2009

Ab Freitag beginnt die neue Fußballsaison – Es lebe der DFB Pokal 2009/2010 – Alle Spiele – Alle Ansetzungen – Pay und Free TV

mit 23 Kommentaren

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Hallo liebe Leser,

endlich geht es wieder los. Ab Freitag geht es endlich wieder um etwas. Schluss mit Testspielen, nun beginnt wieder der ernst des Lebens. Mit dem DFB Pokal beginnt die neue Saison ganz offiziell. Ausrutscher dürfen sich die Bundesligateams nicht leisten, wenn sie nicht mit einem Fehlstart in die Saison gehen wollen.

In den Tagen von Freitag bis Montag heißt es einfach Fußball Total. Bei Sky gibt es alle Spiele Live zu sehen. Das heißt auch, dass die Frau oder Freundin 4 Tage Urlaub machen sollte oder sich einen Fernseher kaufen sollte. Es heißt wieder grillen, Bier trinken und Chips essen. Er ist zurück, der Fußball.

Blicken wir auf die Spiele und die Ansetzungen von Sky, ARD und ZDF

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Freitag – 31.07 – 20:00 -22:30 Uhr

Moderation: Jan Henkel

Die Konferenz:

  • VfL Osnabrück – FC Hansa Rostock mit Karsten Petrzika
  • SV Babelsberg 03 – Bayer 04 Leverkusen mit Roland Evers
  • VfB Lübeck – 1. FSV Mainz 05 mit Andreas Renner
  • FC Ingolstadt – FC Augsburg mit Oliver Faßnacht
  • Eintracht Braunschweig – 1. FC Kaiserslautern mit Marcel Meinert
  • SV Wehen Wiesbaden – VfL Wolfsburg mit Kai Dittmann

Die Einzelspiele:

SV Wehen Wiesbaden – VfL Wolfsburg – Auch in HD

„Ein gutes Los“, sagt Wolfsburgs neuer Trainer Armin Veh zum Pokalauftakt gegen den SV Wehen Wiesbaden und meint wohl, der Drittligist ist eine machbare Hürde. Doch Vorsicht! Die Hessen, die im Vorjahr noch in Liga zwei kickten und im Cup bis ins Viertelfinale vorstießen, wollen es dem Favoriten so schwer wie möglich machen. Ein Duell gegen den amtierenden Deutschen Meister ist immer besonders, „weshalb die Jungs voll motiviert sein werden“, sagt Sandor Schwarz. Der Co-Trainer des SVWW stellt sich die Partie übrigens so vor: „Volles Haus und tolle Stimmung, Gras fressen bis zum Umfallen und der Rasen in der BRITA-Arena muss brennen.“

Kommentator: Tom Bayer

Eintracht Braunschweig – 1. FC Kaiserslautern

Eintracht Braunschweig freut sich auf den Pokalabend gegen den 1. FC Kaiserslautern. Drei der „Löwen“ besonders, denn sie verbindet Persönliches mit dem Gegner. „Für mich als Pfälzer ist es klasse, dass zwei Traditionsvereine aufeinander treffen“, sagt Trainer Torsten Lieberknecht. Der gebürtige Bad Dürkheimer schnürte zu seiner aktiven Zeit seine Stiefel für die „Roten Teufel“. Genau wie Abwehrrecke Matthias Henn von 2004 bis 2007. Er wartet mit Spannung auf das Duell gegen seine alten Weggefährten. Teamkollege Jan Schanda ist der 1. FCK immer in bester Erinnerung. Wieso? „Weil ich mein erstes Bundesligaspiel gegen Kaiserslautern gemacht habe.“

Kommentator: Oliver Seidler

VfL Osnabrück – FC Hansa Rostock

„Hello again“ heißt es in der osnatel-ARENA. Zum dritten Mal kreuzt Hansa Rostock im DFB-Pokal den Weg des VfL Osnabrück. Bisher war’s immer knifflig und knapp: In der Saison 2001/02 gewannen die „Lila-Weißen“ unter Trainer Jürgen Gelsdorf 2:1. Zwei Jahre später drehten die Ostseestädter den Spieß um und zogen durch ein 5:4 nach Elfmeterschießen in die zweite Runde ein. Die Duelle in der Vorsaison in Liga zwei endeten schiedlich friedlich 2:2 und 0:0. „Wir kennen Rostock und haben eine gute Chance weiterzukommen“, glaubt VfL-Präsident Dr. Dirk Rasch, dass der Drittligist dem Favoriten ein Bein stellen kann.

Kommentator: Torsten Kunde

VfB Lübeck – 1. FSV Mainz 05

Beim Regionalligisten VfB Lübeck wurde gezittert: Wird es Bayern? Oder der HSV? Oder Bremen? Nein. Die Erstrundenauslosung bescherte den „Grün-Weißen“ aus der Hansestadt den Mainz 05. „Immerhin ein Bundesligist, da kommen mindestens 7.000 Zuschauer“, freut sich Mittelfeldmotor Marcel Gebers auf das Duell im Stadion Lohmühle. Für die Gäste, die im Vorjahr bis ins Halbfinale vordrangen, ist das Weiterkommen im hohen Norden Pflicht. „Aber wir haben Respekt vor diesem Gegner“, so Coach Jörn Andersen. Vorteil Mainz: Da Freitag gespielt wird, sind einige Lübecker nicht vollends frisch. Sie müssen vor dem Pokalhit erst noch arbeiten gehen.

Kommentator: Jürgen Schmitz

FC Ingolstadt 04 – FC Augsburg

Wenn der FC Ingolstadt im TUJA Stadion zur 1. Hauptrunde im DFB-Pokal aufläuft, könnte man meinen, den Abstieg in die Drittklassigkeit habe es nie gegeben. Ein volles Haus und auch der Gegner ist den „Schanzern“ aus der letztjährigen Saison in der 2. Liga bestens bekannt: der FC Augsburg. „Es hätte uns härter treffen können“, meint Ingolstadts Coach Horst Köppel, der einen Sieg für möglich hält: „Zu Hause haben wir sicher die Chance weiterzukommen.“ FCA-Manager Andreas Rettig weiß, wie gefährlich der Pokalfight für den Favoriten sein kann: „Es ist ein Lokalderby, da ist alles möglich.“

Kommentator: Michael Leopold

SV Babelsberg 03 – Bayer 04 Leverkusen

Das verlorene Pokalfinale (0:1 gegen Bremen) ist abgehakt. Leverkusen unternimmt einen neuen Versuch, zum zweiten Mal nach 1993 den Pott zu gewinnen. Die erste Hürde auf dem Weg nach Berlin ist nicht allzu hoch. Der Auftaktgegner der Bayer-Boys SV Babelsberg kickt in der Regionalliga Nord und schloss die Vorsaison auf Rang drei ab. Unter Trainer Dietmar Demuth, der als Aktiver 59 Bundesligapartien für Leverkusen absolvierte (14 Tore), holte der SVB den brandenburgischen Landespokal und qualifizierte sich so für die 1. Hauptrunde. Im Vorjahr schnupperte der Klub aus Potsdam bereits an der Pokalsensation. Gegen Mainz 05 kam das Aus erst nach Verlängerung (1:2).

Kommentator: Heiko Mallwitz

Im Anschluss

Alle Spiele Alle Tore bis 23:30 Uhr

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Samstag – 1.08 – 15.00 – 17:30 Uhr

Moderation: Jessica Kastrop

Die Konferenz

  • Dynamo Dresden – 1. FC Nürnberg mit Torsten Kunde
  • SG Sonnenhof Großaspach – VfB Stuttgart mit Michael Leopold
  • SC Paderborn – 1860 München mit Sascha Roos
  • SpVgg Weiden – Borussia Dortmund mit Kai Dittmann
  • SV Elversberg – SC Freiburg mit Oliver Faßnacht
  • FSV Frankfurt – Borussia Mönchengladbach mit Marc Hindelang
  • SpVgg Unterhaching – Arminia Bielefeld mit Sven Schröter
  • Kickers Emden – 1. FC Köln mit Tom Bayer

Die Einzelspiele

SG Sonnenhof Großaspach – VfB Stuttgart – Auch in HD

Bei der Generalprobe für das Schwaben-Derby gegen den großen VfB deutete der Regionalliga-Aufsteiger Großaspach schon einmal an, was den Stuttgartern in Runde eins des Pokals blühen könnte. Die Truppe von SG-Trainer Jürgen Hartmann erkämpfte sich am 11. Juli im traditionellen Freundschaftskick gegen den Bundesligisten ein 0:0 und vergab dabei sogar einen Elfmeter. Coach Hartmann allerdings will von allzu hoch fliegenden Träumen fürs Cup-Match dennoch nichts wissen: „Im Pokal wird eine andere VfB-Elf auf dem Feld stehen. Wir könnten neunmal in der Vorbereitung gegen den VfB spielen – und trotzdem wäre das Pokalspiel etwas komplett anderes.“

Kommentar: Max Jung

SC Paderborn 07 – 1860 München

„Es geht gleich mit einem heißen Spiel los“, analysierte „Löwen“-Trainer Ewald Lienen, „die neue Zweitligasaison beginnt sozusagen im DFB-Pokal.“ Denn dort trifft 1860 München auf den Zweitligaaufsteiger SC Paderborn und rechnet offensichtlich mit einer hohen Hürde. Ein bisschen mehr Vorfreude klingt beim Gastgeber durch: „1860 München ist ein attraktiver Gegner mit großer Tradition. Mit dieser Aufgabe können wir durchaus leben. Wir haben eine echte Chance“, meint Coach Andre Schubert.

