Archiv für März 2008
Review: Wrestlemania 24
Es war endlich soweit, in der letzten Nacht ging Wrestlemania 24 in Orlando, Florida vor über 70.000 Zuschauern über die Bühne.
Meine Kurzbewertung zu Wrestlemania gibt es jetzt.
1. Match
Belfast Brawl
JBL besiegte Finlay (w/ Hornswoggle) per Clothesline from Hell
Bewertung: 7 von 10 Punkten
2. Match
Money in the Bank Ladder Match
CM Punk besiegte Mr. Kennedy, Carlito, MVP, John Morrison, Shelton Benjamin und Chris Jericho
Wo wir gerade bei Überraschungen waren, hier die nächste. Ich habe auf Kennedy oder MVP getippt, aber ein ganz andere hat gewonnen, nämlich CM Punk. Das Match war relativ kurz, aber dafür gab es tolle aktionen zu sehen. Zum Beispiel einen Moonsault mit Leiter von John Morrison. Das kann man alles schwer beschreiben, schaut es euch an. Ich sage nur spektakülär. Die Rückkehr von Matt Hardy war auch gut gebookt.
Bewertung: 8,5 von 10 Punkten
3. Match
Batista besiegte Umaga nach der Batista Bomb
Raw vs. Smackdown, also Batista gegen Umaga, war das dritte Match des Abends. Meiner Meinung nach haben beide nicht alles herausgeholt, wenn man die beiden schon öfters gesehen hat, weiß man das. Das Match war Mittelmäßig und hat mich wirklich nicht vom Hocker gerissen. Die Batista Bomb sah am Ende auch ein bisschen komisch aus, da diese ziemlich schief war.
Bewertung: 5 von 10 Punkten
4. Match
ECW World Championship
Kane besiegte Chavo Guerrero (c) mit dem Chokeslam
TITELWECHSEL
Was muss ein WWE Superstar machen, der seinen Titel verlieren will? Genau, sich nicht an die Regeln halten. Chavo Guerrero wurde am Wrestlemania Wochenende mit der Konkurrenz von TNA gesichtet, dass sollte man nicht machen. Kane, der sich von Wrestlemania in einer 24 Man over the top Battle Royal durchsetzte, besiegte Chavon in nicht mal 10 Sekunden. Peinlich Chavo.
Bewertung: Nicht möglich
5. Match
Career Threatening Match
Shawn Michaels besiegte Ric Flair durch die Sweet Chin Music
Es war meiner Meinung nach, dass Match des Abends. Lange war ich mich nicht sicher, ob Flair vielleicht doch noch gewinnt, aber am Ende war dann doch Michaels siegreich. Respekt an die Leistung von Ric Flair, der im hohen Alter noch ein super Match auf die Beine gestellt hat. Es war super Spannend, die typischen Flair Aktionen + dirty, also alles, wa ihn ausmacht, wurde ein letztes Mal toll ausgeführt. Ein würdiges Match zum Abschied eine großartigen Karriere. Shawn Michaels hat seine Rolle ebenfalls brilliant gespielt.
Bewertung: 10 von 10 Punkten
6. Match
Playboy Bunny Mania Lumberjack Match
Melina & Beth Phoenix (w/ Santino Marella) besiegten Maria & Ashley per Fisherman’s Suplex an Maria
Für mich war es auch hier eine Überraschung, dass die Heels gewannen. Santino war wieder brilliant in seiner Rolle als Super Playboy. Snoop Dog war als host genau der richtig, mir hat es im Großen und Ganzen gefallen. Es war eine gute Erholungspause, nachdem Flair vs. Michaels Match.
Bewertung: 6 von 10 Punkten
7. Match
Triple Threat Match
WWE Championship
Randy Orton (c) besiegte John Cena und Triple H, nachdem Triple H den Pedigree zeigte und Randy Orton abstauben konnte.
Überraschung die nächste. Es war ein super schnelles und gut anzuschauendes Match. Von Anfang an, ging es richtig gut zur Sache. Aber jetzt mal erlich, wer hätte gedacht, dass Orton den Titel behält? Ich glaube fast niemand. Für mich kam es nicht ganz so verwunderlich, da Orton in den letzten Wochen nicht grade als Favorite gebookt wurde und viel einstecken musste. Das Match war abwechslungsreich, aber auch sehr kurz.
Bewertung: 8,5 von 10 Punkten
8. Match
Floyd Mayweather besiegte Big Show durch KO nachdem er einen Schlagring gegen ihn einsetzte
Der 20 Millionen Mann vs. den größten. Ich hätte mehr erwartet, es war irgendwie alles sehr einfach gemacht und sehr durcheinander. Am Ende ging Big Show nach einem Schlag mit dem Schlagring von Mayweather zu boden und kam nicht mehr hoch. Naja, komisches Match, das ist einer Wrestlemania nicht würdig.
Bewertung: 2 von 10 Punkten
9. Match
World Heavyweight Championship
The Undertaker besiegte Edge (c) durch den Triangle Hold
TITELWECHSEL
Es war der Main Event, auf den alle gewartet hatten, Taker vs. Edge. Wird Edge, die Siegesserie vom Undertaker beenden oder nicht? Er war ein paar Mal kurz davor, aber am Ende, war der Taker der Sieger. Es war ein richtig guter Main Event, alles hat gepasst. Das beste aber, es war super spannend. Der Taker kam zweimal aus dem Spear heraus, sowie Edge aus dem Piledriver kam. Die Sache mit dem Ringrichter war auch nicht schlecht. Schaut es euch an, es lohnt sich. Mr 16-0 at Wrestlemania ist nun also auch noch der World Heavyweight Champion.