Kommentar: Ulli Potofski

SV Elversberg – SC Freiburg

Eine kurze Reise und eine lösbare Aufgabe, so lautete das Anforderungsprofil seitens des SC Freiburg an den Erstrundengegner im Pokal. Voilà, die Breisgauer Bundesliga-Aufsteiger bekamen ihre Wünsche erfüllt: Die SV Elversberg spielt in der Regionalliga West und ist im Saarland beheimatet, nur knapp 300 Kilometer entfernt. Entsprechend aufgeräumt kommentierte SC-Coach Robin Dutt, der den Kontrahenten zudem noch aus seiner Zeit als Trainer der Stuttgarter Kickers kennt, das willkommene Pokallos: „Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit diesem sympathischen Verein und seinem Manager Wolfgang Marx.“

Kommentar: Andreas Renner

FSV Frankfurt – Borussia Mönchengladbach

Vorfreude oder auch nur Zufriedenheit hören sich anders an: „Auf dem Papier ist das wohl das schwerste Los, das man ziehen konnte“, meinte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. „Frankfurt hat in der letzten Saison eine sehr gute Rückrunde gespielt. Da besteht jedenfalls nicht die Gefahr, dass man den Gegner unterschätzt“, analysierte Trainer Michael Frontzeck. Und Angreifer Oliver Neuville weiß: „Das wird nicht einfach.“ Doch in einem waren sich die drei Borussen ebenfalls einig: „Als Bundesligist müssen wir das schaffen!“ Schließlich sei der Gastgeber ja „nur“ aus Liga zwei.

Kommentar: Markus Jestaedt

SpVgg Unterhaching – Arminia Bielefeld

Locker, flockig nahm DSC-Coach Thomas Gerstner das Los SpVgg Unterhaching auf: „Man muss eben auch Unterhaching schlagen, wenn man ins Finale will“, sagte der 42-Jährige. Deutlich zurückhaltender äußerte sich dagegen Ralph Hasenhüttl, der Trainer der Münchner Vorstädter, die vergangene Saison nur knapp den Aufstieg in die 2. Liga verpassten, zum Duell gegen den Bundesliga-Absteiger. Es sei zwar toll, dass man aufs Heimrecht bauen könne, aber es gelte, ohne zu große Erwartungen an die Sache heranzugehen. „Mal schauen, was wir zustande bringen“, meint Hasenhüttl vorsichtig.

Kommentar: André Siems

Kickers Emden – 1. FC Köln

Die Dauer-Poldi-Party und dazu Aufsehen erregende Transfers wie die von Maniche (Atlético) und Christopher Schorch (Real) – der 1. FC Köln hat eigentlich ganz andere Themen als Pokal in Emden. Angesichts der neuen Namen etwa, ob die „Domstädter“ mit ihrer Truppe nicht Ansprüche auf die UEFA Europa League zugeben müssten, wie Leverkusens Boss Wolfgang Holzhäuser fordert. Kölns Manager Michael Meier passt natürlich gar nicht, dass die rheinische Konkurrenz beim emotional so leicht entflammbaren FC zündelt. Alle würden wissen, „dass die Bäume bei uns nicht in den Himmel wachsen“, rief Meier vor dem Cup-Fight Ruhe als erste „Geißbock“-Pflicht aus.

Kommentar: Marcel Meinert

SpVgg Weiden – Borussia Dortmund

In 100 Meter langen Reihen hätten die Fans für die letzten Tickets angestanden, berichtet SpVgg-Geschäftsführer Thomas Aschauer. Das Weidener Wasserwerk ist natürlich ausverkauft, 10.500 fiebern dem Duell zwischen Oberpfälzern und Westfalen entgegen. Dortmunds Coach Jürgen Klopp bezeichnet das Spiel übrigens als „Ernstfall“, und könnte damit goldrichtig liegen. Zumindest wenn’s nach dem Traum geht, den Michael Fritsch, Vorsitzender beim Regionalliga-Aufsteiger, vor der Auslosung hatte: „Da haben wir gegen Stuttgart gewonnen und standen in der zweiten Runde.“ Ganz Weiden sieht’s als gutes Omen. VfB, BVB? Egal, Hauptsache weiter!

Kommentar: Marco Hagemann

Dynamo Dresden – 1. FC Nürnberg

Auch wenn beide Klubs als sogenannte Traditionsklubs firmieren, Duelle zwischen Dynamo und dem FCN haben keine besonders umfangreiche Historie. Lediglich sechsmal kreuzten sie in der Bundesliga die Klingen, mit drei „Club“-Siegen und drei Remis in der Bilanz. Im Pokal ist das aktuelle Match das zweite nach 2005/06. Damals siegte Nürnberg in Runde zwei mit 3:0 und einen Erfolg in dieser Preisklasse erwartet Sportdirektor Martin Bader auch diesmal von seinen Jungs: „Wir müssen den Gegner annehmen und in Dresden siegen – wir wollen im DFB-Pokal weit kommen und unseren Fans wieder tolle Fußballfeste bieten“, forderte er nach der Auslosung.

Kommentar: Michael Born

Im Anschluss

Alle Spiele, alle Tore bis 19.00 Uhr

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Samstag – 1.08 – 19.00 – 21:30 Uhr

Moderator: Patrick Wasserziehr

Die Konferenz

  • TSV Germania Windeck – Schalke 04 mit Oliver Seidler
  • 1. FC Magdeburg – Energie Cottbus mit Roland Evers
  • Tennis Borussia Berlin – Karlsruher SC mit Karsten Petrzika
  • Wacker Burghausen – Rot-Weiss Ahlen mit Stefan Hempel
  • Preußen Münster – Hertha BSC Berlin mit Thomas Wagner

Die Einzelspiele

TSV Germania Windeck – FC Schalke 04 – Auch in HD

„Die Paarung Windeck – Schalke ist ein Traum für jeden von uns Spielern. Schalke ist eine Mannschaft, die jedes Stadion füllt, besser hätten wir es nicht treffen können“, jubelte Germania-Kapitän Marcus Voike. Auf der Homepage wird das Match des NRW-Ligisten (5. Liga) gegen die „Knappen“ als „Jahrhundertspiel“ angekündigt, mit eigener „AfterGameParty“, eigenem Pokal-Trikot und einem speziellen Austragungsort. Das Duell mit der Bundesligatruppe steigt natürlich nicht im Germania Sportpark, der nur 1000 Zuschauern Platz bietet, sondern im 60 km westlich gelegenen RheinEnergieStadion in Köln, das 50.000 Fans fasst.

Kommentar: Marcus Lindemann

Wacker Burghausen – Rot-Weiss Ahlen

Nach dem gelungenen Saisonstart mit einem spektakulären 4:3-Erfolg gegen Borussia Dortmund II geht Drittligist Wacker Burghausen mit breiter Brust ins Match gegen RW Ahlen. „Wir sind gut gerüstet für das Duell mit Ahlen. Die Fans können sich auf ein heißes Match freuen“, verspricht Wacker-Coach Jürgen Press. In die gleiche Kerbe schlägt der Dreifach-Torschütze gegen Dortmund Christian Holzer. „Der irre Sieg gibt uns zusätzliches Selbstvertrauen. Ich bin überzeugt, dass wir mit Ahlen mindestens mithalten können.“

Kommentar: Markus Gaupp

Tennis Borussia Berlin – Karlsruher SC

Aller guten Dinge sind drei? Bereits zum dritten Mal kreuzen sich die Wege von Tennis Borussia Berlin und dem Karlsruher SC im DFB-Pokal. Zweimal triumphierte bisher der KSC (2:1, 3:1). „Natürlich ist Karlsruhe Favorit, aber wir hatten eine gute Vorbereitung und meine Elf ist toll in Schuss“, sagt Thomas Herbst, Trainer des Regionalligisten. Das offizielle Motto der Berliner lautet dementsprechend selbstbewusst: „Heute packen wir sie – ich spüre es“. Bleibt abzuwarten, ob der KSC im Jahn-Sportpark mitspielt und sich packen lässt.

Kommentar: Toni Tomic

1. FC Madgeburg – FC Energie Cottbus

Ostderby in der MDCC-Arena Magdeburg! Der Regionalligist mit großer Vergangenheit – er gewann 1974 den Europapokal der Pokalsieger – geht voller Selbstvertrauen ins Duell gegen den Erstligaabsteiger aus Cottbus. FC-Trainer Steffen Baumgart über den Kontrahenten: „Cottbus ist für mich das absolute Traumlos. Unsere Anhänger können sich auf ein tolles Ostderby freuen, in dem die Lausitzer natürlich Favorit sind. Aber jedes Spiel fängt bei null an. Ich freue mich jedenfalls auf dieses Pokalduell und werde viele Bekannte wiedersehen“, erklärte Baumgart, der dreieinhalb Jahr lang das Trikot des FC Energie Cottbus trug.

Kommentar: Heiko Mallwitz

Preußen Münster – Hertha BSC Berlin

Die Generalprobe vor dem Kracher gegen Hertha BSC gewann Preußen Münster gegen Hessen Kassel mit 2:0. Damit blieben die „Schwarz-Weiß-Grünen“ in allen acht Vorbereitungspartien siegreich und kommen auf ein Torverhältnis von 38:3. „Meine Mannschaft ist auf einem guten Weg. Die Berliner dürfen sich auf einen heißen Tanz gefasst machen“, verspricht Preußen-Coach Roger Schmidt. Sein Gegenüber Lucien Favre hingegen schlägt nach schwachen Leistungen in der Vorbereitung Alarm. „Einige Spieler suchen noch ihre Form, wir haben zu viele Abstimmungsschwierigkeiten. Uns erwartet eine schwere Aufgabe in Münster.“

Kommentar: Martin Groß

Im Anschluss

Alle Spiele, alle Tore bis 22:30 Uhr

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Sonntag – 2.08 – 14.00 – 19.30 Uhr

Moderator:

Die Konferenz

Anstoss: 14:30 Uhr

  • 1.FC Union Berlin – Werder Bremen mit Tom Bayer
  • FC 08 Villingen – FC St. Pauli mit Oliver Seidler
  • SC Concordia Hamburg – TuS Koblenz mit Oliver Fasnacht
  • FC Oberneuland – 1899 Hoffenheim mit Michael Born
  • VfB Speldorf – Rot-Weiß Oberhausen mit Sven Schröter

Anstoss: 16:00 Uhr

  • Wormatia Worms – SpVgg Greuther Fürth mit
  • Torgelower SV Greif – Alemannia Aachen mit
  • FC Rot-Weiß Erfurt – MSV Duisburg mit

Anstoss: 17:30 Uhr

  • Eintracht Trier – Hannover 96 mit
  • SpVgg Neckarelz – FC Bayern München mit
  • Sportfreunde Lotte – VfL Bochum mit
  • Kickers Offenbach – Eintracht Frankfurt mit

Kommentatoren für Sonntag sind noch nicht online. Ich reiche sie sofort nach, wenn sie online sind.

Die Einzelspiele

Ab 14:00 Uhr

1. FC Union Berlin – Werder Bremen – Auch in HD

Die Begeisterung rund um Union Berlin kennt keine Grenzen. Nach dem Aufstieg in die 2. Liga freuen sich die Fans auf eine spannende Saison. Die größte Begeisterung allerdings gilt dem frisch renovierten Stadion. Nach dem baubedingten Umzug in den ungeliebten Jahn-Sportpark kehrt Union endlich in seine Heimat an die Alte Försterei zurück. Und zum ersten Pflichtspiel kommt kein Geringerer als der amtierende Pokalsieger Werder Bremen. „Das ist eines der attraktivsten, aber sportlich auch eines der schwersten Lose“, findet Union-Coach Uwe Neuhaus, der sich „auf ein ausverkauftes Haus“ freut.

Kommentar: Kai Dittmann

VfB Speldorf – Rot-Weiss Oberhausen

Bei der Auslosung der ersten Pokalrunde sitzen ja vor allem die Fans und Spieler der Amateurvereine gespannt vor dem Bildschirm und drücken die Daumen, dass sie ihren Wunschgegner zugelost bekommen. Den FC Bayern am besten oder wenigstens die Schalker, Dortmunder oder Bremer. Rot-Weiß Oberhausen gilt bei den unterklassigen Kickern dagegen als ziemlich mau. Beim VfB Speldorf sieht man das etwas anders. Gewünscht habe man sich zwar einen Erstligisten, „aber mit RWO können wir leben“, erklärt der Vereinsvorsitzende Klaus Wörsdörfer. Immerhin ist das Duell für den Oberligisten aus Mülheim ein echtes Derby, für das man extra in die MSV-Arena nach Duisburg umzieht.

Kommentar: Ulli Potofski

Concordia Hamburg – TuS Koblenz

Hoffentlich finden die Fans des SC Concordia Hamburg den Weg zur Pokalpartie gegen die TuS Koblenz. Der SCC spielt nämlich nicht im über 80 Jahre alten Stadion Marienthal, in dem er bislang zu Hause war. Es wurde mit Ende der vergangenen Saison stillgelegt. Die Begegnung mit dem Zweitligisten findet auch nicht im Sportpark Hinschenfeld statt, der neuen Heimspielstätte der Concorden. Für das Pokalduell zieht der Oberligist in das knapp 100 Jahre alte Stadion Hoheluft um. Gelingt den Hamburgern in ungewohnter Umgebung dennoch die Pokalsensation?

Kommentar: Martin Sedlaczek

FC 08 Villingen – FC St. Pauli

Der Zuschauerrekord im Villinger Stadion am Friedengrund rührt aus einer Pokalpartie gegen den Hamburger SV her: Über 15.000 Zuschauer sahen 1970 den 3:1-Erfolg der Gäste. So viele werden es nicht sein, wenn mit dem FC St. Pauli der Lokalrivale des HSV in den Schwarzwald kommt. Villingens Geschäftsführer hofft dennoch auf einen guten Besuch. Und auf viele Gästefans: „Wir heißen den FC St. Pauli und seine hoffentlich zahlreichen Fans herzlich willkommen“, verkündet Wolfgang Gerster via Vereinshomepage. Auf dem Platz dürfen sich die Profis allerdings nicht auf so viel Gastfreundlichkeit des Oberligisten einstellen.

Kommentar: Markus Gaupp

FC Oberneuland – 1899 Hoffenheim

Wie sich so eine Pokalsensation anfühlt, das wissen sie noch ziemlich gut beim FC Oberneuland. Vor einem Jahr warfen die Bremer den Zweitligisten TuS Koblenz aus dem Wettbewerb. Einer der Helden war damals Torwart Mansur Fargiryar. Der wehrte im Elfmeterschießen den Schuss von Branimir Baji? ab und sicherte so den Sieg. Bei seiner fünften Pokalteilnahme hofft der FCO nun auf die zweite Überraschung. Die wäre gegen Bundesligist Hoffenheim noch einmal deutlich größer als im Vorjahr. Auf die Hilfe von Mansur Fargiryar können die Oberneuländer allerdings nicht zählen. Der spielt jetzt beim VfB Oldenburg.

Kommentar: Stefan Hempel

Ab 16:00 Uhr

Wormatia Worms – SpVgg Greuther Fürth

Die Maßgabe für die Pokalpartie sei „das Erreichen der zweiten Runde“. Das sagt nicht etwa Benno Möhlmann, Trainer des Zweitligisten Greuther Fürth, sondern Jürgen von Massow, Vorsitzender des Regionalligisten Wormatia Worms. Selbstbewusst sind sie also in Worms. Allerdings gibt von Massow auch zu, dass ein Ausscheiden gegen den Favoriten aus Franken „kein Problem“ sei. Ganz gelassen sieht auch Trainer Sascha Koch dem Duell mit dem Zweitligisten entgegen: „Das Spiel wird gut besucht sein, und wir werden unser Bestes geben.“ Man wird sehen, ob es für ein Sensation reicht.

Kommentar: André Siems

Rot-Weiß Erfurt – MSV Duisburg

Im letzten Jahr erlebte das Erfurter Steigerwaldstadion einen echten Pokal-Hit. Der FC Bayern war in Thüringen zu Gast und musste hart kämpfen, um die zweite Pokalrunde zu erreichen. Erst in Minute 80 gelang den Münchnern der Siegtreffer zum 4:3. Mit dem MSV Duisburg haben die Erfurter diesmal keinen so namhaften Gegner erwischt, dafür rechnet sich nicht nur Trainer Rainer Hörgl „eine reelle Chance weiterzukommen“ aus. Auch Mittelfeldspieler Martin Hauswald ist überzeugt: Den MSV Duisburg kann man an einem guten Tag schlagen.

Kommentar: Karsten Petrzika

Torgelower SV Greif – Alemannia Aachen

Wenn das Spiel zwischen dem TSV Greif und Alemannia Aachen angepfiffen wird, liegen arbeitsintensive Wochen hinter Eckart Märzke. Der Manager des TSV war für die Organisation des Fußball-Highlights verantwortlich. „Natürlich soll alles klappen, schließlich stehen wir an diesem Tag im Rampenlicht“, sagt Märzke, der eine gut gefüllte Gießerei-Arena erwartet. Der Hit gegen den Zweitligisten beflügelt auch die Spieler des TSV. Die Mannschaft sprühe vor Ehrgeiz, hat der Manager erkannt. Und sollte dem Oberligisten tatsächlich die Sensation gelingen, würde Eckart Märzke „freiwillig“ seinen Urlaub verschieben, um das nächste Fußball-Highlight zu organisieren.

Kommentar: Toni Tomic

Ab 17:30 Uhr

SpVgg Neckarelz – FC Bayern München – Auch in HD

David gegen Goliath – auf keine andere Pokalpartie passt dieser Stempel so gut wie auf das Duell SpVgg Neckarelz gegen Bayern München. Mit dem nordbadischen Verbandsligisten trifft der klassenniedrigste Teilnehmer des Wettbewerbs ausgerechnet auf den Rekordpokalsieger. Für Spieler und Verantwortliche der Spielvereinigung ist das Traumlos „wie ein Sechser im Lotto“. Für den FC Bayern ist die Partie nichts anderes als eine Pflichtaufgabe. Und ein kleiner Vorgeschmack auf den Bundesligastart eine Woche später. Denn Neckarelz zieht für den Pokalhit in das 25 Kilometer südlich gelegene Stadion von 1899 Hoffenheim um, wo die Bayern am 8. August in die Liga starten.

Kommentar: Fritz v. Thurn und Taxis

Sportfreunde Lotte – VfL Bochum

Drei Bundesligaeinsätze stehen für Alexander Thamm zu Buche, alle drei für den VfL Bochum. Kein Wunder, dass sich der Neuzugang der Sportfreunde Lotte am meisten über das Pokallos freute. Er habe sich den VfL als Gegner gewünscht, gestand der 26-Jährige, der 14 Jahre für den Revierklub spielte und zuletzt für die zweite Mannschaft des FC Schalke aktiv war. Aber auch Maik Walpurgis, der Trainer des Regionalligisten aus der Nähe von Osnabrück, war zufrieden: „Ich freue mich darauf, gegen einen Erstligisten zu spielen! Ich verspreche, wir werden alles dafür tun, um auf den Punkt fit zu sein. In einem Spiel ist alles möglich, darin sehe ich unsere Chance.“

Kommentar: Jürgen Schmitz

Kickers Offenbach – Eintracht Frankfurt

Dass er ein wichtiges Tor erzielt hatte, mag Alexander Huber bereits gewusst haben, als er kurz vor der Pause zum 1:0 traf. Dass sein Treffer aber so wertvoll sein würde, konnte der Offenbacher Abwehrspieler da noch nicht ahnen. Dank des 1:0-Erfolges im Finale des Hessenpokals gegen Darmstadt 98 qualifizierten sich die Kickers für die 1. Runde des DFB-Pokals. Dort wartet ein echter Kracher auf den Drittligisten. Denn „Glücksfee“ Renate Lingor zog den Erzrivalen Eintracht Frankfurt als Gegner aus dem Lostopf. Der ehemalige Frankfurter Torhüter und aktuelle Bundes-Torwart-Trainer Andreas Köpke hält diese Partie immerhin für das „Highlight der 1. Runde“.