Bewertung: 9,5 von 10 Punkten
Wrestlemania 24 war im Großen und Ganzen sehr unterhaltsam, auch wenn mit dem Batista vs. Umaga, Big Show vs. Mayweather und dem ECW Titelmatch drei schlechte Matches dabei waren, machen das die anderen das wieder gut. Der Entertainment Faktor war gut, die Stimmung war der Hammer und die Kulisse sowieso. Wrestlemania hat mich auch dieses Jahr nicht enttäuscht. Ich freue mich schon auf Wrestlemania 25.
Bis dahin
geschrieben von Florian Hellmuth
WWE Hall of Fame
Hey@all,
in der letzten Nacht, gab es wie immer vor Wrestlemania die legendäre Hall of Fame Zeremonie, in der, die besten der besten Ausgezeichnet wurden.
Die Hall of Famer 2008 sind
- Jack Brisco & Jerry Brisco, durch John Bradshaw Layfield
- Eddie Graham, durch Dusty Rhodes
- Rocky Johnson & Peter Maivia, durch Dwayne ‘The Rock’ Johnson
- Mae Young, durch Pat Patterson
- Gordon Solie, durch Jim Ross
- Ric Flair, durch Triple H
Wer sich die Hall of Fame anschauen möchte, kann das unter WWE.com und bei You Tube tun. Es lohnt sich.
Tja, jetzt sind es nur noch 12 Stunden bis Wrestlemania, ich wünsche allen viel Spaß bei diesem Mega Event. Morgen gibt es dann den Review zu Wrestlemania 24.
Bis dahin
geschrieben von Florian Hellmuth
Der Mythos „Ronde“
Nächsten Sonntag ist es wieder so weit, die Flandernrundfahrt steht auf dem Programm! Dann warten wieder Kaliber wie der Koppenberg, die so genannte Muur von Geraardsbergen oder auch der Oude Kwaremont auf das hoch motivierte Fahrerfeld.
Die Ronde ist auf ihre ganz eigene Art und Weise einzigartig, und auch schwer mit einem anderen Rennen zu vergleichen. Der Radsport hat grundsätzlich in Flandern einen großen Stellenwert, aber während dieses Rennens befindet sich ganz Nordbelgien im Ausnahmezustand. Bereits eine Woche vor dem Rennen wird ausführlich in den Zeitungen und im TV berichtet. Die Favoriten werden interviewt, die Strecke wird vorgestellt, kurz: Es wird eine riesige Euphorie empfacht.
Das Rennen selbst ist für Teammanager und Fahrer stets unberechenbar. Vor allem der Koppenberg, der 2007 nicht im Programm war, ist immer wieder eine dieser Stellen, wo keiner so recht weiß, was passiert. Hier haben in den letzten Jahren bereits zahlreiche Favoriten ihre Träume auf den Sieg begraben müssen, manchmal auch ohne eigene Schuld. Dieser Koppenberg (6km bei maximal 22% Steigung) hat zuletzt 2006 auch das gesamte Feld in viele kleine Gruppen zerlegt. Lediglich 20 Fahrer konnten damals dem Antritt Boonens folgen, beziehungsweise in der Abfahrt wieder heranfahren.
Dieser Anstieg war von Beginn an(1975 stand er erstmals im Programm) sehr umstritten. Manche bewunderten dieses Spektakel und verfolgten nur aufgrund des Koppenbergs die Ronde, während andere diese Rennsituationen dort als „heilloses Chaos“, das in einem Radrennen nichts verloren hätte, bezeichneten.
Der Koppenberg hat zwar schon oft für eine Rennentscheidung gesorgt, ist aber bei weitem nicht der einzige schwierige Anstieg.2008 werden 17 dieser so genannten Hellingen im Programm stehen, davon enthalten 9 Anstiege Kasseienabschnitte (Kopfsteinpflaster).Die Mauer von Geraardsbergen ist auch stets einer der entscheidenden Punkte der Ronde. Sie liegt heuer nur 15 Kilometer vor dem Ziel, und ist damit für Attacken gut geeignet.
Die Fans würden sich natürlich gerne einen flämischen Sieger wünschen, das Feld der Favoriten ist aber international stark vertreten.
Beginnen möchte ich diesen Favoritencheck aber mit einem belgischen Fahrer, Philippe Gilbert. Er wird seit einigen Jahren immer wieder als einer der Favoriten genannt. Heuer hat man aber das Gefühl, dass er sich noch einmal im athletischen und taktischen Bereich verbessert hat. Bereits durch seine Siege bei Het Volk und Memorial Samyn hat er gute Form bewiesen, und letzte Woche bei der Mailand – San Remo kam er immerhin unter die Top 3!Gilbert hat zwar schon einmal vor 2 Jahren Het Volk gewonnen, zeigte aber damals nicht diese Konstanz im Frühjahr, und hatte auch nicht das nötige Glück..
Mein Tipp: Bei gutem Rennverlauf kann er gewinnen, ansonsten dürfte er aber in jedem Fall einen vorderen Platz unter den Top 10 belegen.
Fabian Cancellara zählt nach bereits 2 Siegen bei den großen 5 Monumenten des Radsports für mittlerweile auch viele Experten zu den Favoriten. Das Rennen am nächsten Sonntag könnte ihm aber etwas zu schwer sein. Ihm dürften die steilen Hellingen nicht so liegen wie die kurzen Capi bei der Primavera.
Mein Tipp: Cancellara verwendet die Flandernrundfahrt nur als Vorbereitung auf Paris-Roubaix und erreicht das Ziel nicht im Spitzenfeld.
Tom Boonen hat nach 2 Siegen in Folgen letztes Jahr Probleme gehabt seine Topform zu finden. Vor allem an den ganz steilen Anstiegen hatte er Probleme. Auch die Spritzigkeit fehlte ein bisschen. Trotzdem hoffen natürlich die Flamen auf eine erneut starke Leistung des Mannes aus Hasselt.
Mein Tipp: Boonen ist wieder stärker als im Vorjahr und kommt unter die besten 5. Für ganz vorne reicht es aber wohl nicht.
Leif Hoste ist der ewige Zweite dieses Rennens. Es fehlten ihm bei seinen 3 zweiten Plätzen bisher immer nur Kleinigkeiten zum Sieg. Viele würden es dem sympathischen Belgier gönnen. Er hat jedoch immer wieder Probleme im Sprint gehabt, und müsste daher wohl als Solist ins Ziel kommen
Mein Tipp: Es reicht für einen Platz auf dem Podium. Er wird offensiv fahren, und am Ende vielleicht sogar für seine Mühen belohnt werden. Er braucht jedoch Glück und ein sehr starkes Team.
Alessandro Ballan hat letztes Jahr nicht ganz unerwartet die Ronde gewonnen. Aber einen Sieg zu verteidigen ist immer schwer. Dass die Form im Großen und Ganzen stimmt hat er bei Mailand – San Remo gezeigt. Aber es ist schwer nach der Classicima über seine Chancen zu spekulieren, weil in Flandern natürlich ganz andere Qualitäten gefragt sind. Trotzdem ist auch er einer der Favoriten schlechthin, die momentan schon auf fast jedem Terrain gewinnen können.
Mein Tipp: Er wird sich ganz vorne klassieren, ob es zum nächsten Sieg reicht ist schwer zu sagen. Ich glaube es eher nicht.
Auch Bettini, Kroon, Klier, Wesemann oder auch Flecha zählen zu den Favoriten. Vor allem Wesemann könnte wieder ganz vorne landen. Ob es diese 5 jedoch wirklich schaffen, bleibt abzuwarten. Sie sind aber jedenfalls auch nicht zu unterschätzen.
Ich hoffe, ich konnte bei einigen mit diesem Beitrag eine Vorfreude für die Flandernrundfahrt erzeugen. Ich freu mich jedenfalls schon sehr darauf, wenn das Spektakel Ronde, am Sonntag den 6.April, 4 Stunden lang auf Eurosport übertragen wird!
geschrieben von Jakob Fischer
Wrestlemania 24 – Die Card
In der Nacht von Sonntag auf Montag ist es wieder soweit. Wrestlemania geht in Orlando, Florida vor 70.000 Zuschauern über die Bühne. Hier ist die komplette Matchcard und meine Tipps.
World Heavyweight Championship
Edge vs. Undertaker
Tipp: Undertaker – 16:0
WWE Championship
Randy Orton vs. Triple H vs. John Cena
Tipp: Triple H
ECW Championsip
Chavo Guerrero vs. ???
Tipp: Chavo Guerrero
Money in the Bank
Mr Kennedy vs. Chris Jericho vs. MVP vs. Shelton Benjamin vs. John Morrison vs. CM Punk vs. Carlito
Tipp: MVP
Floyd Mayweather vs. The Big Show
Tipp: Floys Mayweather
Career Threatening Match
Shawn Michaels vs. Ric Flair
Tipp: Ric Flair
Raw vs. Smackdown
Batista vs. Umaga
Tipp: Umaga
Belfast Brawl
John Bradshaw Layfield vs. Finlay
Tipp: Finlay
BunnyMania Lumberjack Match
Maria & Ashley vs. Beth Phoenix & Melina
Tipp: Maria & Ashley
Das ist sie, die Card für Wrestemania 24. Wie im Smackdown Review erwähnt, gibt es bei WWE.com ab 0:30, also vor Wrestlemania 24 eine Battle Royal. Der Sieger trifft dann bei der offiziellen Großveranstaltung gegen ECW Champion Chavon Guerrero in einem Titelmatch an. Wie gesagt, ab 0:30 überträgt WWE.com diese Battle Royal LIVE.
Morgen folgt ein kleiner Bericht zur Hall of Fame. Unter anderem führt Triple H den „Nature Boy“ Ric Flair in die Hall of Fame ein. Auch „The Rock“ wird anwesend sein.
Bis morgen
geschrieben von Florian Hellmuth
SMACKDOWN Review
Nachdem gestern die letzte Smackdown Ausgabe vor Wrestlemania 24 in den USA ausgestrahlt wurde, blicke ich noch einmal kurz auf diese zurück.
Die Ausgabe beginnt mit den Kommentatoren Michael Cole und Coachman, dass wichtigste ist aber der Satz von Michael. “ We are 48 hours away from Wrestlemania“.
Das erste Match war ein Preview für Wrestlemania, dort findet vor der Großveranstaltung eine Battle Royal statt, der Sieger trifft bei Wrestlemania auf Chavo Guerrero in einem ECW Titel Match. Diese Battle Royal zeigt WWE.com LIVE vor Wrestlemania ab 0:30 Uhr. Ab 1 Uhr beginnt dann Wresltemania offiziell. An der „kleinen“ over the top Battle Royal bei Smackdown haben Mark Henry, Kane, Khali und Chuck Palumbo teilgenommen. Polumbo wurde aber sehr schnell eliminiert. Das Match endete, als Mark Henry, Khali über den Top Rope beförderte. „Es war ein tolles Bild.“
Nachdem Match kam Chavo in den Ring, während des Matches war er am Kommentatorenplatz, er ging auf Mark Henry los und wollte dann auch noch den Frogsplash zeigen, aber diesen fing Henry ab und Chavo musste den stärksten Slam der Welt einstecken.