Kommentar: Roland Evers

Eintracht Trier – Hannover 96

m Lager von Eintracht Trier herrschte zwar nicht helle Begeisterung über das Pokallos, im Großen und Ganzen waren die Trierer mit dem Gegner Hannover 96 dennoch zufrieden. Zum einen kommt im dritten Jahr in Folge ein Bundesligist ins Moselstadion, und zum anderen rechnen sich die selbstbewussten Trierer gegen die Niedersachsen durchaus etwas aus. Mannschaftskapitän Josef Cinar meint etwa: „Ein schönes, attraktives Los. Zudem sehe ich uns in diesem Duell nicht chancenlos. Wenn wir einen guten Tag erwischen, ¿ ist eine Sensation machbar.“ Und SVE-Coach Mario Basler kommentiert gewohnt knackig: „Hannover – das passt.“

Kommentar: Markus Jestaedt

Im Anschluss

Alle Spiele, alle Tore bis 21:30 Uhr

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Montag – 3.08 – 20.15 – 23:15 Uhr

Moderator: Sebastian Hellmann

Fortuna Düsseldorf – Hamburger SV – Auch in HD

Dreimal kreuzten sich bisher im Pokal die Wege von Fortuna Düsseldorf und dem HSV. In den Spielzeiten 1955/56 (2:1 für Hamburg) und 1956/57 (1:0 für Fortuna) gab es das Duell jeweils im Halbfinale. 1996/97 war es die zweite Runde, in der die „Rothosen“ aus der Hansestadt den Pokalträumen der „Flingeraner“ ein jähes Ende bereiteten (4:1).

Kommentar: Marcel Reif

Der DFB Pokal im Free TV

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Samstag – 1.08 – 17:30 – 19:25 Uhr – Sportschau

Moderator: Waldemar Hartmann

Die Zusammenfassung folgender Spiele

  • FSV Frankfurt – Borussia Mönchengladbach
  • SG Großaspach – VfB Stuttgart
  • SpVgg Weiden – Borussia Dortmund
  • Dynamo Dresden – 1. FC Nürnberg
  • Kickers Emden – 1. FC Köln
  • SpVgg Elversberg – SC Freiburg
  • SpVgg Unterhaching – Arminia Bielefeld
  • SC Paderborn – TSV 1860 München

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Samstag – 1.08 – 22:30 – 23:45 Uhr – Das aktuelle Sportstudio

Moderator: Wolf-Dieter Poschmann

Zusammenfassung aller Spiele im DFB Pokal

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Sonntag – 2.08 – 18.00 – 18:30 Uhr – Sportschau

Moderator: Waldemar Hartmann

Zusammenfassung folgender Spiele:

  • Union Berlin – Werder Bremen
  • Wormatia Worms – SpVgg Greuther Fürth
  • Torgelower SV Greif – Alemannia Aachen

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Sonntag – 2.08 – 19:30 – 20:15 Uhr – ZDF Sport Extra

Moderator: Michael Steinbrecher

Zusammenfassung von folgender Spiele:

  • SV Eintracht Trier 05 – Hannover 96
  • SpVgg Neckarelz – FC Bayern München
  • Sportfreunde Lotte – VfL Bochum
  • Kickers Offenbach – Eintracht Frankfurt

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Montag – 3.08 – 20:15 – 22:45 Uhr – Sportschau Live

Fortuna Düsseldorf – Hamburger SV

Moderation: Gerhard Delling, Experte: Mehmet Scholl

„Ein Glückslos und eine tolle Herausforderung für unsere Spieler“, jubelte Düsseldorfs Manager Wolf Werner über die Auslosung, die dem Zweitliga-Aufsteiger ein volles Stadion garantiert. Die Euphorie am Rhein ist groß – auch wenn die Zeit der Pokal-Erfolge fast 30 Jahre zurückliegt. 1979 und 1980 holte die Fortuna den Pott, hält zudem den Rekord von 18 siegreichen Pokalspielen hintereinander. Zuletzt trat Düsseldorf als Drittligist in der Saison 2004/05 im nationalen Wettbewerb an. Gegen den HSV gabs drei Pokal-Duelle, zuletzt 1996: Einmal siegte die Fortuna, zweimal die Rothosen.

Kommentator: Gerd Gottlob

Infoquellen: ARD & ZDF

Noch ein paar Worte…

Das ist also der Fahrplan für den ersten Spieltag des DFB Pokals in der Saison 2009-2010. Ich werde wohl einige Spiele in der Konferenz schauen, aber auch nicht alle. Das ist mir dann doch ein bisschen viel Fußball, auch wenn ich mich auf die Spiele und auf die eigentliche Saison freue.

In den Ansetzungen von Sky gibt es einige Überraschungen. Mit Andre Siems ist ein Kommentator wieder da, der bereits in der letzten Saison für Premiere im Einsatz war. Er kommentierte einige Spiele aus der Primera Division und konnte mich mit seinem Kommentar völlig überzeugen. Ich bin gespannt, ob er auch Bundesliga bzw. 2. Liga kommentieren wird. Ein weiterer Name ist Martin Sedlaczek. Ganz ehrlich… nie gehört. Auch bei meiner Recherche bin ich nicht auf diesen Namen gestoßen. Ich denke, dass er nur kommentiert, weil sonst nicht genug Kommentatoren für diese vielen Spiele zur Verfügung stehen würden. Mich persönlich freut sehr, dass mit Michael Born ein absoluter Top-Kommentator den Weg zurück zu Premiere/Sky gefunden hat.

Bei ARD und ZDF gibt es keine großen Überraschungen. Die jeweiligen Redaktionen werden wie gewohnt am Abend über die Spiele berichten. Live gibt es nur ein Spiel, wie ihr vielleicht wisst. Es handelt sich um das Spiel am Montag zwischen dem Fortuna Düsseldorf und dem HSV. Wie bereits vor einigen Wochen geschrieben, bin ich froh, dass nicht die Bayern gezeigt werden. Ich denke mal, dass die ARD in der letzten Zeit viele böse Briefe mit Beschwerden bekommen hat, da sie sonst eben nur Spiele mit Beteiligung der Bayern Live übertragen haben.

Der Pokal ist jedes Jahr etwas besonderes. Die „kleinen“ Mannschaften dürfen gegen die großen spielen und sind daher sehr motiviert. Das ist der Reiz des Pokals, die kleinen wollen beweisen, dass sie mit den Bayern, Bremen oder dem HSV mithalten können. Ich hoffe und wünsche mir, dass es einige Überraschungen gibt. Den Amateurmannschaften wünsche ich richtig tolle Spiele, viel Spaß und einfach eine tolle Erfahrung.

Das war es nun auch von mir. Ich wünsche allen Mannschaften, Kommentatoren und Zuschauern einen guten Start in die neue Saison. Ich wünsche tolle Spiele, tolle Atmosphären und einfach eine Gänsehaut.

Geschrieben von Florian Hellmuth

Logoquellen: DFB, ARD, ZDF, SKY

Das Comeback des Jahres – Michael Schumacher ab Valencia wieder im Ferrari

mit einem Kommentar

Es ist die Sensation des Jahres: Michael Schumacher, Formel1-Rekordweltmeister wird sein Comeback in der Königsklasse geben. Der siebenfache Weltmeister wird in den nächsten Rennen den verletzten Felipe Massa im Ferrari ersetzen. Massa bekam während des Qualifyings des Ungarn GP’s bei hoher Geschwindigkeit eine 800 Gramm schwere Feder an den Helm und befindet sich immernoch in einem Krankenhaus in Budapest. Der Zustand des Brasilianers bessert sich zwar von Tag zu Tag, aber es werden wohl einige Rennen vergehen bis er sich wieder einen Overall überziehen kann. Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali war also um Ersatz bemüht und fand diesen ausgerechnet in Michael Schumacher. Der Rekordchampion schloss ein Comeback eigentlich immer kategorisch aus, weshalb seine Rückher schon ein wenig überrascht. Allerdings sieht der deutsche Rekordweltmeister seinen Einsatz nicht als ein richtiges Comeback, sondern eher als kurzfristige Hilfe für Ferrari, denn wenn Massa wieder ins Auto steigen kann wird sich Schumacher endgültig in den Ruhestand verabschieden.

Dennoch ist die heutige Meldung eine Sensation, vorallem ist man gespannt darauf, wie sich ‘Schumi’ bei seinem Einsatz anstellen wird. Allerdings gibt es bereits die ersten Skeptiker, die im Zusammenhang mit seiner Rückher gerne das Negativbeispiel Nigel Mansell herbeiziehen. Der Brite wagte 1995 ein Comeback und scheiterte dabei kläglich, unter anderem weil er sogar zu dick für seinen Boliden war. Das Gewicht sollte im Falle Schumacher aber keine Probleme bereiten, der Deutsche soll sich schließlich aufgrund seiner Akitvität als Motorradrennfahrer auch weiterhin fit halten. Nach der Sommerpause werden also sehen ob und wenn ja wie stark der Zahn der Zeit am Rekordchampion genagt hat.

Schumachers Rücktritt vom Rücktritt war aber nicht die einzige Formel1-Schlagzeile am heutigen Tage. Heute morgen gab das BMW-Sauber Team auf einer Pressekonferenz offiziell den Rückzug aus der Formel1 bekannt. Das deutsch-schweizerische Team wird die Saison noch beenden und sich dann aber vom Formel1-Zirkus verabschieden. Grund für den Rückzug sei aber nicht der sportliche Misserfolg in der laufenden Saison und auch nicht Wirtschaftskrise, man strebe einfach eine ‘Neuausrichtung des Unternehmens an.’ Fakt ist aber, dass die Wirtschaftskrise auch an BMW nicht spurlos vorbeigeht und auch wenn sich das Formel1-Team des Autoherstellers als FOTA-Mitglied konsequent gegen ein Budgetlimit durch die FIA gestellt hat, werden die auch in Zukunft hohen Kosten in der Formel1 ein Grund für den Vorstand gewesen sein die Notbremse zu ziehen. Nun darf man gespannt sein wie es mit dem Team weitergeht. Die Formel1-Teamvereinigung hat einem potenziellen BMW-Sauber-Nachfolger bereits Unterstützung zugesagt.