In Theodor Longs Büro wurde Eve aus dem Smackdown Divas Contest gewurfen. Sie hatte die wenigsten Anrufe oder SMS bekommen.
Vor ein paar Wochen war es noch ein ECW Titelmatch, gestern bei Smackdown ein normales. CM Punk vs. WWE Tag Team Champion John Morisson. Punk gewann diese technisch gute Match durch den GTS. Der Pin war nur noch formsache.
Sein WWE Tag Team Partner The Miz war als nächstes im Einsatz. Zusammen mit den früheren World Tag Team Champions Trevor Murdoch und Lance Cade. Diese traten in diesem 6 Man Tag Team Match gegen Jesse and Festus und gegen Kofi Kingston an. Ich sah Kingston gestern das erste mal, ich muss sagen der hat einiges drauf. Er hat ein bisschen was von Shelton Benjamin, aber Kingston ist eher ein High Flyer. Das Match durfte Kingston durch einen eingesprungenen Spinkick beenden.
Batista wird bei Wrestlemania in einem „interpromotional“ Brand Match gegen Umaga von Raw antreten. Gestern zeigte er Umaga nochmal, wie gut er doch ist. Batista besiegte das Monter Snitsky in nur wenigen Sekunden.
Match Nummer 5 wurde von Theodor Long auf die Smackdown Card gesetzt. Eine Wasserschlacht der Diven. Eve war als Ringrichterin eingeteilt. Gewinnnen konnte man nur per Pin. Beide Seiten, also die von Michelle Mc Cool und Cherry und Victoria und Maryse. Die beiden Kommentatoren haben sich beim Entrance von Victoria fast schlappgelacht, ging mir auch so. Sie kam mit Taucherbrille und Schwimmflossen zum Ring. Nur mal so zur Info, sie ist eine ehemalige WWE Womans Champion. Das Match war nass und lustig zugleich. Die armen Fans tun mir bei den Matches aber immer leid, die werden ganz schön Nass. The Coach wurde auch mit einer Wasserbombe getroffen. Der Sieg ging am Ende an Michelle Mc Cool und Cherry. Michelle pinnte Victoria.
Interessant wurde es jetzt. Es stand ein Money in the Bank Preview Match an. Der United States Champion MVP gegen den neuen IC Champion Chris Jericho. Es war ein hochklassiges Match, dass ihr euch anschauen solltet. Am Ende gab es wie von mir erwartet einen DQ Sieg für Jericho, als MVP mit dem US Titel belt auf Jericho einschlagen wollte. Aber Jericho konnte diesen kontern, am Ende lag MVP am Boden und Jericho holte unter dem Ring eine Leiter hervor, diese bekam MVP dann auch noch über den Kopf. Jericho stand dann mit der Leiter unter dem Money in the Bank Koffer.
Dann ging es blitzschnell in Richtung Wrestlemania Main Event, oder Co Main Event.
Edge kam mit seinen Edgeheads, Theodor Long und Vickie Guerrero zum Ring. Im Ring war schon alles für die Beerdigung der unbesiegbarkeit des Undertakers bei Wrestlemania vorbeireitet. Ein Sarg, viele Blumen und ein Bild des Undertakers waren dort ebenfalls plaziert. Edge weißt nochmal auf daraufhin, dass er ebenfalls unbesiegt ist bei Wrestlemania und das die siegreiche Zeit des Takers bei Wrestlemania vorbei sein wird. Als Überraschung für Edge wurde dann ein Video der rated R Production abgespielt, indem der Sieg von Edge fast nur noch nebensach ist. Daraufhin bedankt sich Edge bei Vickie und den Edgeheads. Kurz darauf geht das Licht aus und der bekannteste Gong im Pro Wrestling ertönt. Edge schickt die Edgeheads aus dem Ring.Im Entrancebereich steigt wie immer dichter Nebel auf. Aber der Taker kommt nicht von dort, sondern er steigt aus dem Sarg. Er stürzt sich auf Edge,der den Chokeslam in den Sarg antrat. Dann auf die Edgeheads, einer bekam auch noch den Piledriver ab. Vickie konnte aufeinmal wieder laufen und flüchtete aus dem Ring. Dann gab es noch ein Staredown zwischen Edge und dem Undertaker. Kurz darauf ging Smackdown off air.
Ja, dass war sie, die letzte Smackdown Ausgabe vor Wrestlemania.
geschrieben von Florian Hellmuth
RAW Review
Hallo,
in der letzten Nacht ging in Columbia, South Carolina die letzte RAW Ausgabe vor Wrestlemania 24 über die Bühne. Hier ein kurzer Review:
Um Wrestlemania zu hypen kamen die wichtigsten Personen zu den RAW Hauptmatches für Wrestlemania heraus. Jeder hypte die Matches und sich selbst. Mit dabei waren: John Cena, Randy Orton, JBL, The Big Show, Triple H und schließlich noch Umaga, der eine tolle Ansprache gehalten hat, die aber leider niemand verstanden hat. Am Ende kam General Manager William Reagal heraus und teilte uns den Main Event für diese RAW Show mit. Es wurde ein 8 Man Tag Team Match mit: Ric Flair, Triple H, John Cena und Shawn Michaels vs. Randy Orton, Umaga, The Big Show & JBL
Das erste Match stand an, wir sahen CM Punk und Chris Jericho gegen MVP und Carlito in einem Tag Team Match. Durch einen wohl unabsichtlichen Enzuigiri von Jericho wurde Punk gepinnt.
Num kam Ric Flair in die Halle. Er sagt, dass er den Respekt vor Shawn Michaes nicht mehr habe, da er in der letzten Woche im Match Flair vs. Mc Mahon eingegriffen hatte. Vor dem Match hatte Flair, Michaels gebeten nicht einzugreifen. Er ruft Michaels raus, der auch nicht lange auf sich warten lässt. Beide versprechen sich nocheinmal, dass sie beide alles geben werden, um bei Wrestlemania als Sieger hervor zu gehen. Bei Wrestlemania geht es natürlich auch um das eventuelle Karriereende von Ric Flair, verliert er, dann muss er seine Karriere beenden, gewinnt er, darf er bleiben.
Das zweite Match war wie erwartet ein Squash Match, The Great Khali besiegte Hardcore Holly via Khali Bomb.
Da sich Candice Michelle in der letzten Woche erneut verletzt hat, springt Ashley für sich bei Wrestlemania ein. Dort findet ein „BunnyMania“ Lumberjack Match statt, der von Snoop Dog präsentiert wird. In der heutigen RAW Show gab es dann ein 6 Man Tag Team Match, mit dabei neben den Diven: Jerry the King Lawler und Santino Marella. Den Sieg holte sich Marella, nach dem Pink gegen Maria.
Wir kommen zum Main Event:
Randy Orton, JBL, Umaga, The Big Show vs. John Cena, Triple H, Shawn Michaels, Ric Flair in einem 8 Man Tag Team Match. Während des Matches schauten Finlay und Batista herein um ihre jeweiligen Wrestlemania Gegner abzufertigen. Am Ende gewinnt das Team von Ric Flair, nachdem der WWE Champion Randy Orton im Figure 4 Leg Lock aufgeben musste.
Das war sie, die letzte RAW Ausgabe vor Wrestlemania 24, mit dem vielleicht letzten Match von Ric Flair bei RAW.
Mehr von der WWE dann am Samstag, mit dem Review von der letzten SMACKDOWN Ausgabe vor Wrestlemania.
geschrieben von Florian Hellmuth
Noch 7 Tage bis Wrestlemania 24
Hey@all,
in genau 7 Tagen ist es wieder soweit. Die größte Wrestlingveranstaltung des Jahres geht im Citrus Bowl in Orlando, Florida über die Bühne. Es werden über 70.000 Besucher erwartet. Die WWE Fans in aufruhr, endlich ist es soweit.
Morgen gibts einen kleinen Bericht zur Raw Ausgabe, am Freitag dann einen zu Smackdown.
Am Samstag gibt es dann die komplette Wrestlemania Card, sowie meine Tipps. Gerne könnt ihr in euren comments, eure Tipps veröffentlichen.
Am Sonntag erwartet euch ein kleiner Bericht zu Hall of Fame, die wie jedes Jahr ein Tag vor Wrestlemania stattfindet.
Natürlich gibt es wieder am Montag wieder meinen Eindruck und meine Bewertung zu Wrestlemania.
So, ich hoffe ihr schaut mal wieder rein.“Wrestlemania is coming, we are less than seven days away from Wrestlemania“ ;)
geschrieben von Florian Hellmuth
Mailand- San Remo 2008
Die Renaissance der Classicima
Mailand – San Remo stand heuer von Beginn an ganz im Zeichen der Veränderungen .An 2 wesentlichen Punkten musste die Streckenführung auf Grund von Umbauarbeiten leicht verändert werden. Einerseits rund 100 Kilometer vor dem Ziel, wo erstmals der Anstieg des „Manie“ zu bewältigen war und andererseits 1 km vor dem Ziel, wo die Fahrer von der Via Roma auf die Hafenpassage „Lungomare Italo Calvino“ umgeleitet werden. Dadurch ist das Rennen erstmals auch 298 statt sonst 294 Kilometer lang. Diese Veränderungen, meinten die meisten Experten, würden wohl am Rennverlauf kaum etwas ändern. Es sollten wieder einige Klassikerspezialisten wie Ricco oder Gilbert verzweifelt versuchen auszureißen, um dann 1000 Meter vor dem Ziel wieder eingeholt zu werden. Das selbe Spielchen jedes Jahr. Eigentlich würde es für den Fan ja sogar genügen erst 3 km vor dem Ziel den Fernsehapparat einzuschalten, denn bis dahin hat er sowieso nichts verpasst.
Das ist vielleicht etwas drastisch ausgedrückt, aber in den letzten Jahren, mit der Ausnahme 2006, war es tatsächlich immer das gleiche Szenario, das sich im Finale mit der Cipressa und dem Poggio abspielte.
Heuer, während der 99.Auflage der Primavera, sollte alles anders sein. Bereits zu Beginn ist es ein nervöses Rennen, was für Mailand – San Remo eigentlich auch nicht weiter ungewöhnlich ist. Bei Kilometer 23 setzen sich vier Fahrer ab. Hinten im Feld wird kaum etwas getan, die Spitzengruppe scheint nicht weiter gefährlich. Man lässt sie auf 10 Minuten davonfahren, wohlwissend, dass man jeden Moment das Tempo erhöhen kann und auch schnell an der Spitzengruppe dran wäre.
Der bekannteste Mann vorne ist wohl der Lette Raivis Belohvosciks. Der aber außer durch seine Zeitfahrqualitäteten noch nicht wirklich im Profiradsport aufgefallen ist. Aber immerhin hat er bereits fünfmal den lettischen Meistertitel im Zeitfahren errungen.