Dieser Formel 1-Bericht wurde präsentiert von www.moba-f1.foren-city.de.
MobaF1 ist ein Formel 1-Forum und das Zuhause aller Fans.
Reinschauen lohnt sich.

Geschrieben von der MobaF1-Redaktion.

Geschrieben von chieff89

Juli 29, 2009 um 9:32

BMW steigt aus der Formel 1 aus – Ein Schock für alle Fans !!!

ohne Kommentare

Gestern Abend gab es bereits Gerüchte. Einige Insidern wollen etwas von einem Ausstieg des BMW-Sauber-Teams gehört haben. Heute morgen ging es dann punkt 10:00 Uhr in eine Pressekonferenz mit dem BMW-Vorstandsvorsitzenden Norbert Reithofer, der Vorstand für Entwicklung Klaus Draeger und Motorsport-Chef Mario Theissen.

Das Ergebnis der Pressekonferenz war tatsächlich die Verkündung des Ausstieges. In anderen Rennserien, wie bsp. die WTCC (Tourenwagen-Weltmeisterschaft), wird BMW aber weiterhin aktiv sein.  Die eigentliche Entscheidung wurde gestern Abend in einer Vorstandssitzung getroffen.
Laut PK ist der Ausstieg „ein logischer konsequenter Schritt vor dem Hintergrund der strategischen Neuausrichtung unseres Unternehmens“, wie Norbert Reithofer erklärte.  Die frei werdende Resourcen sollen in Projekte im Bereich Nachhaltigkeit, sowie in die Entwicklung neuer Antriebstechnologien einfließen.

Bei den Fans gibt es für den Ausstieg viel Kritik aufgrund der Gründe:

Zum einen sei die Formel 1 auch für BMW zu teuer geworden sein. Auf der anderen Seite hat BMW unbedingt und am stärksten von allen Teams das Millionenprojekt KERS gefordert. Es wurde auch eine zeitlang benutzt, bis BMW es schließlich wieder ausgebaut hat und nicht mehr verwenden wollte. Desweiteren war BMW ein starkes Mitglied der Team-Organisation FOTA, die gegen die Budgetgrenze angegangen sind und auch weiterhin in den kommenden Jahren beliebig viel Geld ausgeben wollten.

In der Formel 1 konnte BMW einige Erfolge verbuchen, aber die ganz großen Triumphe blieben bisher aus:

Einzig 1983 gelang BMW der Weltmeisterschaftstitel mit Nelson Piquet im Team Brabham-BMW.  Im Jahr 1986 gelang es dem Team sich den letzten Sieg der Turbo-Ära zu sichern.  Einige Jahre war BMW in der Formel 1 verschwunden und tauchte 2000 als Motorenpartner von Williams wieder auf.
Dort gab es in einer Zeitspanne von 6 Jahren immerhin zehn Siege zu verbuchen. Mit Juan Pablo Montoya hatte man 2003 auch einen Weltmeister-Kandidaten im Team fahren.

Ab 2006 war dann der ganz große Sprung geplant: BMW trennte sich von Williams und wollte nun erstmals Siege und Titel als Werksteam gewinnen. Das Team fuhr in den Anfangsjahren immer mal vorne mit, aber richtig vorne war man nie. Hauptsächlich galt BMW als dritte Kraft hinter den Favoriten Ferrari & Mclaren-Mercedes. In der Debütsaison 2006 erreichte man Position 5 in der Team-Wertung. Ein Jahr später sogar den zweiten Platz aufgrund der Disqualifikation Mclarens.
2008 schien der Durchbruch geschafft. Mit Robert Kubica hatte man einen Fahrer, der lange Zeit um die WM fahren konnte und auch die Fahrertabelle kurze Zeit anführte.  In Montréal 2008 gab es den ersten und bsiher einzigen Sieg als Werksteam.

2009 galt BMW vor der Saison als großer Favorit, weil man sich schon lange auf die neue Saison und die neuen Regeln vorbereitet hatte. Der große Coup folgte nicht und andere machten das Rennen.
BMW enttäuschte bisher und auch ihre 2 guten Piloten Heidfeld & Kubica konnten nicht mehr aus dem Auto rausholen. Nach jetzigen Stand reicht es sogar nur für den achten Rang in der Teamwertung.

Diese Saison 2009 wird man noch beenden und dann ist Schluss für die F1-Truppe.

Wie oben bereits geschrieben ist BMW 2010 aber nicht von der Motorsportbühne verschwunden.
Das Team fährt weiterhin in der WTCC, ALMS, Superbike und auch die Jugendserie Formel BMW will man weiterhin veranstalten.

Auch hier passt irgendwas nicht. Erst heißt es, dass man kein Geld für sowas hätte und man zieht den Schlussstrich nur unter der Formel 1.  Und dort hieß es vorher noch, dass man gegen Kostensenkungen sei.

Den ganzen Ausstieg kann man wohl mit verschiedenen Meinungen sehen.  Trotzdem ist es schade um ein weiteres Team, welches die Königsklasse verlassen wird. Ob das Team verkauft wird, wie beim HONDA-Team anfangs der Saison ist noch nicht bekannt. Auch eine komplette Einstellung scheint noch möglich.

Was denkt ihr darüber?

Mehr Infos zu diesem Thema gibt es bei uns im Forum bei MobaF1.

Geschrieben von der Redaktion des Moba F1 Forums exklusiv für Planet of Sports

Das Forum könnt ihr über www.moba-f1.foren-city.de erreichen.

Geschrieben von chieff89

Juli 29, 2009 um 11:54

Demnächst bei uns im Interview: RTL Moderator Florian König

mit 3 Kommentaren

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Hallo liebe Leser,

ich darf heute verkünden, dass es demnächst wieder ein Interview geben wird. Wie ihr bereits gesehen habt, arbeiten wir nun mit einem Formel 1 Forum zusammen, die auch regelmäßig für uns Artikel schreiben.

Daher passt es ganz gut, dass unser nächster Interviewpartner ein Mann ist, der regelmäßig für RTL über die Formel 1 berichtet.

Es handelt sich um Florian König.

Noch habt ihr die Chance mir Fragen zu schicken. Was würdet ihr gerne von Florian König wissen?

Geschrieben von Florian Hellmuth

Bildquelle: Fotopresse.de

Geschrieben von chieff89

Juli 28, 2009 um 2:45

Team von „ran“ komplett – Neu dabei: Andrea Kaiser, Hansi Küpper und Holger Pfandt

mit 3 Kommentaren

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Hallo liebe Leser,

lange war es ein Geheimnis, aber nun wissen wir endlich, wie das neue „ran“ – Team aussehen wird.

Die Pressemeldung

Sat.1: „ran“-Team komplett – Andrea Kaiser ergänzt Moderatorencrew: „Johannes B. Kerner war immer mein großes Vorbild“

Unterföhring (ots) – Neben Johannes B. Kerner und Oliver Welke ist Andrea Kaiser das dritte Mitglied im ran-Moderatoren-Team. Auch die Kommentatoren stehen fest: Wolff-Christoph Fuss, Hansi Küpper, Erich Laaser und Holger Pfandt werden die Live-Übertragungen der UEFA Champions League und der UEFA Europa League begleiten.

Sportchef Sven Froberg: „Das ‘ran’-Team für das Fußball-Comeback des Jahres ist komplett, und wir haben für alle Positionen unsere absoluten ‘Wunschspieler’ verpflichtet. Ganz besonders freue ich mich auf die außergewöhnlichen Fußball-Übertragungen mit den Top-Moderatoren Johannes B. Kerner und Oliver Welke und dem Kult-Experten schlechthin, unserem ‘Kaiser’ Franz Beckenbauer. Das weibliche Gesicht im ‘ran’-Team ist auch ein echter Kaiser: Andrea Kaiser, die eines der größten Talente in der Sport-TV-Berichterstattung ist. Wir werden sie als Field-Reporterin und Moderatorin in der UEFA Europa League aufbauen.“

Die 27-jährige Andrea Kaiser moderierte zuletzt „DSF aktuell“ und „Bundesliga aktuell“ beim DSF, wo sie bereits Live-Erfahrung in der Sportberichterstattung sammeln konnte. Zuvor stand die gebürtige Münchnerin u. a. für „Weck up“ (Sat.1) und „Tabaluga tivi“ (ZDF) vor der Kamera. Andrea Kaiser: „Für ,ran’ moderieren zu dürfen, ist wirklich eine unbeschreibliche Ehre. Wenn mir noch vor ein paar Monaten jemand erzählt hätte, dass ich in einem Team mit Beckenbauer, Kerner und Welke arbeite, hätte ich es nicht geglaubt, zumal Johannes B. Kerner immer mein großes Vorbild war.“

Die Kommentatoren: Wolff-Christoph Fuss und Erich Laaser sind für den Sat.1-Zuschauer bereits vertraute Stimmen – 2007 bis 2009 war Fuss bei „Champions TV“ im Einsatz, Laaser („ran“-Mann der ersten Stunde) – kommentierte zuletzt die Live-Übertragungen des UEFA Cups ab Viertelfinale in Sat.1 (2006 bis 2009). Hansi Küpper zählte bereits 2001/2002 zum „ran“-Kader. Holger Pfandt war 2007 Kommentator der UEFA Cup-Begegungen des FC Bayern München (bis zum Viertelfinale) auf ProSieben.