Hinten im Hauptfeld passiert bis zum Turchinopass relativ wenig. Ab diesem Punkt, wird aber das Tempo kontinuierlich erhöht. Vor allem Rabobank und Milram sind im Feld sehr engagiert, was sich aber später noch als Fehler herausstellen sollte. Seit Kilometer 23 machen diese beiden Mannschaften nun schon das Tempo, das sollten sie am Ende noch bitter bezahlen. Gerolsteiner zeigt nun auch erste Ambitionen, indem Bernhard Kohl am „Manie“ einen ersten Fluchtversuch unternimmt, dieser sollte hier wohl kaum eine Vorentscheidung herbeiführen, sondern vielmehr die starken Sprinter entscheidend schwächen.
Der Rückstand zur Spitze pendelt sich nun, kurz vor Beginn der 5 entscheidenden „Capi – Anstiege“ bei ungefähr 2 .30 Minuten ein. Am Fuße der Cipressa läuft schließlich alles wieder zusammen. Es sollte ein spektakuläres Finale geben. Bettini versucht sich mit einem Tempovorstoß abzusetzen. Es gelingt ihm auch. An seinem Hinterrad befindet sich der junge Schwede Lövkvist. Oben an der Cipressa sind Rebellin und Axelsson dran. Savoldelli schiebt sich in der schweren Abfahrt ebenfalls in die Spitzengruppe. Die Entwicklung an der Spitze ist in diesem Moment aber nicht entscheidend, sondern jene im Hauptfeld. Durch das sehr hohe Tempo haben viele gute Sprinter den Anschluss verloren. MC Ewen und Napolitano hatten, unter anderem, große Probleme. Damit war klar, dass Lampre sich nun voll und ganz auf Ballan konzentrieren müsse.
Am Poggio ist die Spitzengruppe eingeholt, und ein Feld von ungefähr 50-60 Fahrern nimmt den Poggio in Angriff. Bereits zu Beginn wird heftigst attackiert, und das kleine Hauptfeld zerfällt in viele kleine Grüppchen. Die Sprinterteams verlieren völlig die Kontrolle in dieser Situation. Rabobank ist nur mehr mit Freire und seinem Helfer Langeveld in dieser Gruppe vertreten, der noch einmal alles gibt, aber bereits vor der Spitze des Poggio abreißt. Damit ist der Vorjahressieger nun isoliert! Wie konnte das nur passieren?
In der Abfahrt des Poggio bildet sich eine 13-köpfige Spitzengruppe. Mit dabei sind unter anderem Cancellara, Ballan, Freire, Nocentini, Geslin, Gilbert oder auch Rebellin. Gerolsteiner hat viel probiert, aber nun ist Rebellin auf sich allein gestellt. Das Team hat eine gute Leistung gebracht, lediglich von Stefan Schumacher hat man kaum etwas gesehen. Wenn er jetzt noch vorne dabei wäre, könnte Rebellin vielleicht mit seiner Hilfe die Gruppe zusammenhalten und die Classicima gewinnen. Gegen diese starken Sprinter, hat er ohne Helfer aber kaum eine Chance. Auch Ballan ist sicher in einer guten Position. Er ist der einzige der Topfavoriten, der mit Lorenzetto noch einen Helfer an seiner Seite hat. Aber beide sollten es nicht schaffen…. Keiner will jetzt das Tempo machen. 3 km vor dem ziel rollt die Gruppe in sehr gemütlichem Tempo durch die Sträßchen San Remos. Die Kräfte scheinen verbraucht. Die hintere Gruppe könnte womöglich noch einmal herankommen. Dann folgt der Antritt von Cancellara, wieder einmal scheint er der Nutznießer dieser konfusen Rennsituation zu sein. Hinter belauern sich weiter alle, keiner setzt nach. Will man nicht, oder kann man nicht? Cancellara erreicht den Teufelslappen. Hinten macht niemand etwas. Pozzato, Rebellin und Gilbert sind nun die direkten Verfolger.
Ich habe zu Beginn der Primavera meine Zweifel gehabt, ob es nicht ein Fehler war, auf Francesco Chicchi zu verzichten. Immerhin ist er augenscheinlich der beste Sprinter der Mannschaft Liquigas, und bei Mailand-San Remo kommt es normalerweise eben auch auf diese Fähigkeiten an. Heute hätte Chicchi wohl aber keine Chance gehabt. Dazu käme ihm der Rennverlauf nicht entsprechend entgegen. Auch von anderen ist in dieser Phase nichts zu sehen. Wo ist T-Mobile im Finale denn plötzlich? Man ist auch dort nur auf einen Massenspurt vorbereitet gewesen. Deshalb hat man auch die gesamte Mannschaft auf Ciolek und Reynes abgestimmt, aber die scheinen auch mit dem schweren und etwas undurchsichtigen Rennen nicht gut klargekommen zu sein.
Milram führt die Verfolgergruppe an. Alle rechneten dort fest mit einem Sprint, und haben auch den gesamten „Petacchi –Zug“ zur Classicima mitgenommen. Velo sollte rund 800 Meter vor dem Ziel in den Wind, danach Ongarato, Zabel und Petacchi sollte das Rennen „vollenden“. Das ist die Theorie, aber im Spitzensport muss man flexibel sein. Auch Milram hat sich verkalkuliert und wird zu den Verlierern des Rennens gehören. Die Mannschaft hat bereits zu Beginn zu viele Kräfte liegen lassen und büsst das jetzt im Finale. 1 km vor dem Ziel liegt man dort aber rund 20 Sekunden hinter Spitze und ist chancenlos.