Quelle: Presseportal.de

Die größte Überraschung im neuen „ran“ – Team ist für mich die Verpflichtung von Andrea Kaiser. Auf der Karriereleiter ist es jedenfalls ein großer Aufstieg. Beim DSF moderierte Sie neben „Bundesliga Aktuell“ auch die Übertragungen der Moto GP. Sie hat großes Potenzial, auch wenn Sie in manchen Dingen noch einige Schwächen hat. Ich finde es gut, dass Sat.1 ihr die Chance gibt, sich vor großem Publikum zu beweisen. Sie ist nicht nur sehr attraktiv und die Freundin von Lars Ricken, sie hat auch wirklich was im Kopf. Man sollte Sie also nicht mit den ganzen „blonden“ Dummchen verwechseln. Sie ist einfach „positiv verrückt“.

Eine Aussage finde ich aber verwunderlich: „Johannes B. Kerner war immer mein großes Vorbild“

Ich lass das mal so stehen…

Hier ist das Interview, dass wir vor einiger Zeit mit Andrea geführt haben: http://bit.ly/AqDzU

Mit Hansi Küpper und Holger Pfandt kommen zwei weitere Kommentatoren hinzu. Beide haben für Premiere und für Arena gearbeitet. Zukünftig kommentieren sie genauso wie Wolff Fuss für Liga Total.Wer die letzten Einträge zu dem ganzen Wechselchaos der Kommentatoren gelesen hat weiß, dass Holger Pfandt mein Topfavorit für Sat.1 war und hey… es kam wirklich so ;) Für Hansi freut es mich auch sehr, denn er ist sehr kompetent, hat Erfahrung ist einfach ein klasse Typ.

Zu den Moderatoren Welke und Kerner verliere ich auch noch ein paar Worte. Kerner finde ich nicht so schlecht, wie er immer gemacht wird. Wenn man sich die Sportblogs anschaut, dann wird Kerner ja des Öfteren ziemlich nach unten gezogen. Wenn man in die Vergangenheit blickt, dann sehe ich einen Kerner mit Urs Meier und Jürgen Klopp bei der WM oder EM und das war für mich ohne Frage ganz großes Kino. Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß, man wird sehen, wie sich Kerner bei den privaten zeigt. Beim ZDF muss man ja immer ein bisschen seriöser sein, bei den privaten eben nicht. Ich hoffe, dass er ein wenig auftaut und lockerer wird, dann hat Kerner das Potenzial zu einem richtig guten Moderator. Oliver Welke pendelt von Genie und Wahnsinn. Manchmal hui, manchmal pfui. Er ist ein sehr erfahrener Moderator, der sich bei Arena in der sogenannten „Arena Titte“ mit klatschendem Publikum ein wenig zum Idioten gemacht hat. Es gab aber auch Moderationen wie damals bei der Champions League mit Oliver Bierhoff, wo er mir sehr gut gefallen hat. Man wird sehen, wie sich das entwickelt. Als Comedian gefällt mir Welke z.B. sehr gut. Er war z.B. oft bei Frei Schnauze XXL zu sehen.

Als Experte steht bisher nur Franz Beckenbauer fest, soweit ich das gelesen habe. Da gefällt er mir nicht so gut, wenn ich das mal ganz ehrlich zugeben darf. Er redet nicht unbedingt immer Klartext und ist als „Kaiser“ halt immer Pro – Bayern eingestellt. Sein Fußballsachverstand ist natürlich der Wahnsinn, leider kann er diesen nur selten und passend zum Ausdruck bringen. Ein paar Experten muss Sat.1 noch verpflichten, ich glaube nicht, dass einer Champions League und Euro League macht… und gerade der Franz nicht.

Im Großen und Ganzen hat das neue „ran“ -Team großes Potenzial. Die Mischung aus jung und alt gefällt mir sehr gut. Ich gehe davon aus, dass Sat.1 ein wirklich starkes Team an den Start bringt. Man muss nicht alles schlecht sehen, wie meine Blogkollegen das tun. Das Potenzial ist da und daher gebe ich dem neuen Team eine gute Chance wirklich erfolgreich auf Sendung zu gehen.

Achja… ein Experte fällt mir noch ein… wie wäre es mit Lars Ricken? *DuckundWeg*

Geschrieben von Florian Hellmuth

Logoquelle: SatundKabel.de

Planet of Sports – Nun erreicht ihr uns noch schneller….

ohne Kommentare

Hallo liebe Leser,

bisher kennt ihr nur die Adresse: www.planetofsports.wordpress.com

Ich finde es einfach zu lang, daher gibts uns nun auch schneller, einfacher und kürzer.

Neben der Hauptadresse könnt ihr uns nun auch unter www.planetofsports.de.vu erreichen.

Es ist am Anfang zwar ein wenig ungewohnt, aber einfach kürzer… die alte Adresse bleibt dennoch weiterhin verfügbar.

Liebe Grüße

Florian

Geschrieben von chieff89

Juli 26, 2009 um 10:11

Veröffentlicht in Ankündigungen & mehr

Ungarn GP: Hamilton-Sieg, Massa-Crash und die Renault-Sperre

mit 4 Kommentaren

Unbenannt

Was für ein F1-Wochenende in Budapest!

Ein Wochenende mit viel Gesprächsbedarf und ein Wochenende, welches durchaus ein Platz in der F1-Historie finden wird.

Am Freitag war noch alles wie immer. Gutes Wetter und überall gute Laune.Eigentlich die perfekten Voraussetzungen für ein tolles F1-Spektakel in Ungarn. Doch die gute Laune war am Samstag bei ziemlich allen Mechanikern, Streckenposten, Zuschauern, Fahrern und allen die dabei waren beendet. Das TV-Worldfeed zeigt gegen Ende des zweiten Qualifying-Abschnittes einen Ferrari in den Reifenstapeln.

Auf dem ersten Blick ein ganz normaler Zwischenfall. Doch irgendwas war anders.. Der Pilot Felipe Massa blieb im Auto sitzen und stieg nicht aus. Was war passiert?

Ferrari-Fahrer Massa fuhr auf einer schnellen Runde und war auf Zeitenjagd. Etwas weiter vor ihm Rubens Barrichello, allerdings ein kleines Stückchen und schon nicht mehr im Blickfeld. Trotzdem war das nicht unwichtig, da der Brasilianer im BrawnGP eine Stoßdämper-Feder von seinem Boliden verlor. Diese Feder kullerte und sprang eine kleine Steigung vor Turn 4 hinunter und traf den Ferrari-Fahrer Massa genau am Helm in Augenhöhe. Ein schlimmer Aufprall bei knapp 200km/h am Kopf. Es scheint so, als sei Massa bewusstlos im Auto, da er nach dem Aufprall nicht mehr lenkt und somit geradeaus in einen Reifenstapel kracht. Er bleibt dabei auf dem Gas, geht aber trotzdem instinktiv gleichzeitig auf die Bremse.

Regungslos bleibt er eine Zeit im Auto sitzen – Ärzte kümmern sich um ihn. Sein aktueller Zustand ist weiterhin kritisch, aber er ist nicht mehr in Lebensgefahr. Der Helm hat ihm das Leben gerettet und da es „nur“ ein Streifschuss war, hat er noch Glück im Unglück. Massa wurde auf die Intensivstation in ein Krankenhaus in Budapest gebracht und wird von Fachleuten betreut.

Die Pole-Position sicherte sich Fernando Alonso aus Spanien – aber das war irgendwie unwichtig zu dem Zeitpunkt.

Am Sonntag drehte es sich ebenfalls hauptsächlich um Felipe Massas Unfall am Vortag.

Aber es wurde auch Rennen gefahren:

Es war ein eher durchschnittliches Rennen, welches Lewis Hamilton souverän gewinnen konnte. Der erste Sieg eines Autos mit KERS-Antrieb in der Formel 1. WM-Leader Jenson Button fuhr im Mittelfeld und landete im Ziel auf P7. Sein WM-Gegner Vettel musste das Rennen vorzeitig beenden. Allerdings konnte dessen Teamkollege den Deutschen in der WM-Wertung überholen. Mark Webber, der Sieger vom Nürburgring, zog punktemäßig an Vettel vorbei und darf sich ebenfalls Chancen auf den Titel ausrechnen, da sich die Brawns derzeit in einem Tief befinden. Kimi Raikönnen machte das Podium mit Hamilton (P1) und Webber (P3) komplett. Beim Finnen lief an diesem Wochenende alles glatt.

Weil es Probleme an Alonsos Boxenstopp gab, hatte dagegen Renault großes Pech. Eine Radmutter wurde nicht richtig montiert und ein Reifen löste sich während der Fahrt vom Auto. Eine gefährliche Sache für Fahrer, Streckenposten und Zuschauer, die bestraften werden musste.

Nach dem Rennen folgte die Reaktion der FIA: Das ganze Renault-Team wird beim nächsten Rennen in Valencia gesperrt und darf nicht an den Start gehen. Renault legte Protest ein. Das genaue Ergebnis müssen wir in den kommenden Tagen abwarten.

Es war aufjedenfall ein sehr aufregendes Wochenende. Allerdings weniger im Rennen, sondern eher im Qualifying und nach dem Rennen.

Ergebnis vom großen Preis von Ungarn:
01. Lewis Hamilton (Mclaren-Mercedes)
02. Kimi Raikönnen (Ferrari)
03. Mark Webber (Red Bull-Renault)
04. Nico Rosberg (Williams-Toyota)
05. Heikki Kovalainen (Mclaren-Mercedes)
06. Timo Glock (Toyota)
07. Jenson Button (Brawn-Mercedes)
08. Jarno Trulli (Toyota)
09. Kazuki Nakajima (Williams-Toyota)
10. Rubens Barrichello (Brawn-Mercedes)
11. Nick Neidfeld (BMW-Sauber)
12. Nelson Piquet Jr. (Renault)
13. Robert Kubica (BMW-Sauber)
14. Giancarlo Fisichella (Force India-Mercedes)
15. Jaime Alguersuari (Toro Rosso-Ferrari)
16. Sébastien Buemi (Toro Rosso-Ferrari)

DNF Sebastian Vettel (Red Bull-Renault) [Aufhängung]
DNF Fernando Alonso (Renault) [Rad verloren / Benzinpumpe]
DNF Adrian Sutil (Force India-Mercedes) [Überhitzung

DNS Felipe Massa (Ferrari) [Unfall im Qualifying]

MobaF1 und Planet of Sports wünschen gemeinsam gute Besserung an Felipe Massa.
Werde wieder gesund.

Geschrieben von der Redaktion des Moba F1 Forums exklusiv für Planet of Sports

Das Forum könnt ihr über www.moba-f1.foren-city.de erreichen.

Geschrieben von chieff89

Juli 26, 2009 um 8:36

Twitter ist eine gute Erfindung…

ohne Kommentare

Hallo liebe Leser,

seit einigen Wochen bin ich nun bei Twitter unterwegs und ich muss sagen, dass mir die ganze Seite und die Aufmachung sehr gefällt. Es ist wirklich sehr interessant zu sehen, was andere Leute, Journalisten und Promis schreiben.

Mittlerweile folgen mir 34 Leute bei Twitter, genauso wie ich 34 Leuten folge. Ist doch mal ne gute Quote ;)

Bei Twitter erreicht ihr mich unter: chieff89

Gerade zum diskutieren ist Twitter sehr gut geeignet, es geht sehr schnell und man kann mit mehreren Leuten gleichzeitig schreiben.

Ich folge einigen Leuten, die ich schon länger kenne, aber auch einigen, die genauso wie ich über Sport und die Medien schreibe.

Bei Twitter ist z.B. auch der Macher von Allesaussersport.de – Für mich ist es der beste Sport und Medienblog in Deutschland, er ist einfach die Nummer 1. Ihn findet ihr bei Twitter unter dogfood

Vom Sportmedienblog ist RealityCheck natürlich auch bei Twitter.

Auch Journalisten wie Jöerg Heinrich von der TZ twittern was das Zeug hält. Ihn findet ihr unter: heinrichheute

Einen Sportkommentator habe ich auch gefunden. Man kennt ihr von Premiere, Eurosport und Arena. Ab der kommenden Saison kommentiert er auch für Liga Total. Es handelt sich um Oliver Forster – Bei Twitter: Oliforster

Für einen Sportfan ist ein Name einfach Pflicht. Es handelt sich um den Reiner Callmund. Calli blogt täglich, wenn er nicht kann, dann seine Frau. Calli gibts unter: Calmund

Natürlich gibts noch viele weitere User bei Twitter. Es gibt sehr viele Promis und Politiker, egal ob Barack Obama oder Arnold Schwarzenegger, ich denke für jeden ist etwas dabei. Ich persönlich schaue gerne bei Meat Loaf vorbei, dieser arbeitet gerade an einem neuen Album und zeigt momentan seine Band und kleine Videos aus seinem Leben. Mr. Loaf findet ihr unter: RealMeatLoaf

Fazit:

Twitter ist als Blogger eigentlich Pflicht. Schneller kann man nicht an Infos kommen oder exklusive Infos aufschnappen. Es macht einfach Spaß und ist eine wirklich gute Erfindung. Also schaut einfach mal rein^^

Geschrieben von Florian Hellmuth

PS: Die Meldung der Woche fällt aus, da wir die Themen der Woche bereits in anderen Einträgen besprochen haben. Also die Sache mit Huntelaar und der Kooperation zwischen der ARD und ProSieben/Stefan Raab.

Geschrieben von chieff89

Juli 26, 2009 um 11:18

Wir knacken den Besucherrekord – Planet of Sports knackt die 100.000 Besuchermarke^^

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Hallo liebe Leser,

wenn ihr einmal nach rechts schaut, dann seht ihr, dass wir die 100.000 Besuchergrenze nun geknackt haben.

Ich kann wirklich nur sagen: Wahnsinn !!!

Als kleiner Blog haben wir uns nun wirklich einen Namen gemacht und uns bei den großen etabliert. Das macht mich natürlich sehr stolz, da dieser Blog wirklich viel Zeit kostet.

Ich bedanke mich bei meinem Blogkollegen Jakob Fischer, der für uns Berichte zum Radsport schreibt und natürlich auch dem Team vom Moba F1 Forum, die für diesen Blog nun Berichte zur Formel 1 schreiben.

Außerdem natürlich allen Interviewpartnern, die diesen Blog auch bekannt gemacht haben, egal ob Marco Hagemann, Tobias Drews, Wolff Fuss oder Frank Buschmann. Danke an Alle !!!

Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft so weitermachen werden ;) Vielen Dank an ALLE Leser.

Auf die nächsten 100.000 !!!

Florian Hellmuth

Geschrieben von chieff89

Juli 25, 2009 um 8:07

Veröffentlicht in Ankündigungen & mehr

Getaggt mit

Jakob in Action – Er war Streckenreporter bei der Salzkammergut Mountainbike Trophy 2009

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Chaos pur beim ersten Einsatz

In Bad Goisern, meinem Heimatort, findet seit mittlerweile 12 Jahren alljährlich ein großes Mountainbikerennen statt, die so genannte Salzkammergut Mountainbike Trophy. Dabei handelt es sich um eine wahre Herausforderung: Auf schlechtem Straßenuntergrund und teilweise über ewig lange Schotterpassagen geht es steile, enge Waldsträßchen mit bis zu 30% Steigung hinauf. Nicht zu unrecht wird es auch das härteste Mountainbikerennen Europas genannt. Die Fahrer können dabei zwischen den Extremstrecken 208 und 114km, sowie den leichteren Distanzen von 52, 37 und 27 km wählen. Es ist ein Event für Profis und Amateure und so bereiten sich sehr viele in der Umgebung auf dieses Rennen akribisch vor.

Das tat auch ich, nur aus einem ganz unterschiedlichen Anlass. Ich bekam nämlich die Möglichkeit, mich an einer der 3 Außenstellen als Streckensprecher zu versuchen und habe mich dementsprechend tief in die Materie eingearbeitet. Zuvor wusste ich zwar, dass dieses Rennen immer hier in Bad Goisern stattfindet, aber ich habe mich nie näher damit beschäftigt, geschweige denn, dass ich Interesse dafür entwickelt hätte. Heuer war das anders. Ich begann mich immer mehr mit dem Rennen, seiner Geschichte, der Streckenführung und anderen Gesichtspunkten auseinanderzusetzen und diese ausgiebige Vorbereitung begann mir dann auch richtig Spaß zu machen. Es gipfelte sogar darin, dass ein „Sofasportler“ wie ich, sich einen der schwersten Anstiege des Rennens hinaufquälte. Der Grabenbach war nun wirklich ein einschüchternder Berg. Viele kleine steile Rampen und tiefe Furchen im weichen Schotteruntergrund machten es zu einer sehr schwierigen Übung. Wenn man so etwas macht, dann weiß man auch, was sich die Sportler bei diesem Rennen antun. Es erscheint einem fast unmenschlich!

Schon in den Tagen vor Samstag ließ der Wetterbericht nichts Gutes ahnen. Immer wieder schaute ich gespannt die Prognosen für Samstag an, aber es schien ein regnerischer und kühler Tag zu werden.  Schließlich war er also gekommen, der 18.07. 2009, der Tag meines ersten Einsatzes. Die Befürchtungen bezüglich der Witterungsverhältnisse hatten sich leider bewahrheitet. Die Temperatur lag bei ungefähr 10° und es schüttete wie aus Eimern. Angezogen wie im Winter fuhr ich also mit 2 anderen, die mich während des Tages unterstützen wollten, nach Weißenbach.

Weißenbach ist eine Ortschaft der Gemeinde Bad Goisern. Für die Trophy ist das ein ganz wichtiger Punkt, weil dort alle 5 Kategorien durchfahren und man so einiges zu sehen bekommt. Für mich war es natürlich auch interessant und herausfordernd, hier immer den Überblick zu behalten. Dass mir da einmal aus Arbeitsmangel langweilig werden könnte, glaubte ich beim besten Willen nicht. Da ich aber keine Überdachung zu glauben hatte, wurde mir schon mulmig ob des monsunähnlichen Regens, der mir schon bei der Autofahrt dorthin nicht entgehen konnte. Für die Sportler musste das kaum auszuhalten sein, bei diesen Temperaturen und bei den Niederschlagsmassen halbwegs auf Leistung zu kommen, dachte ich mir dort bereits. In Weißenbach angekommen sah ich, dass wir zum Glück doch eine zeltähnliche Überdachung hatten, und ich so nicht den ganzen Tag im Regen stehen musste. Im Vergleich zu den Fahrern hatte ich es also doch besser erwischt. Von den Bergen herunter zeigte sich zu diesem Zeitpunkt sogar schon der Schnee und als ich dann vom Auto ausstieg fielen mir die Wintertemperaturen erst so richtig auf. Mit dünnen Handschuhen, 2 Jacken und einer dicken Hose breitete ich also meine Unterlagen aus. Ich fragte mich nur, wo war der angekündigte PC? Eigentlich sollte ich nämlich einen Computer mit installiertem Zeitenprogramm bekommen. Auf diesem PC, so wurde mir zumindest gesagt, kann ich dann die ganzen Zwischenzeiten von allen 10 Messpunkten aller 5 Kategorien aufrufen und die Zuschauer so über das Rennen informieren. Zudem sollte es an diesem PC einen Live-Modus geben, wo alle Sportler hintereinander aufgelistet werden, die über die Zeitmatte 100 m vor meinem Stand fahren.

Vom Prinzip her ein toller Service, mit dessen Hilfe ich einiges herausholen könnte aus dem Rennen, so dachte ich bereits vor Samstag. Aber was hilft mir schon das Prinzip, wenn da kein Computer steht? Sollte ich etwa die Fahrer vom Gesicht her erkennen, die an mir vorbeifahren? Zum Glück kamen bald ein paar Leute aus dem nahe gelegenen Wirtshaus und begrüßten mich. Sie sagten mir, der Techniker müsse jeden Moment kommen. Ich musste also warten und möglichst ruhig bleiben. Schön langsam wurde ich dann doch ungeduldig und etwas zornig. Vereinbart war doch 9 Uhr, warum kommt der denn bitte schön nicht pünktlich? Mit dem Hauptsprecher vom Zielgebiet, Heinz Hörhager habe ich besprochen, dass der PC um 9 Uhr schon fertig aufgestellt sein sollte, sodass ich mir den Rennverlauf bis zur Passage der Ersten in Weißenbach noch einmal genau anschauen könnte und mich so auch besser darauf einstellen könnte, wer wann kommt. Ich wusste aber noch nichts, weil weder der angekündigte PC, noch der angekündigte Techniker da waren. Minuten vergangen und wir standen in diesem Kleinzelt drinnen.