Cancellara befindet sich bereits auf der „Lungomare Italo Calvino“, und streckt die Hände in die Höhe. Das ist der Sieg! Das Rennen war ihm auf den Leib geschneidert. Er gewinnt also 2 Jahre nach seinem Triumph in der „Hölle des Nordens“ auch das längste Etappenrennen der Welt. Sein Team hat sich dezent zurückgehalten und trotzdem gewinnt Cancellara ein Rennen, das ihm vom Profil her überhaupt nicht liegt. Im Massensprint wäre er wahrscheinlich gar nicht unter die besten 20 gekommen, aber nun, dank der harten Tempoarbeit von Lampre und Liquigas am Ende, reicht es zum Sieg.
Pozzato führt die Verfolger ins Ziel und wird Zweiter vor Gilbert, der den Dritten Platz belegt. Für den jungen Wallonen scheint das heuer der endgültige Durchbruch zu sein. Viele hätten das schon früher erwartet, aber nun scheint er dank seiner Siege bei „Memorial Samyn“ und „Het Volk“ tatsächlich zum Siegertypen gereift zu sein. Die Ronde in 2 Wochen wird er wohl auch als einer der Favoriten in Angriff nehmen. Vor allem seine gute Rennübersicht zeichnet den jungen Belgier momentan aus.
Vierter wurde ein enorm starker Rebellin, der heute, bei einem schwereren Rennen wohl gewonnen hatte. Bereits an der Cipressa war er sehr aktiv und auch am Ende hat er wohl sein persönliches Maximum herausgeholt. Nicht zu Unrecht, meinte Holczer nach dem Rennen, er sei heute der stärkste Fahrer gewesen.
Freire und Hushovd zählen wohl auch noch zu den Gewinnern dieses Rennens. Das ist bei den Plätzen 8 und 9 eine etwas ungewöhnliche Interpretation. Aber beide haben aus dieser Rennsituation wohl das Maximum herausgeholt. Vor allem die Entwicklung von Hushovd ist sehr positiv anzumerken. Schon bei Paris-Nizza war er im Gebirge gut unterwegs, und zeigte sich deutlich verbessert. Mit einem stärkeren Team hätte er das Rennen heute sogar gewinnen können.
Die Enttäuschungen der 99.Auflage von Mailand-San Remo sind wohl Quick Step und Lampre. Von beiden Teams hätte man einen Podestplatz erwartet. Die Ehre der italienischen Mannschaft rettete Lorenzetto als Fünfter. Aber von Ballan hätte man wohl schon mehr erwartet als den letzten Platz der Spitzengruppe. Er wirkte am Ende etwas unkonzentriert, was ihm vielleicht einen Platz ganz vorne gekostet hat. Das taktische Genie, als das er sich ja letztes Jahr bei den Cyclassics gezeigt hat, war er heute nicht.
Quick Step hätte mit Bettini eine Trumpfkarte gehabt, er legte aber zu früh seine Karten auf den Tisch, und hatte dann im Finale wohl nicht mehr die nötige Energie um sich in der Spitzengruppe am Poggio zu platzieren. Boonen war völlig außer Form, wird diese aber wohl bis zur Flandernrundfahrt wieder finden. Wobei man nach seinen guten Leistungen der letzten Jahre mehr erwartet hätte.
Alles in allem kann man wohl sagen, dass diese Abwechslung, die man als Zuschauer bei der heurigen Ausgabe der Primavera zu sehen bekam, gut tat. Auch für ambitionierte Klassikerspezialisten wird es vielleicht ein Anstoß gewesen sein, sich in Zukunft auch bei der Classicima blicken zu lassen, und das, in guter Form. Denn einmal mehr bewahrheitet sich die alte Radsportweisheit: “Es ist nicht die Strecke, die ein Rennen schwer macht, es sind die Fahrer!“
Am Ende, möchte ich noch ein paar Worte zur Übertragung auf Eurosport schreiben.
Erstens, finde ich es etwas schade, dass Eurosport die Eiskunstlauf-WM, Mailand – San Remo vorzieht. Und dann war auch die noch Übertragung deutlich gekürzt. Die Anfahrt zur Cipressa hat man sogar völlig ausgelassen. Weiters hat man nach der Zieldurchfahrt die Übertragung gleich beendet. Nicht einmal mehr das Tagesklassement wurde eingeblendet. Auch Karsten und Ulli hatten nicht ihren besten Tag. Beide wirkten etwas unvorbereitet, wobei es Migels noch besser kaschierte. Jansch verwechselte Fahrer, Jahreszahlen und hatte falsche Statistiken parat. Beide wirkten auch gelangweilt, was bei diesem spannenden Rennen nicht passieren hätte sollen. Ich habe nichts gegen die beiden, aber alles in allem, kann man vom selbsternannten Radsportsender Nummer eins im deutschsprachigen Raum wohl schon etwas mehr erwarten.
geschrieben von Jakob Fischer
Der große Handballcheck – Wer wird Meister?