Es schüttete weiterhin in extremem Ausmaß, sodass sich bald eine 2-3cm hohe Wasserschicht auf dem Asphalt gebildet hatte. Die anderen Leute in meiner Umgebung hatten eine bewundernswerte, stoische Ruhe. Na ja, wer soll es ihnen verdenken, sie warteten ja auf niemanden. Auch meine beiden Gehilfen versuchten mich da etwas zu beruhigen, auch die störte die Situation herzlich wenig. Mein Warten hatte aber um 9:20 ein Ende, endlich war der Computerexperte da, der sich dann an sein Tatwerk machte. Die Freude hielt aber nicht lange. Der gute Mann hatte glatt etwas vergessen und fuhr wieder weg. Es versteht sich, dass er kein Wort sagte, was er denn brauche bzw warum er überhaupt wieder wegfährt. Das er noch etwas braucht, erfuhr ich aus zweiter Hand. So stöberte ich also in meinem Unterlagen und schön langsam stieg auch der Stress. Es war mittlerweile schon fast dreiviertel 10 und wir hatten noch immer überhaupt keine Informationen.

Die ersten Fahrer sollten schon um 10:15 vorbeikommen. Der Regen und die kühlen Temperaturen hatten nun doch einen positiven Aspekt: Die Teilnehmer brauchen länger, um hier anzukommen und somit würde es sich doch noch ganz gut ausgehen, bis der Techniker kommt. Ein paar Beobachter des Events sagten mir, dass sie ungefähr 20 Minuten hinter der angekündigten Zeit lägen. Nun konnte ich mich also doch wieder etwas beruhigen.  In meiner Umgebung waren auch schon sehr viele Unterstützer der Rennfahrer. Ein Insider und guter Freund des 114-km Favoriten Michael Binder erzählte mir zum Beispiel, dass er glaube, Binder sei gar nicht an den Start gegangen, weil das Wetter dazu zu schlecht sei. Diese Leute waren allgemein sehr hilfsbereit und erzählten mir einiges von ihren Erfahrungen mit der Mountainbiketrophy.

Knapp vor 10 Uhr war dann das Zeittotschlagen vorbei, weil der gute Mann den PC endlich zum Laufen gebracht hatte und das Zeitentableau öffnete. Es war recht leicht zu bedienen, so war es ein geringes Problem, mit dem Programm zurechtkommen zu können. Ich studierte dann flott die ganzen Zwischenzeiten und gab sie schon an die kaum vorhandenen Zuschauer weiter. Hauptsächlich hörten mir also die Streckenposten, die freiwilligen Helfer und die Unterstützer der einzelnen Sportler zu. Für mich war der Zwischenstand, den ich da sah recht überraschend. Die Namen die ich vorne gelesen habe, waren großteils nicht einmal in meiner Favoritenliste enthalten. Ich hatte nämlich zu jeder Distanz eine ausgiebige Liste mit Sportlern angefertigt, die vorne zu erwarten waren. Ein Lukas Kubis oder Urs Huber, die das Rennen anführten, waren dort aber nicht enthalten. Gegen 10:20 kamen die ersten Fahrer vorbei. Die Spannung stieg schon, aber dann stellte sich heraus, es waren nur die Fahrer der 52 km Strecke, die zu diesem Zeitpunkt noch beim Aufwärmen waren.

Die Zuschauer jubelten schon und glaubten, es seien die Führenden der langen Rennen, aber ich konnte Entwarnung geben. Trotzdem konnte es nun nicht mehr lange dauern, bis dass die besten hier vorbeikommen. Wir schauten gespannt auf den PC, um die Führenden ja nicht zu übersehen. Komisch, plötzlich zeigte der Computer die Leute nicht mehr an, die über die Zeitmatte fuhren. Zum Glück waren es noch immer nur diejenigen, die sich warmfahren wollten, ihre Namen waren für mich jedoch nicht mehr zu sehen. So war das Einzige, was ich zu diesem Zeitpunkt sagen konnte: „ Entschuldigen Sie vielmals, momentan haben wir mit technischen Problemen zu kämpfen, wir hoffen sie aber gleich beheben zu können“. Zumindest was diese Aussage betrifft, habe ich mich inhaltlich wohl ungefähr 50 Mal im Verlaufe des Tages wiederholt. Obwohl man nichts dafür kann, dass die Technik aussetzt, ist das ein ganz blödes Gefühl, vor einem nicht funktionierenden PC zu stehen und keine Ahnung zu haben, wer gerade bei dir vorbeifährt. Das konnte doch nicht sein! Diejenigen, die sich eingefahren haben, waren dort noch zu sehen, aber von den ersten 3 der 100er Distanz tauchten am PC keine Namen auf. Die Führenden fuhren durch, aber wir wussten nicht, wer das denn nun war. 3 Minuten später tauchten dann die ersten Namen auf und so konnte ich den Zuschauern mit ordentlicher Verspätung erst die Ergebnisse durchgeben. Leider blieb es dabei und die Zeitenübertragung von der Matte dauerte ungefähr 3 Minuten. Das war natürlich nicht angenehm, überhaupt nichts Aktuelles zum Rennen sagen zu können. So halfen mir also auch noch ein paar nette Weißenbachler und sagten mir die Startnummern der Fahrer, die vorbeifuhren, sofern sie sie erkannten. Diese Startnummern suchten wir dann bei der Zwischenzeit vor dem Weißenbach, also auf der Hütteneckalm heraus. So konnte ich dann Dinge sagen, wie: „Vor 1 Minute ist gerade Radoslav Sibl hier vorbeigefahren“.

Meinen ersten Einsatz hätte ich mir wirklich anders vorgestellt. Das war eine sehr unangenehme Situation. Vor allem störte es mich, dass jeder um mich herum mehr wusste, als ich. Die Streckenposten bekamen über Funk gesagt, welcher Fahrer sich gerade an welchem Kontrollpunkt befand. Diese Funkunterstützung hatte ich nicht, weil mit funktionierendem PC das alles ja kaum ein Problem gewesen wäre. Mit funktionierendem PC hätte ich viel mehr gewusst, als die Streckenposten, aber der zeigte weiterhin nichts Neues an. Von der 214-km-Strecke und der 100-km-Strecke hatten wir ja noch die vergangenen Zwischenzeiten, so konnten wir nachschauen, welcher Fahrer bei uns vorbeigefahren ist, aber von den anderen Strecken war das problematisch.

Die drei Sprintstrecken über 53, 37 und 27 km kamen auch direkt bei mir vorbei. Ich hatte aber von denen keine einzige Zwischenzeit, sodass ich auch gar nicht nach Startnummern suchen konnte. Genervt, etwas demotiviert und nicht unbedingt top konzentriert musste ich dann auch bei mir einen kleinen Leistungsabfall konstatieren. Mir passierten ein paar Versprecher und ich wusste nicht mehr allzu viel zu sagen. Ungefähr um 12 Uhr kam dann der große, aber kurze Lichtblick! Endlich konnten wir wieder die Zwischenzeiten von den anderen Messpunkten sehen und auch unsere Zeitenübertragung klappte besser. In dieser Zeit lief es dann ganz rund. Die besten waren zwar schon wieder weg, aber wir konnten die Namen ziemlich rechtzeitig weitergeben und ich konnte auch immer einmal wieder etwas von dem einbringen, was ich mir im Vorfeld zurecht gelegt hatte. Auf das kurze, nicht ganz so hohe Hoch, folgte das viel tiefere Tief.

Es war knapp vor 13 Uhr und der PC hatte sich aufgehängt. Nichts, rein gar nichts, ging mehr. Man konnte nicht mehr hinauf- oder hinunterscrollen, man konnte keine Zeiten mehr sehen, man konnte nichts mehr nachschauen. Es ging einfach nichts mehr! Damit war mein Arbeitstag auch schon so gut wie zu Ende. Immer wieder hörte ich Spekulationen in meinem Umfeld und informierte die Zuschauer über oft gar nicht so falsche Gerüchte. So wurde mir  zum Beispiel gesagt, die rennen seien durch das schlechte Wetter frühzeitig abgebrochen worden. Es entstanden viele kleinere Gerüchte und ich wusste nicht mehr, was nun stimmt und was nicht. Im laufe des Nachmittages sagte ich dann immer weniger. Ich wusste auch nicht mehr, was ich noch groß sagen sollte. Der Streckensprecher aus Gosau, der heute gar nichts zu tun hatte, kam dann auch nach Weißenbach und sorgte für Klarheit bezüglich des Rennabbruchs.

Die 208km Strecke wurde schon nach 110km beendet und die 114km Distanz gar bereits nach deren 33. Gegen 15 Uhr kamen dann nur noch langsamere Fahrer vorbei, die aber noch im Bereich des Zeitlimits waren. Ohne Computer konnte ich aber auch zu denen nicht viel sagen. „Fly“, der geplante Sprecher für Gosau meinte auch, es sei klüger nichts mehr zu sagen. Laut seiner Meinung, komme nur Blödsinn raus, wenn man rede ohne etwas zu sagen zu haben. Nun denn beendete ich meine Tatwerk gegen halb 4 mit einem sehr eigenartigen Gefühl im Bauch. Die Sache war vorbei, bevor sie eigentlich so richtig begonnen hatte. So kam es mir zumindest vor.

Geschrieben von Jakob Fischer

Geschrieben von chieff89

Juli 25, 2009 um 8:00