Derzeitige Tabelle:
|
1 |
(1) |
THW Kiel |
26 |
23 |
0 |
3 |
864:704 |
+160 |
46:6 |
CL |
|
2 |
(2) |
SG Flensburg-Handewitt |
25 |
21 |
1 |
3 |
857:688 |
+169 |
43:7 |
CL |
|
3 |
(3) |
HSV Hamburg |
25 |
18 |
4 |
3 |
793:674 |
+119 |
40:10 |
CL |
|
4 |
(4) |
HSG Nordhorn |
26 |
17 |
4 |
5 |
820:729 |
+91 |
38:14 |
EHF |
|
5 |
(5) |
Rhein-Neckar Löwen |
26 |
17 |
2 |
7 |
838:747 |
+91 |
36:16 |
EHF |
|
6 |
(6) |
VfL Gummersbach |
25 |
14 |
3 |
8 |
770:722 |
+48 |
31:19 |
|
|
7 |
(7) |
TBV Lemgo |
25 |
14 |
2 |
9 |
747:709 |
+38 |
30:20 |
|
|
8 |
(8) |
TV Großwallstadt |
26 |
11 |
1 |
14 |
746:798 |
-52 |
23:29 |
|
|
9 |
(9) |
FA Göppingen |
26 |
10 |
2 |
14 |
720:725 |
-5 |
22:30 |
|
|
10 |
(12) |
MT Melsungen |
26 |
10 |
2 |
14 |
838:890 |
-52 |
22:30 |
|
|
11 |
(10) |
SC Magdeburg |
24 |
10 |
1 |
13 |
728:705 |
+23 |
21:27 |
|
|
12 |
(13) |
HSG Wetzlar |
26 |
7 |
6 |
13 |
694:741 |
-47 |
20:32 |
|
|
13 |
(11) |
Bal.-Weilstetten |
26 |
9 |
2 |
15 |
720:782 |
-62 |
20:32 |
|
|
14 |
(14) |
Füchse Berlin (N) |
26 |
8 |
3 |
15 |
709:770 |
-61 |
19:33 |
|
|
15 |
(15) |
TuS N-Lübbecke |
26 |
6 |
2 |
18 |
654:770 |
-116 |
14:38 |
|
|
16 |
(16) |
TUSEM Essen (N) |
26 |
5 |
3 |
18 |
711:805 |
-94 |
13:39 |
Ab-Rel |
|
17 |
(18) |
GWD Minden |
26 |
5 |
2 |
19 |
672:774 |
-102 |
12:40 |
Ab |
|
18 |
(17) |
Wilhelmshavener HV |
26 |
4 |
4 |
18 |
647:795 |
-148 |
12:40 |
Ab |
Restliche Spiele:
TUSEM Essen (H) - Sieg
TUS N-Lübbecke (H) - Sieg
HSV (A) - Remis
Lemgo (H) - Sieg
Berlin (A) - Sieg
Nordhorn (H) - Remis
Göppingen (A) - Sieg
Wetzlar (H) - Sieg
————
14 Punkte + 46 Punkte = 60 Punkte
SG Flensburg Handewitt:
VFL Gummersbach (H) - Niederlage
HSG Nordhorn (A) - Remis
Göppingen (H) - Sieg
Wetzlar (A) - Sieg
Melsungen (H) - Sieg
Großwalstadt (A) - Sieg
Magdeburg (A) - Sieg
Rhein-Neckar-Löwen (A) - Remis
Minden (H) - Sieg
————–
14 Punkte + 43 Punkte = 57 Punkte
HSV Hamburg:
Bahlingen (H) - Sieg
TUSEM Essen (H) - Sieg
Kiel (H) - Remis
TUS N-Lübbecke (H) - Sieg
Lemgo(A) - Sieg
Berlin (H) - Sieg
Nordhorn (A) - Niederlage
Göppingen (H) - Sieg
—————–
13 Punkte + 40 Punkte = 53 Punkte
Fazit:
An der Tabellenspitze wird sich nichts ändern, der THW Kiel wird seinen Titel erwartungsgemäß verteidigen!
geschrieben von Christian Holznagel
Schalke packt’s!!!
Der FC Schalke 04 muss im Viertelfinale der Champions-Leauge gegen den FC Barcelona ran. Schalke gegen Barca, David gegen Goliat. Manch einer grübelt schon, wie viele Gegentore die Mannschaft von Mirko Slomka bekommen wird.
Warum denn? Wieso sollte S04 keine Chancen haben das Halbfinale zu erreichen? Das bester Beispiel für eine Sensation ist doch jetzt schon wieder am Wochenende zu sehen gewesen: Energie Cottbus! Wer hätte denn auf deren Sieg gegen die Bayern getippt? Keiner! Und mit der Cottbusser Taktik können auch die Schalker in der Königsklasse bestehen. Da muss ein Ronaldinho von einen Bordon beackert, getreten und gehalten werden, ein Thierry Henry und ein Samuel Eto’o müssen ins Abseits gelockt werden und von Kristajic und Westermann 90 Minuten lang verfolgt werden! Wenn die Schalker so hart, rustikal und kampfbetont in die beiden Spiele gehen, wenn ein Manuel Neuer wieder in Bestform glänzen kann und die 60.000 Zuschauer im Hexenkessel ,,Veltins Arena Auf Schalke“ wie immer ihr bestes geben und den Gegner einschüchtern werden, wenn man auch mal das nötige Glück in der Defensive und im Abschluss hat und man das ganze Spiel über konstant und konzentriert spielen wird, dann sind dieses Spanier zu schlagen! Wenn ein Kuranyi von Rafinha und Streit mit guten Flanken versorgt wird und wenn ein Rakitic mal aus der Zweiten Reihe draufhält, ist alles möglich!
Und nun lass mal die Schalker zuhause 1-0 gewinnen, da wird im Rückspiel im imposanten Estadio Camp Nou vor 96.000 Zuschauern eine unheimliche Unruhe kommen und die der FC Barcelona mit dem Druck dann umgehen wird, wird spannend zu beobachten sein!
geschrieben von Christian Holznagel
